Zahnarzt, Laptop, Frühstück und Bus

Guten Morgen, vertauschte Rollen, ich gehe früh schlafen, er spät. Ich kann Montag nicht erwarten, denn ich möchte zum Zahnarzt. Lange wach bleiben, wenn man nicht essen kann, ist blöd. Die Arbeit gestern war ok, auch die kratzbürstige Kollegin. Gestern früh zum zahnärztlichen Notdienst, der erst alles reparieren wollte und dann doch nicht, also weiteres Provisorium, aber besser als offener Zahn. Leider damit nächste Woche wieder zum Zahnarzt. Diese Woche war ich damit 3 mal beim Zahnarzt, es reicht mir echt. Er hat einen neuen Laptop, erstaunlich, dass es Online-Shops gibt, die ihm einen Ratenkredit ermöglichen. Sehr schön für mich endlich ist mein Laptop wieder mein Laptop. Da er für die Uni viel am Computer sitzt, ist das auch nötig, ich möchte nicht ganze Tage auf meinen Laptop warten. Heute zum Vater, aber nur zum Frühstück, er hat danach andere Termine. Dass das mit der Reise im Dezember nicht geklappt hat, ist wohl ganz gut, denn sonst wäre jetzt gebucht und ich kann nicht aus Berlin weg, wegen meinen Zahn. Die Behandlung des Zahns wird nämlich bis Mitte Dezember dauern. Der Blutdruck war die letzten Abende zu hoch, dafür heute früh mit 113 sehr niedrig. Die letzten Abende hatte ich aber Aufregung und Schmerzen wegen der Zähne. Ob er auszieht, ist wieder unsicher, denn es hängt von Geld ab, dass ihm versprochen wurde, aber bisher nicht gezahlt. Irgendwie fällt es mir leichter ihn zu begehren, wenn ich ihn mal nicht sehe, statt täglich. Die beste Freundin ist mit dem neuen Geliebten in Rumänien, ich hoffe die beiden haben, eine gute Zeit. Immerhin den Zahn-Horror findet im November statt und nicht Weihnachten, das wäre dramatischer gewesen. Die kranke Kollegin ist immer noch nicht ganz auf den Beinen und selbst wenn, ihre Krankheit ist stressbedingt, sie muss lernen ihre Arbeit anders zu organisieren. Ich habe sie mehrfach gewarnt, weil ich selber schon einen Burn-Out hatte, aber sie wollte nicht hören. Heute Nachmittag wollen wir Bus fahren, es steht die Linie 100 oder auch 200 zur Auswahl, die Stadtrundfahrt für Touristen ohne Budget. Er hat gestern gekocht, doch ich konnte nur bedingt essen, mal sehen, wann ich wieder koche, derzeit wohl eher nicht. Auf in den Tag, graue Ansichten grüßen und es ist kalt, aber alles wird werden.

Zahn-Horror, Pechmarie, Schneiderin und Urlaub

Früh, sehr früh, früher als ich all die letzten Monate wach war. Allerdings war ich auch selten bereits gegen 22 Uhr schlafen. Gestern einen Zahn-Horror gehabt, der leider noch anhält. Meine Zahnreinigerin schien gestern übermotiviert und polierte, kratze und putzte an meinen Zähnen rum, als ging es darum einen Preis zu gewinnen. Am Ende kam die Zahnseide und da merkte ich, dass sie damit meine andere Krone im Mund bewegte und schrie eine Runde. Das sagte ich auch der Zahnärztin, dass mit der wackelnden anderen Krone, aber sie sah keinen Handlungsbedarf und dachte wohl ich wäre überempfindlich. Abends nach dem Essen meinte ich, dann meine alte Zahnschiene anprobieren zu müssen und da passierte es, als ich die Zahnschiene wieder rausnahm, holte ich damit auch meine andere Krone mit raus. Jetzt habe ich wieder einen offenen Zahn und Schmerzen. Dabei wurde der andere Kronenzahn gerade erst geflickt. Bei diesem Zahn ist aber jetzt nichts gebrochen und auch die Krone ich noch heil, ich hoffe schwer, dass sich diese Krone heute beim zahnärztlichen Notdienst einfach wieder einkleben lässt. Noch ein Wochenende mit schmerzenden offenen Zahn will ich nicht. Dazu muss ich heute arbeiten und frage mich, wie ich eine Beratung mit offenem Zahn machen soll. Ich werde vor der Arbeit zum Zahnarzt fahren und hoffe, dass ich damit nicht vom Regen in die Traufe komme. Meine Zahnärztin hat erst wieder Montag auf. Deswegen war ich gestern auch früh schlafen, ich hätte heulen können, da kommt man noch mit Schmerzen und hunderte Euro leichter vom Zahnarzt und dann sowas. Ich scheine wohl eine Pechmarie zu sein, wenn sich gleich 2 Kronen in der gleichen Zeit aus meinem Mund lösen. Sonst gestern nicht viel passiert, nach dem Zahnarzt zur Schneiderin meiner Mutter gefahren und lange gequatscht, ich hoffe sie ruft auch wirklich an, wenn sie Hilfe braucht. Er hat mich gestern zum Essen eingeladen, weil er gerade Geld bekommen hat und weil er spontan nichts mochte, was ich kochen wollte. Heute arbeiten wir beide, nur zu total anderen Zeiten, ich arbeite früh bis Nachmittag, er von Nachmittag bis nachts. Sehen werden wir uns wohl kaum. Dunkel ist der Tag, es sieht aus wie tiefe Nacht und ich freue mich immer noch nicht auf die Kollegin. Anderseits ist das derzeit auch nebensächlich, denn mein Zahn ist mein größeres Problem. Zwei Wochen Urlaub sind vorbei und ich habe eigentlich nichts geschafft, außer beim Zahnarzt arm zu werden. Er schläft in meinem Bett, ich liebe ihn, aber heiraten ist nach 5 Monaten immer noch kein Thema für mich. Auf in den Tag, drückt mir die Daumen, dass meine zweite Krone einfach wieder eingesetzt werden kann.

