Arbeit, Großeinkauf, Tomaten, Lotto, Zufriedenheit und Aggressionen

Gestern nur ein paar Stunden gearbeitet, es war ruhig und so fummelte ich etwas an den Rechnern und schrieb etwas zum Antragsverfahren Arbeit. Danach Großeinkauf, der teuer wurde, aber dank Treuepunkte zahlte ich nicht knapp 40, sondern 30 Euro. Mein Wanderrucksack war danach bis oben hin voll und verdammt schwer und trotzdem fehlen hier noch immer Dinge. Die Sonne scheint und Balkonien erblüht, meine Tomatenpflanzen sind jetzt schon doppelt so hoch wie vor einer Woche. Er meldet sich nicht, aber ich melde mich auch nicht, bin immer noch sauer wegen dem verkackten Abschied. Gestern lange wach gewesen, es war fast 3, als ich endlich in mein Bett ging, aber trotzdem war ich heute um 8 wach. Interessant an der Frage: „Was würdest du mit 90 Millionen machen?“ ist, was man im Leben beibehalten würde und was man ändern würde. Erstaunlicherweise würde ich meinen Job behalten wollen, nur meine Wohnung schließt nicht so gut ab, da würde ich einiges ändern. Damit zeigt diese Überlegung doch sehr genau mit was ich in meinen Leben zufrieden und unzufrieden bin. Aber ich weiß ich jammere auf hohen Niveau, es gibt mindestens tausende Menschen in der Stadt, die meine Wohnung zu meinen Preis, gerne nehmen würden. In Gedanken habe ich mir aber schon eine schöne Altbauwohnung in einen anderen Bezirk gekauft. Die Nachbarn schreien wieder ihre Kinder an, keine Ahnung, ob ich mich je daran gewöhne, ich habe nichts gegen Krach, aber was gegen Aggressionen, besonders gegen Kinder. Keine Ahnung was ich heute anstelle, der Tag gehört mir, aber ich bin faul.

Advertisements

Veranstaltung, Erleichterung, Lotto, Arbeit, Vorräte und abwarten

Den Tag gestern gut überlebt, obwohl die Veranstaltung auf Arbeit dann sogar fast 9 Stunden gedauert hat. Zu Essen gab es, auf Arbeitgeberkosten. Abends war ich dann sogar noch recht munter. Gestern die große Erleichterung, mein neuer Arbeitgeber hat bereits das Geld überwiesen, womit der strenge Sparkurs ab sofort beendet ist. Also natürlich heißt es weiter sparen, aber wenn ich heute in den Supermarkt gehe, dann kaufe ich alles, was ich brauche und muss dabei nicht rechnen. Ansonsten war ich gestern so dumm, ein Lottolos zu kaufen, Geldverschwendung ich weiß, aber ein bisschen hoffen darf man ja. Die Gedanken was ich mit ein paar Millionen machen würde, ist halt doch sehr angenehm.
Heute ein paar Stunden arbeiten und danach noch einen Großeinkauf machen, denn ich habe viele meiner Vorräte aufgebraucht. Der besten Freundin geht es weiterhin schlecht, ihr Rücken soll fixiert werden und sie hat starke Schmerzen. Hilfsangebote hat sie allerdings ausgeschlagen. Bei mir heißt es jetzt abwarten was die Behörden entscheiden, ich denke in nächster Zeit werde ich viel Post erhalten. Die Sonne scheint, Berlin zeigt sich von seiner netten Seite, das sollte man genießen, die Dunkelheit kommt schnell genug zurück.

Früh, Ausdauer, Papierkriegerin, 8-Stunden-Tag und Budget

Guten Morgen, ich hoffe, das wird nicht zur Regel, heute früh zur Arbeit und dafür extra lang bleiben. Morgen auch zur Arbeit und ab Montag dann Schulung. Ich hoffe meine Ausdauer verlässt mich nicht. Gestern erfolgreich in Friedrichshain meinen Berlinpass verlängert und anschließend in Adlershof meinen Arbeitslosenantrag endlich abgegeben. Die Dame vom Amt war erstaunt, das alles vollständig war und auch alle notwendigen Kopien schon gemacht waren, ich kann nur sagen ich bin das Jobcenter gewöhnt, das trainiert einen als Papierkriegerin. Danach noch in Kreuzberg Vertretung für ein paar Stunden und nur eine kleine Hunderunde. Ein voller Tag, auf den ich gern Kilometergeld erhalten hätte. Ich hoffe, heute wird es nicht so anstrengend, denn 8-Stunden-Tage bin ich nicht mehr gewöhnt. Mal schauen was aus dem Tag wird, ich hoffe, es gibt was zu essen, denn ein Budget für Mittagessen habe ich heute eigentlich nicht.

