Kurze Nacht, fremd, Homeoffice und online bestellen

Guten Morgen, zu lange wach gewesen die Nacht und zu wenig Schlaf, aber heute wird gearbeitet. Es war gut meinen Schatz zu sehen, er kam mir am Anfang sogar etwas fremd vor, weil ich ihn die letzten Wochen zu wenig gesehen habe. Der Kaffee schmeckt und das Wetter ist als graublau zu bezeichnen. Gestern sehr viel beraten und das mit den Paketlieferungen und Telefonaten hat fast geklappt, nur einmal klingelte es während eine Telefonats. Das mit dem Homeoffice scheint zu funktionieren, es gibt genug Nachfrage, auch nach Telefonaten und E-Mails. Beruhigend zu wissen, dass, auch wenn Corona länger dauert, meine Arbeit nicht aufhört. Irgendwie ist es auch ganz entspannt im Homeoffice, mein Rhythmus, mehr schlafen, keine Wege, keine genervten Kollegen, keine Störgeräusche bei der Arbeit und arbeiten in der Jogginghose. Ich rede nur mehr mit mir selber und den Vögeln, aber alles noch im grünen Bereich, ich vermute meine Vögel finden es sogar gut, endlich mal beachtet zu werden. Aufgehört im Internet nach Nahrung zu suchen, nirgendwo freie Lieferslots und selbst wenn, es sind nur wenig Waren zu überhöhten Preisen verfügbar. Da gehe ich doch lieber raus, statt ein Vermögen für Dinge auszugeben, die ich dann vielleicht nicht brauche. Heute nach der Arbeit muss ich versuchen einzukaufen, denn ich habe noch kein Essen für den Vater und mich morgen, gestern war ich gar nicht draußen. Gestern Nacht mal keine Chats bis in die Früh, ich war trotzdem wach. Schon eine Weile aufgehört Umfragen zu machen, das ist irgendwie nur was für Leute mit viel Zeit und wenig Einkommen. Ich habe keine Zeit mehr, um online für maximal 6  Euro die Stunde, meistens deutlich weniger, Fragen zu beantworten. Ich freue mich auf die freien Ostertage, vielleicht kann ich dann endlich in meiner Wohnung räumen. Muss aufpassen, das ich nicht dauerhaft in die Homeoffice-Falle zu tappen, nach Feierabend online zu shoppen. Der Paketshop um die Ecke hat zwar zu, aber ich bin ja immer zu Hause. Die Sonne, ich sehe sie, auf in den Tag, mir geht es gut und ich weiß es auch.

Telefonier- und Pakettag, Abstand und Supermärkte

Moin heute großer Telefonier- und Pakettag. Ich hoffe das kollidiert nicht, dass der Paketservice immer dann klingelt, wenn ich im Gespräch bin. Vier längere Telefonate sind heute geplant, das könnten 4 Stunden Telefon bedeuten. Irgendwer im Haus handwerkt gerade, laute Maschinen sind zu hören. Mein Schatz hat endlich einen neuen Arbeitsvertrag und damit etwas Sicherheit für den Rest des Jahres. Ich habe mich langsam in das Homeoffice eingespielt. Nacht- und Tagesrhythmus klappt und auch Arbeit. Heute Abend kommt mein Schatz vorbei, ich plane einen Süßkartoffel-Hähnchen-Auflauf, ich hoffe, er mag es. Beim Vater gestern war ok, auch wenn ich mir fast wie eine Kriminelle vorkomme, weil ich unerlaubterweise meinen Vater sehe. Gestern nach fast 4 Tagen wieder draußen gewesen zu sein, war seltsam. Die Sonne schien, es waren Leute unterwegs, im Supermarkt gab es fast wieder alles und Abstand hielt keiner. Ich kam mir dann fast lächerlich vor, weil ich versuchte 1,5 m Abstand zu meinen Mitmenschen zu halten. Distanzlos verhalte ich mich derzeit nur dem Freund und Vater gegenüber, zu allen anderen halte ich Abstand. Die Vögel piepsen und mein Blutdruck ist zum Morgen sehr niedrig, gestern Abend war er zu hoch. Die beste Freundin macht Panik und spricht davon, dass die Kontaktsperre vielleicht das ganze Jahr bleibt, so pessimistisch möchte ich nicht denken. Ich komme mir seltsam vor mit dem ersten richtigen Kredit meines Lebens, das Geld wurde bereits ausgezahlt und ich erwarte die Rückzahlungsangebote von KfW und Bafögamt. Die Studienkredite zusammenzufassen und abzulösen, ist einfach schlauer, denn es ist günstiger und stressfreier. Ich finde es trotzdem gruselig. Gestern Toilettenpapier zu normalen Preisen gesichtet und auch Brot bekommen, ich kam mir gestern fast lächerlich vor, weil ich wegen den ganzen leeren Supermärkten auch kleine Hamsterkäufe getätigt hatte. Die Supermärkte sind aber wieder voll bei normalen Preisen, während im Internet die Abzocker zurzeit Klopapier für 40 Euro anbieten. Auf in den Tag, ich hoffe die Paketboten klingeln nicht, wenn ich telefoniere.

