Wenn der Tod klopft…

Ich sagte ja bereits, ich habe ein schlechtes Gefühl wegen der Reise meiner Eltern. Auch meine Mutter hatte ein schlechtes Gefühl und meinte, dass sie deswegen vor der Abreise die Erbangelegenheiten regeln will. Sie haben noch nicht Deutschland verlassen, sie sind noch bei meiner Oma. Heute Mittag rief mich meine Oma an und erzählte meine Mutter sagte, ihr sei schwindelig, stürzte und habe aufgehört zu atmen. Sie sei jetzt im Krankenhaus. Ich saß hier fassungslos und fing an zu heulen. Ein Anruf beim Stiefvater: Handy aus, ein Anruf beim Onkel, Nummer erloschen, ein Rückruf bei Oma: Details, Details! Neuigkeit, sie hat einen Puls und liegt auf der Intensivstation. Ein wenig Erleichterung. Dann der nächste Anruf, mein Vater: Sie liegt im künstlichen Koma, wird beatmet und schläft. Sie hat eine Patientenverfügung, ist nur fraglich, ob die gültig ist. Ich soll nicht zu meiner Oma und dem Krankenhaus kommen, es ließe sich derzeit nichts machen, sie schläft halt. Morgen neue Befunde. Ich habe Angst, der Tod hat geklopft…:-(

Einer ihrer Songs:

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Glück und Schmerz

So zurück, das erste Mal auf Arbeit zu spät gekommen, ich habe gehofft sie warten die 5 Minuten die ich zu spät war, aber Fehlanzeige. So wunderbar gestört und ohne Getränk und Toilettengang 2 Stunden Besprechung durchgehalten. Gestern war es ruhig auf Arbeit, nicht viel passiert, außer den Bürohund gekrault. Meine Eltern sollten jetzt auf der Autobahn sein, ich hoffe, das geht gut. Noch keine Hilfeschreie aus dem Laden erhalten, ich hoffe, die Vertretung schafft das allein. So ohne Familie und Familienhund habe ich diese Woche sehr viel Zeit, mal sehen was ich damit anstelle. Der Kühlschrank ist dank meiner Eltern voll, vieles was ich nicht so mag, aber wer pleite ist, hat keine Ansprüche. Körperlich geht es mir wieder gut, nur müde bin ich. Glück und Schmerz, immer nah beieinander.

Liebesgötter

In letzter Zeit öfter Männer davon prallen gehört, wie gut sie als Liebhaber sind. Woher nehmen die dieses Selbstbewusstsein? Weil sich Keine beschwert hat? Keine Beschwerde, heißt nicht automatisch guter Liebhaber, liebe Männer. Klar jeder sammelt im Laufe der Jahre seine Erfahrungen, erlernt vielleicht ein paar Tricks und Kniffe, doch auch mit Trickkiste kann man ein schlechter Liebhaber sein. Ich denke meine Trickkiste ist gut gefüllt, aber trotzdem würde ich es nie wagen mich, als gute Liebhaberin zu bezeichnen. Warum? Weil jeder anders ist, jeder hat seine Vorlieben und Eigenheiten und möchte man ein guter Liebhaber sein gilt es jedes Mal erneut heraus zu finden, was dein Gegenüber glücklich macht. Es ist also das Einfühlungsvermögen und die Neugier die einen guten Liebhaber macht, nicht vergangene Erfolge. So eine Erkundungsreise kann gut gehen und sie kann schiefgehen, man(n) fängt jedes Mal von vorne an. Also liebe Männer, werdet euch bewusst, dass ihr eigentlich nichts wisst, wenn da eine neue Frau vor euch steht. Liebesgötter gibt es nicht, nur gute Schüler.

