Kribbeln

Ich liege still da, der Schlaf lässt auf sich warten, schliesse die Augen, meine Haut blinzelt unbedeckt unter der Decke hervor. Stille. Es kribbelt. Feine Haare berühren mein Bein. Bewegen sich auf und ab, halten inne. Ich bewege mein Bein, versuche den Eindringling abzuschütteln. Das Kribbeln hört auf. Ich schweife in Träume ab. Da ist es wieder, diesesmal mal am Arm, es bewegt sich langsam Richtung Schulter. Ich drehe mich berühre mit meiner Hand die Schulter. Nichts. Einbildung? Ich ziehe die Decke etwas höher, kuschel mich wohlig ein, atme tief und versuche meinen Traum wieder zu finden. Tauche gerade wieder in fremde Welten ein, als ich es wieder spüre, an meiner Wange, langsame, grazile Bewegungen, sie steuern mein Ohr an, wach ich oder träum ich? Ich hebe langsam meine Hand und lasse sie schnell auf mein Ohr klatschen: Ein Fliege!

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