Paket, Hefe, Kredit und Corona in anderen Ländern

Guten Morgen, zu früh wach, erst von allein und dann final durch das Klingeln des Paketdienstes, für die Nachbarin. Für den Moment ist meine Laune neutral und verpennt, dabei gab es gestern einen Grund zur Freude: Erst kam meine Lieferung mit Hefe, dann beendete ich eine knifflige und wahnsinnig nervige Aufgabe für die Arbeit und dann schaute ich nach Feierabend in die Mail und der Kredit wurde bewilligt. Alles gut, um nicht zu sagen, gestern tanzte ich hier einen kleinen Freudentanz. Gestern wieder nicht draußen gewesen, nur den Müll habe ich rausgebracht. Heute geht es aber zum Abend raus, denn es heißt Pizza-Abend mit dem Vater. Grau grüßt der Tag und Wuhan hat bei der Angabe der Todeszahlen wohl ordentlich gelogen, offiziell 2535 Tote, inoffiziell wohl eher über 40.000. Werden in Deutschland auch so viele sterben? Gestern ist auf meinem Konto wieder viel Geld verschwunden, aber das war kein Aprilscherz, das war der Erste. Die Kontaktsperre wurde also verlängert, warum sehe ich das so gelassen und bin sogar erfreut, dass es bei Kontaktsperre bleibt und vorerst keine Ausgangssperre kommt? Zum Glück sind wir hier nicht Südafrika, dort herrscht Quarantäne auf kleinsten Raum und wer das Haus verlässt, auf den wird geschossen. Grau grüßt der Tag und es ist still, Sonnenschein wäre hilfreich, aber für den Moment muss ich wohl froh sein weder in Wuhan noch in Südafrika zu leben. Alles gut hier im grauen Berlin, etwas still vielleicht, aber immer noch Wohlstand und fast keine Todesgefahr. Der Bruder schreibt wieder, die beste Freundin und der Geliebte auch, erstmal Kaffee und Musik gelauscht:

Lungenentzündung, Corona, Sozialkontakte und Arbeit

Guten Morgen, nur durch Zufall erfahren, dass die beste Freundin aus Teenagerjahren gerade mit Lungenentzündung zu Hause ist. Nein ich hätte nicht gedacht, dass sie zur Risikogruppe gehört. 😦 Das verändert meine Sicht erneut zu Corona. Gut und lange geschlafen, aber ein wenig spät dran. WhatsApp Gespräche zum Morgen, mein Schatz hat gestern Corona Patienten beliefert und die beste Freundin schimpft über aus ihrer Sicht überzogene Maßnahmen. Ich las heute auch, das Berlin an einem Bußgeldkatalog wegen Corona arbeitet, ohne Grund draußen sein, soll 500 Euro kosten. Der Kreditantrag sollte endlich fertig sein, jetzt heißt es abwarten. Sehr unangenehm alles, aber notfalls komme ich auch ohne klar. Aktuell hasse ich meine Arbeit, denn ich muss ganz andere Dinge tun, als vertraglich vereinbart, darüber in Corona Zeiten zu diskutieren oder sich gar weigern, wäre aber ziemlich dumm. Ich habe immerhin Arbeit und ein sicheres Einkommen, trotz Corona.  Aktuell bestelle ich viel, die Lieferanten sehen, war die letzten Tage mein einziger echter Sozialkontakt, denn ich war nicht draußen seit Sonntag. Heute geht es wahrscheinlich auch nicht raus, außer vielleicht Müll wegbringen. Meine Nase ist voll Schleim, obwohl ich nicht draußen war, das lässt eher auf Staub- statt Pollenallergie schließen. Obwohl die Birke vor meinem Fenster sollte auch reichen, denn ich öffne ja regelmäßig die Fenster. Gerade scheint die Sonne, aber es ist immer noch kalt, heute Abend kommt eine Essenslieferung, mal sehen was ich kriege, denn ist irgendwas nicht verfügbar gibt es Austauschartikel oder auch gar nichts. Das Überraschungsei für Erwachsene während Corona, die Lebensmittellieferung. Auf in den Tag und ran an die Arbeit, alles geht vorbei, irgendwann.