Gelernt, Behördenmarathon, Facebook, Anwalt, Luxus, Praktikum und stabil

Gestern viel gelernt, endlich habe ich zu meinem Fachgebiet: „Teilhabe an Arbeit“ einen groben Überblick und wüsste jetzt eher, was ich einen Ratsuchenden empfehlen würde. Schade dass dieses Wissen für mich selber viel zu spät kommt, aber immerhin kann ich jetzt anderen dabei helfen die Gelder für eine Inklusion zu erhalten. Heute Behördenmarathon, ich muss zum Bürgeramt meinen Berlinpass verlängern lassen und zum Arbeitsamt, endlich meinen Antrag abgeben. Danach wahrscheinlich noch Hunderunde in Kreuzberg und dann gut für heute. Muss aufpassen, dass ich ihm nicht auf Facebook hinterher schnüffel, das war schon mal so, damals löschte ich ihn auf Facebook aus Selbstschutz, er fand das aber nicht so lustig und stand Stunden später vor meiner Tür. Ansonsten werde ich versuchen seinen Anwalt mehr Arbeit zu zu schustern, der Mann ist gut und übernimmt sogar Sozialfälle. Gestern habe ich mir den Luxus einer Pizza gegönnt, drei Tage Gulasch nacheinander ging irgendwie nicht. Immer noch nicht um das Praktikum beim alten Arbeitgeber gekümmert, aber derzeit hätte ich auch keine Zeit dazu. Vielleicht im Juni vorher sehe ich kein Land. Zwei Verluste liegen jetzt hinter mir, der Jobverlust und ihn zu verlieren, bald kommt der dritte Verlust, wenn Twoday abschaltet. Bisher alles stabil bei mir, ich hoffe es bleibt so.

Geld, Arbeitsamt, volles Programm, Waschen, Schmerzen und lernen

Gestern gut überlebt, ohne zu heulen. Aber so richtig topfit war ich gestern nicht. Das Motto dieser Woche ist: „Kein Geld ausgeben!“, aber das sollte mir gelingen. Muss noch zum Arbeitsamt, aber das habe ich auf morgen verschoben. Er scheint gut angekommen zu sein, zu mindestens, wenn man seinen Facebookdaten glauben kann. Heute ein langer Tag auf Arbeit, aber noch nicht solange wie Freitag und nächste Woche wird. Aktuell habe ich volles Programm, aber das ist wohl gut für liebeskranke Frauen mit Geldnot. Gestern gab es mit ein wenig mehr Begeisterung wieder Gulasch. Habe angefangen alles zu waschen was er hier berührt hat, die Vertreibung seiner Spuren hat dieses Mal wenigstens Sinn. Der besten Freundin geht es immer schlechter, sie liegt mit starken Schmerzen zu Hause und die Pillen wirken nicht, ich vermute eine falsche Diagnose bei ihr. Ich hoffe sie findet heute einen Arzt, der ihr wirklich hilft. Auf in den Tag, heute gibt es was zu lernen auf Arbeit, ich bin gespannt.

Ohne ihn

Weg, jetzt ist er weg. Sein Flieger sollte gestartet sein und wenn alles gut ist, sitzt er auch drin. Gestern mehrfach von ihm versetzt worden, weil er angeblich soviel zu tun hatte, dumm, wenn ich dann auf Facebook sehe, dass er mit Freunden unterwegs war. Er kam dann doch, kurz vor Mitternacht, gab mir mein Geld und packte seinen Brief ein. Dann war er auch schnell wieder verschwunden, für mich verschwunden für immer. Ich fühle mich nackt, so ohne ihn, ich bin traurig und kämpfte gestern mehrfach mit den Tränen. Allein, richtig Single, unfreiwillig frei, zum Glück wartet viel Arbeit auf mich, das wird mich ablenken. Eine Geschichte von fast 2 Jahren hat ihr Ende gefunden. Gestern noch gekocht, es gab Gulasch in Tomatensoße mit Paprika. War eigentlich lecker, aber ich kämpfte schon mit einem Teller davon. Gestern kaum gegessen, nur ein Brötchen und abends der Teller Gulasch, mehr ging nicht. Ich muss ihn vergessen, meine Augen und mein Herz für Neues öffnen. Ein Leben ohne ihn, er sprach davon mir Päckchen senden zu wollen, ich glaube nicht daran. Konnte nicht einschlafen, wälzte mich und fand irgendwann doch den Schlaf. Tagsüber noch im Wald gewesen und danach in Kreuzberg Klamotten räumen. Heute arbeiten, ich freue mich auf meine erste Beratung als Zuhörerin und dann warten noch Computer auf mich die eingerichtet werden wollen. Der Kaffee schmeckt, die Sonne scheint, mein Leben geht weiter, ohne ihn.

Tage, Feiertag, Arbeitsbuch, Notfall, Kontoauszug und Festnetztelefon

Na toll, da wollte ich ihn heute treffen und was ist? Heute früh um 6 haben meine Tage angefangen. Sehr passend! Es ist so, als wollte mein Körper unser letztes Wiedersehen und das Abschied nehmen versauen. 😦 Wunderbar, Schmerzen und Enthaltsamkeit, das wünscht sich doch jede Frau.^^ Hinzukommt, dass ich den Feiertag heute vergessen habe und deswegen nicht genügend eingekauft habe. Toll, toll, so kann frau sich wohlfühlen. Immerhin, der Kaffee schmeckt und auch die Bude ist einem akzeptablen Zustand. Habe gestern mein Arbeitsbuch erfolgreich zu Ende gelesen, es war ganz interessant, aber die ganzen Paragraphen darin konnte ich mir nicht merken. Gestern wieder ein Notfall mit der besten Freundin, sie war im Krankenhaus, weil die Schmerzmittel einfach nicht wirken, was aber bei Nervenschmerzen wohl ganz normal ist. Die normale Hölle für sie. Ich hoffe, mittlerweile ist sie schmerzfrei. Will ich mein Glück perfekt machen, schaue ich auf den Kontoauszug, dann wird mir übel. Neu ist, dass jetzt auch mein Festnetztelefon spinnt, versuche ich jemanden anzurufen, bekomme ich nur einen durchgehenden Freiton und keine Verbindung kommt zustande. Vodafone, ein teurer und schlechter Service. Wie sehr bereue ich es gewechselt zu haben. Auf in den Tag, es kann ja eigentlich nur besser werden…