Finster, Zahnarzt, Sofa und Kollegin

Guten Morgen. Finster ist es, von wegen früher hell durch Zeitumstellung. Heute habe ich den Beweis, das ist einfach Blödsinn. Gestern nicht viel passiert morgens für ihn telefonieren, frühstücken, einkaufen, vergebliches Warten auf ein Paket, schlafen, Pizza machen, essen und nebenbei Nachrichten schreiben. Heute wartet der Zahnarzt, dann zur Post und dann zur Schneiderin. Vielleicht gehen wir heute Abend auf ein Getränk aus, vielleicht auch nicht. Er schläft noch oder steht wenigstens nicht aus dem Bett auf, ich habe meine Ruhe. Gestern wollte er auf dem Sofa schlafen, aber obwohl es besser für mich ist allein zu schlafen, habe ich protestiert. Ich möchte nicht, dass mein Liebster auf dem Sofa pennt. Fakt ist aber wohl, wir beide schlafen besser getrennt. Ich habe nur Angst, dass die Liebe geht, wenn man anfängt getrennt zu schlafen. Immer noch nicht die Reise nach Köln gebucht, die Preise steigen. Feststellen dürfen, dass eine Bahnreise genauso teuer ist wie ein Flug. Trotzdem tendiere ich zum Zug. Fliegen ist einfach immer sehr stressig und die Umwelt mag es auch nicht. Außerdem muss ich wahrscheinlich Weihnachtsgeschenke transportieren, das wird schwierig im Handgepäck. Morgen wieder arbeiten, mal sehen wie es wird, aber meine Freude ist dank zu erwartender Kollegin stark gedämpft. Ich sollte wohl ein offenes Gespräch mit ihr wagen, bevor ich mit anderen darüber rede. Heute Zahnreinigung und Zahnarzt, derzeit keine Schmerzen, fast normales Essen und Zähneputzen und einen bewilligten Heil- und Kostenplan in der Tasche. Auf in den Tag, alles wird gut, aber wahrscheinlich anders.

Paket, Frühstück, beste Freundin und Sonnenschein

Guten Morgen, geweckt worden vom Paketboten, für die Nachbarn, nicht für mich. Ärgerlich besonders, weil es die einzigen Nachbarn sind, die ich nicht leiden kann. Er hat das Paket angenommen, ich hätte die Annahme verweigert. In der Tat warte ich auch auf ein Paket, aber bisher hat es hier dazu nicht geklingelt. Die Waschmaschine läuft und er ist im Bad, ich fühle mich ganz gut an meinen freien Tag und weiß noch nicht, was ich mit dem Tag anstelle. Er hat Pläne, gut so, hier zusammen abhängen ist nur bedingt lustig, besonders wenn wir beide nichts zu tun haben. Nichts zum Frühstücken da, ich sollte zum Supermarkt gehen. Morgen in aller frühe Zahnarzt, meine Vorfreude ist stark begrenzt, das wird teuer und unangenehm. Die Bude sieht ganz passabel aus, aber zu putzen findet sich hier immer was. Gestern hat mich ein Freund besucht, es war ganz schön, wir haben lange nicht mehr gesprochen. Die beste Freundin ist stark verliebt und hängt bei ihm im Norden von Berlin ab, ich frage mich, ob sie noch bei ihm einziehen wird. Die Sonne scheint und blauer Himmel grüßt. Das Sortieren der Sachen meiner Mutter machte mich gestern traurig, wie soll man sich über 20 Paar neue Socken freuen, wenn es ihre waren? Bin ich blöd, weil ich ihre guten Sachen weiternutzen möchte? Ich weiß sie hätte es so gewollt, aber will ich das eigentlich? Täglich an sie erinnert werden? Mal sehen was mit dem Tag passiert, aber ich habe tendenziell gute Laune heute.

