Egoland, Gast, Teamsitzung, Stulle, Hund und geschlaucht

Schlecht eingeschlafen und schlecht aus dem Bett gekommen, meine letzten Tage im Egoland, denn er wird hier für ein paar Tage schlafen. Könnte ein Problem werden, denn auf Gäste stehe ich eigentlich nicht so, vielleicht aber auch die Heilung von ihm. Bin mir nicht sicher, ob das mit der moderierenden Teamsitzung heute oder morgen ist. Ich lasse mich einfach überraschen. Wieder keine Lust auf Frühstück werde mir wohl Stullen mitnehmen und die später essen. Seit gestern habe ich es endlich schriftlich, dass ich nur einen ergänzenden Vertrag für 3 Monate habe, jetzt muss ich das noch ans Jobcenter weiterschicken. Wird Zeit dass das Geld kommt. Keine Ahnung, ob ich heute noch mit dem Hund gehe, bin derzeit sehr müde und habe auch gestern nach der Arbeit erstmal gepennt. Auf in den Tag, wer hätte gedacht dass mich knapp 30 Stunden die Woche an zwei Arbeitsstellen so schlauchen.

Seltsam, Benutzt, Mobbing und Weitermachen

Seltsame Laune heute Morgen, aufstehen und es regnet, es ist grau und keine Lust zur Arbeit zu gehen. Gestern noch Besuch, wieder nicht ganz ohne Hintergedanken. Ihr habt ja wahrscheinlich recht, er benutzt mich, aber noch kann ich nicht „Nein“ sagen. Eigentlich freue ich mich auf meinen Kollegen heute, er ist genial, aber ich vermute er weiß noch nichts von seinem Glück mich heute zu sehen. Als ich meine Arbeitssituation im Zweitjob gestern geschildert habe fiel schnell das Wort „Mobbing“, ganz so extrem habe ich es bisher nicht gesehen, aber leider ist was Wahres dran. Alles nicht so glänzend wie es scheint, eine Kollegin, die sich als mein Boss aufspielt, ein Kerl, der bald obdachlos ist und Regen. Wird schon alles werden, einfach weitermachen.

Bettwäsche-Snob, Freiflug und fehlendes Expertenwissen

Seltsam geschlafen und früh, leicht panisch, wach gewesen, aber weiter geschlafen. Musste feststellen das, was mein Bett angeht, ich mittlerweile ein Snob bin. Jersey gibt es seit Jahren nicht mehr in meinem Bett, bitte nur Baumwolle und Leinen, aktuell sogar nur Leinen. Das ist ein Luxus, den ich mir gönne, immerhin verbringt man viel Zeit im Bett. Da darf die Bettwäsche auch mal etwas mehr kosten. Ich nutze ja schon Sonderangebote, aber meine aktuelle Bettwäsche hat trotzdem einen Neuwert von über 100 Euro. Mehr als das Bett gekostet hat.

Seit ein paar Tagen versuche ich meinen Vögeln wieder regelmäßig Ausflug in der Wohnung zu gönnen, aber sie haben nicht so recht Lust und sitzen nur an der Käfigtür. Nur ein Wellensittich hat vor ein paar Tagen ein paar Runden gedreht, die anderen blieben im/am Käfig. Er hat sich nicht gemeldet, aber ich werde mich auch nicht melden, hinterher laufen habe ich nicht nötig. Es ist ruhig hier, kein Vogelgezwitscher, keine Musik vom Nachbarn, seltsam. Das Wetter ist durchwachsen, grau bei 24 Grad.

Nächste Woche kein Frühdienst mehr, das passt mir ganz gut. Sorgen mache ich mir nur, weil ich eine Teamsitzung allein machen soll, das habe ich noch nie gemacht, aber die Klienten haben mir schon gesagt, dass sie mir helfen wollen. Ich habe Glück, weil meine Klienten alle so fit sind, ich glaube mit schweren Fällen könnte ich nicht arbeiten. Dazu fehlt mir das Expertenwissen. Ich weiß schon, warum ich mich auf Klinikjobs gar nicht bewerbe. Auf in den Tag, heute gar keine Pläne außer vielleicht ein Bad nehmen.

Wochenende, Ćevapčići und Zufriedenheit

Gestern Nacht doch mal vergleichsweise lang gemacht, bis 2 Uhr gehörte die Nacht mir. Dann wieder früh wach gewesen, aber wieder hingelegt, zweimal. Es ist Wochenende, ich schlafe, solange ich will. Na ja solange der Hermes Bote will, denn um kurz nach 10 Sturmklingeln bei mir, ich erwarte ein Paket von Hermes, aber das Paket war für die Nachbarin. Also aufgestanden für die Nachbarin und dem Hermes Boten ziemlich zerknautscht die Tür geöffnet. Heute nichts vor außer Hausputz und vielleicht noch ein paar Schönheitsaktionen. Zum Glück schon eingekauft. Heute gibt es Ćevapčići mit Paprika und Reis, was ich morgen koche, steht in den Sternen. Gestern noch mit der Kassiererin um meinen Rabatt auf die Ćevapčići gekämpft, denn sie hatte den regulären Preis berechnet. Komme gut klar mit meinen zwei Jobs, langsam eingelebt und wie ich hörte sind beide Arbeitgeber zufrieden mit mir. Werde jetzt in beiden Jobs immer öfter allein gelassen, sie scheinen es mir zuzutrauen. Ich mag meinen ersten Job sehr und möchte auf gar keinen Fall kündigen, aber will ich einen richtigen zweiten Job wird es durch meinen ersten Job schwierig was zu finden. Alles gut, es kann gerne so weiter gehen.