Verarscht, WebID, Brot, Corona und Heiraten

Guten Morgen, ich fühle mich etwas verarscht, wenn ich raus gucke. Heute wo ich wieder arbeiten muss Sonnenschein. Aber an meinen zurückliegenden 2 freien Tagen, Dunkelheit, Kälte, Hagel und Schnee. Sehr nett Petra! Gestern um den Papierkram gekümmert, mehrfach am WebID Verfahren eines potenziellen Kreditgebers gescheitert und dann noch ein wenig Haushalt. Raus gegangen bin ich gar nicht, wohin auch bei Schnee und Kälte. Heute sieht alles so aus, als wäre nichts gewesen, Frühlingswetter nach 2 Tagen Winter. Ruhig hier, kein Laut zu hören, auch die Vögel halten den Schnabel. Gestern zum Abend Gequatsche mit der besten Freundin und ihm, beide würde ich gern mal live wiedersehen. Keine Post bekommen, immerhin kurz beim Briefkasten war ich. Aktuell freue ich mich, dass ich Brot zum Frühstück habe, Brot zu kaufen ist mir die letzten 2 Wochen nicht gelungen, aber ich hatte noch welches eingefroren. Immerhin der Sonnenschein jetzt erheitert mein gestern besonders finsteres Gemüt. Der März geht zu Ende, aber Corona ist kein Aprilscherz. Auch wenn meine Firma das Homeoffice erstmal bis Ende April angesetzt hat, habe ich meinen Glauben daran verloren und denke, es geht noch viel länger. Ich hoffe nicht zu lange. Heiraten ist wegen Corona wohl derzeit gestorben, denn die Standesämter haben zu, dabei haben wir jetzt alle Unterlagen für das Aufgebot. Ich empfinde Corona als Ohrfeige der Natur. Mutter Natur hat keinen Bock mehr auf ihre ungezogenen Menschenkinder und erteilt Hausarrest. Wegen dem Sonnenschein Fenster aufgerissen, aber es ist schweinekalt, also Fenster wieder zu. Nachbarn sind zu hören, aha, doch nicht allein hier. Auf in den Tag, heute Spätschicht, ich hoffe es rufen viele Leute an, ich brauche Ablenkung.

Zeitloch, Familienpflege, Grundrechte, Hirngespinst und Corona

Guten Morgen, stecke immer noch im Zeitloch, natürlich konnte ich heute Nacht nicht einfach eine Stunde früher einschlafen, auch wenn die Uhr es verlangt hat. Ich fühle mich gedrängt nach Taten, dabei habe ich heute frei. Die Abgrenzung zur Arbeit funktioniert derzeit nicht. Wieder ein grauer Tag, aber ich habe fast 8 Stunden geschlafen, also alles gut. Aber ich glaube, ich will wieder ins Bett. Es gäbe viel zu tun, aber ich habe keine Lust. Gestern beim Vater war gut, endlich ausquatschen und das mit einem Menschen im gleichen Raum. Solange die Polizei mich nicht abhält, werde ich weiterhin zum Vater fahren, dass ich wichtig für meine seelische Gesundheit und natürlich auch Familienpflege. Streng genommen, ist das was hier gerade passiert, eine illegale Beschneidung der Grundrechte jeden Bürgers. Da der Katastrophenfall nicht ausgerufen wurde, gibt es nämlich keine gesetzliche Grundlage, die Menschen in ihren sozialen Leben so einzuschränken. Nicht falsch verstehen, natürlich sind die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus notwendig, aber eine gesetzliche Grundlage gibt es dazu derzeit nicht. Ich kann immer noch nicht fassen was in unserem Land gerade abgeht, es ist wie ein schlechter Film oder wie eine Psychose. Das alles ist aber wahr und kein Hirngespinst. Der Ofen ist fast wieder ganz sauber, es waren zwei Durchgänge notwendig und eigentlich bräuchte es noch einen Dritten. Mein Schatz arbeitet zu viel, schreibt mir aber regelmäßig. Der Vater resultierte gestern, das ich kein Corona haben kann, weil ich Allergie bedingt, derzeit eine laufende Nase habe. Wer Corona hat, hat ausgetrocknete Nasenschleimhäute, meine sind aber gerade in voller Schleimproduktion, weil die Birke dieses Jahr sehr aggressiv und früh dran ist. Der Kaffee schmeckt und auch wenn ich meine Grundrechte kaum nutze, möchte ich sie zurück haben.