Ausziehen, Pakete, Teamkalender und Männer

Guten Morgen. Zu früh wach, aber er ist schon wach und telefoniert. Das heißt, aber auch der Laptop ist frei. Vielleicht zieht er wieder aus, aber ohne Trennung. Abgesehen von der Angst ihn ganz zu verlieren, finde ich das gut. Meine Wohnung ist einfach zu klein oder wir zu verschieden, besonders im Schlafrhythmus. Heute nichts vor, außer Pakete empfangen, ich habe schon angefangen für Weihnachten vorzusorgen, aktuell aber nur für meine Männer. Er hat gestern gekocht, es war ok, ich denke, ich kann besser kochen, aber alles, was ich koche, ist halt deutsch oder europäisch. Der Zahn tut gerade nicht weh, für eine Frau meines Alters habe ich, nach Aussage der Zahnärztin, gute Zähne. Ich hoffe das bleibt so, demnächst werde ich hunderte Euro zahlen, damit dass so bleibt. Gestern über die Kollegin aufgeregt, schreibt die mir doch im Urlaub, ich möge mich noch um meine Terminverschiebungen kümmern, hatte ich bereits getan, nur verpasst es in den Teamkalender einzutragen. Finde ich aber im Urlaub trotzdem unangemessen. Das hier ist meine Freizeit, keine Arbeitszeit. Ich finde, ich bin im Urlaub nicht verpflichtet, regelmäßig meine Arbeitsmail zu lesen und zu antworten. Grau ist der Tag, aber derzeit kein Regen und kein Nebel. Frauenfreuden plagen mich, Tage an denen man besser nicht mit mir diskutieren sollte. Auf in den Tag, der Vater hat diese Woche keine Zeit für mich, ok seine Wahl. Meine Männer in Form von Vater und Partner, lassen mich allein, dann kümmert euch doch um euch selbst!

Provisorium, Zahnarzt, Schneiderin und Frühstück

Guten Morgen, das Wunder ist passiert: Ich bin mal vor ihm wach und habe mir den neuen Laptop gesichert. Sehr schön, mal Ruhe und Laptop für mich am morgen. Er hat nämlich Studien für heute angekündigt, da weiß ich jetzt schon, dass ich den ganzen Tag weder vom ihm noch vom Laptop etwas haben werde. Gestern der Besuch beim Zahnarzt war erleichternd, habe ein Provisorium und die Schmerzen sind fast weg, auch geht Essen damit wieder fast normal. Beschlossen, dass ich meinen Zahn doch behalte und brav Raten zahle, meine Mutter hätte es auch so gewollt. Nach dem Zahnarzt zur Krankenkasse, die immerhin 180 Euro bezahlt, kein Hit im Verhältnis zu den Gesamtkosten, aber besser als nichts. Das erste Mal ein fast privates Gespräch mit der Zahnärztin gehabt, ich glaube, sie ist doch ganz ok. Trotzdem gestern geschwächt gewesen von den ganzen Zahnproblemen am Wochenende und zu Hause dann nicht mehr fleißig gewesen. Heute muss ich einkaufen und vielleicht die Schneiderin besuchen, sie hat sich mir gegenüber immer wie eine Mutter verhalten, mir zugehört, an mich gedacht, für mich genäht und mich immer wieder auch mal beschenkt. Jetzt ist wohl der Zeitpunkt, wo ich mal Tochter spielen kann. Nix zum Frühstücken da, aber ich bin nicht hungrig, Hauptsache erstmal Kaffee. Seltsam diese Woche am Samstag wieder arbeiten zu müssen. Ich bin gespannt auf den Weihnachtsbonus, der sollte Ende des Monats kommen, ich werde ihn für Weihnachten und für meinen Zahn auch brauchen. Auf in den Tag, meine verlorene Zahnkrone lag gestern übrigens in der Toilette.