Morgen, Ok, frische Luft und gesperrte Seiten

Guten Morgen, das hat man vom Früh-Rhythmus man ist auch früh wach, wenn man eigentlich durchschlafen kann. Das Unwetter gestern war noch beeindruckend, Blitze, Donner und ganz viel Regen. Nicht so optimal für alle die gestern auf dem Depeche Mode Konzert waren. Für mich wäre das nichts gewesen, dazu bin ich zu wenig Fan. Diese Woche ganz gut gemeistert, fühle mich nicht so tot wie letzte Woche und denke, dass ich diesen Dienst heute locker mache. Ich hoffe meine Vorgesetzte im Zweitjob ist mir nicht böse, weil ich ihr gestern gesagt habe, dass der Zweitjob für mich halt nur ein Job ist der ok ist, aber mehr halt nicht. Ihr jetzt zu erzählen wie toll der Job ist, wäre jetzt eine dicke Lüge gewesen.

Ich genieße die kühle Luft ohne Allergene, so ein Regen ist wunderbar reinigend. Außerdem ist es als dicke Frau doch sehr erleichternd, wenn die Temperaturen so sind, dass man sich etwas mehr anziehen kann. Wirr geträumt, heute noch einkaufen vor der Arbeit, kann ich mir eigentlich nicht leisten, aber muss sein. Leere in meinem E-Mail-Postfach, passt schon alles, keine Ahnung warum mein Arbeitgeber meinen privaten E-Mail-Anbieter gesperrt hat, also keine privaten E-Mails auf Arbeit lesen. Interessanterweise darf man auf Arbeit aber Facebook aufrufen, als wäre das eine bessere Seite.

Früh, Zukunft, Berlin und Mikado

Das hat ja erstaunlich gut geklappt: Früh schlafen und früh aufstehen. Heute wieder allein Empfangsdame spielen, würde es nicht so unmotiviert wirken würde ich mir ein Buch dazu mitnehmen. Gestern war ok, aber ich glaube ich habe mich bei der Abrechnung verrechnet, schade eigentlich. Heute wird die Zukunft im Zweitjob besprochen, ich hoffe es kommt dabei etwas verbindliches raus. Die Kollegin, die die Dienstpläne macht, hat meine Wünsche und Anforderungen leider überhaupt nicht beachtet.

Er kommt zurück nach Berlin, wer weiß wie lange, aber er will mich sehen, das freut mich. Abwarten wie der Tag wird, heute wohl wieder Hochsteckfrisur und in Schwarz gekleidet. Bin aber stolz, dass ich heute vor dem Wecker wach war, es scheint also zu klappen mit dem Dienstrhythmus. Eigentlich heute noch mit dem Hund raus gehen, keine Ahnung ob ich dazu nachher zu müde bin. Bin froh darüber dass meine Wohnung nicht teurer wird, die Betriebskostenabrechnung und Stromabrechnung ist mit einer Rückzahlung ausgegangen.

Ich denke es war richtig bei meinen Arbeitgeber anzufangen, denn ist man einmal drin wird man Teil des Angestellten-Mikado. Kann sein dass man an einer Stelle nicht mehr gebraucht wird, kann aber auch sein dass man dann einfach woanders eingesetzt wird.
Na mal sehen wie das Spiel für mich ausgeht, habe diese Woche von einem neuen Geschäftsbereich gehört, vielleicht ergibt sich da etwas für mich.

Kein Wecker, Lavalampe, Anwalt, Eule und Gehalt

Wusste ich es doch, heute brauche ich keinen Wecker, denn ich bin so oder so wach. Gestern nach der Arbeit noch ein Beratungsgespräch und zu Hause dann nur essen und für 1–2 Stunden schlafen gelegt. Kann ich nur noch selten, tagsüber schlafen, aber gestern war es wieder soweit. Heute Spätdienst, zum Glück. Die Lavalampe war übrigens an, als ich gestern in den Laden kam, die Sicherungen waren nicht für die Steckdosen, also brannte sie von Freitag bis Dienstag in einer Tour durch, Glück gehabt. Gestern noch morgens Dinge mit dem Anwalt geklärt, der will weiter kämpfen, aber ich glaube mein Freund leider nicht. Vielleicht bekomme ich bei meinen Zweitjob jetzt auch nur noch Spätschichten, das wäre toll, denn die Eule kriegt man nicht so schnell aus mir heraus. Na mal sehen wie es weitergeht, ich habe mich noch immer nicht an die 5-Tage-Woche gewöhnt. Weiter machen, noch eine Woche bis zum Gehalt, aktuell sieht es wieder finster aus mit den Finanzen, ohne meine Oma würde ich nicht über den Monat kommen.