Anders, Lebensmittel, Besuch, Grau, Arbeit und frei

Gestern der Tag war ganz anders als gedacht. Bevor ich zum Krankenhaus aufbrechen konnte, kam die Nachricht, dass er entlassen ist. Ein Anruf bei der Mutter ergab sofortigen Hilfebedarf. Also nicht zum Krankenhaus, sondern in den Laden meiner Mutter, helfen. Nach ein paar Stunden der Wechsel in die Wohnung, meinen Online-Check in durchführen und reichlich Lebensmittel einpacken, damit sie bei meinen Eltern nicht vergammeln. Jetzt habe ich ganz viele Lebensmittel, die ich nie kaufen würde. Abends kam er dann vorbei, noch angeschlagen, und blieb ein paar Stunden. Es war schön ihn zu sehen und mit ihm zu lachen, aber ich gestehe seine Erzählungen haben mich irgendwann gelangweilt. Ich habe ihn halt in meiner schweigsamen Zeit kennengelernt, dummerweise sind diese Zeiten jetzt vorbei. Er wird jetzt wohl nach Italien weiter reisen, denn er braucht weiterhin medizinische Versorgung. Die Temperaturen sind derzeit perfekt, nur 25 Grad, so kann es bleiben. Grau ist es heute, heute Abend wartet Arbeit auf mich, wahrscheinlich wieder eine Beratung, wie es aussieht, darf ich bald allein beraten. Mein Kopf und mein Herz feiern weiter die neue Arbeit, der einzige Nachteil scheint zu sein, dass ich jetzt wieder viel auf meinen Hintern sitze. Immer noch keine Urlaubs-Lösung für die Vögel, ich muss wohl intensiver suchen. Ab heute allein in der Stadt, mal sehen wie es wird, ich fühle mich derzeit aber sehr frei damit. Auf in den Tag, es wird alles gut.

Nachtmensch, Krankenhaus, Eltern, Junkie und S-Bahn

Aktuell muss ich aufpassen, dass ich nicht total zum Nachtmensch werde, wenn es nach mir geht, bin ich jetzt nachts bis 3 wach. Das sollte ich mir bis Dienstagnacht wieder abgewöhnen. Gestern nicht viel, nur aufräumen, kochen und abends mit dem Hund im Wald spazieren. Heute Krankenhaus, meine Lust darauf ist bedingt, aber versprochen ist versprochen. Vielleicht gibt es ja doch Freundschaft nach einem verkackten Beziehungsversuch. Ist nur die Frage, ob ich meine Gefühle im Griff habe. Anständig wird es auf jeden Fall, das bringt so ein Krankenhaus mit sich. Der Himmel ist blau mit weißen Wölkchen und aktuell sind angenehme 26 Grad. Heute Abend Eltern verabschieden, ich hoffe, ihre Reise wird unbeschadet vorbeigehen. Der Kaffee schmeckt und ich schaue noch etwas verkniffen in den Tag. Gestern war es hart ohne Zucker abends zu Hause zu sein, nur ein Joghurt mit zuckerfreier Marmelade war mein Trost. Mein Handy piept immer öfter, ich bin auf den besten Weg auch ein Smartphone-Junkie zu werden. Auf in den Tag, lange keine S-Bahn gefahren, aber heute schon.

Schlaf, Er, Arbeit, Scammer und keine Pläne

Was für ein Morgen, ganz gut geschlafen und aufgewacht in einer nicht aufgeräumten Wohnung. Eine Nachricht vom ihm, er hat endlich frei, liegt aber im Krankenhaus. Wunderbar, da war ich so schön sauer und jetzt das. Mal sehen, ob sie ihn bald entlassen, mal sehen, ob wir uns sehen. Gestern der Tag war ok, kaum mehr Drama in meinen Kopf und auf Arbeit Gespräche, die meinen Tag gerettet haben. Irgendwie gibt mir die Arbeit Kraft und Mut, auch wenn der Rest nicht stimmt. Die Sonne scheint und die Temperatur in der Wohnung ist auf 26 Grad gefallen. Kein Hunger, nur da sitzen und rauchen. Keine Ahnung was aus mir werden soll, heute und allgemein. Gestern wieder von einem Scammer über Facebook angeschrieben worden, keine Ahnung was mich zum Scammer-Ziel macht. Wieder ein angeblicher Amerikaner in den 40ern, der gleich mit Liebesworten um sich schmeißt und gern über Google Hangouts sprechen will. Doch dieses Mal nicht mit mir. Auf in den Tag, die Bude sieht chaotisch aus, ich ebenfalls, aber immerhin keine Pläne.