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Puh, da wache ich auf und laufe wie sonst zu meinem Rechner um kurz zu schauen was das Internet heute für mich zu bieten hat und dann das:
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für alle Twoday Blogs. Laut den Logs würde ich auf eine Ausfall zwischen 11-13Uhr tippen, was ist denn los?

Ölbad

Eines meiner bisher nicht erwähnten Weihnachtsgeschenke war ein Ölbad, es sieht nett aus riecht lecker und so habe ich gerade eine ausgiebige Teststunde eingelegt. Schön, im warmen leicht milchigen Wasser liegend von Duft umhüllt zu verweilen. Ein wunderbares Gefühl, die richtige Musik im Hintergrund….doch da war doch was. Achja Rasieren ist im Ölbad fast unmöglich weil das Öl die Klinge verstopft, wird dann eher zum Kampf zwischen Klinge und Öl. Alles was man trotzdem sanft vom Körper trennen konnte schwimmt dann auf der Oberfläche und nimmt einen irgendwie die wohlige sanft zarte Stimmung. Naja wenn das mal kein Argument fürs Duschen ist…;-)

Gemästet 1.0

Es ist geschafft Unmengen totes Tier haben mein Inneres gesehen, dicht gefolgt von Schokolade und Backwaren. Es wäre ja auch verwerflich den Kram untransformiert mit ins nächste Jahr zu nehmen. Da wähle ich doch lieber die unbegrenzte Haltbarkeit auf den Hüften. Jetzt im Winter fällt das ja eh nicht so auf, unter der ganzen Kleidung.
Im Frühjahr kommt ja dann schon wieder der Hase, der einen mit Eiern bombadiert, was soll man dem sagen, wenn dann noch Lebkuchen rumliegt? Das könnte peinlich werden und ihm das Gefühl geben überflüssig zu sein. Da ich ein höflicher Mensch bin vermeide ich das natürlich, nur aus Rücksichtsnahme und nicht etwa weil ich gerade ein verfressene zügellose Sau bin. 😉

2006 Stöckchen

1. Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen und wieder zugenommen.

2. Haare länger oder kürzer?

Länger, war kaum beim Frisör.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Leicht weitsichtig, aber ne Brille brauche ich nicht. 😉

4. Mehr Kohle oder weniger?

Erst ein bissel mehr, dann wieder weniger, gerade fast Null…

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Weniger.

6. Mehr bewegt oder weniger?

Gleich bleibender Fahrradsport..

7. Der hirnrissigste Plan?

Zu glauben das ich durch Extraarbeit und Gefälligkeit meinen Arbeitsplatz erhalten könnte.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Fahrrad fahren in Berlin, mein erstes Bloggertreffen..

9. Der beste Sex?

Ja! Vieles gelernt in 2006. 😉

10. Die teuerste Anschaffung?

Ich schaff mir nix an, aber denke das meine Wechselfestplatte zu Weihnachten und mein Gratishandy bei Vertragsverlängerung eng im Rennen stehen.

11. Das leckerste Essen?

Ente knusprig mit Gemüse und Reis.

12. Das beeindruckendste Buch?

Francoise Sagan: Chamade

13. Der ergreifendste Film?

Hard Candy

14. Die beste CD?

Hm ganz oben stehen auf jeden Fall Raul Mindon und Jack Johnson

15. Das schönste Konzert?

Ich war auf keinen erwähnenswerten.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Mit mir und dem Blog.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

Mit lieben Menschen.

18. Vorherrschendes Gefühl 2006?

Entscheidungsschwierigkeit, Unsicherheit.

19. 2006 zum ersten Mal getan?

Mich verklagen lassen zu einer Art Klassentreffen gegangen, ansonsten siehe 9. 😉

20. 2006 nach langer Zeit wieder getan?

Getanzt, geschwommen und gesungen.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Gerichtsprozess, Finanzdruck.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Das es nie zu spät ist.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Meine Liebe und Zeit.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Vertrauen in mich.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Das unsere Freundschaft lebenslang halten wird.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Irgendwas mit Vergebung (bin schliesslich ein Elefant).

27. 2006 war mit einem Wort …?

Abwechlungsreich.

Planungssicherheit

Der Deutsche an sich steht auf Sicherheit, Planungssicherheit, alle wenns und oders werden genauestens überdacht und vorbereitet. Es wird gespart für die schlechten Zeiten, es wird Nahrung gehordet, man weiß ja nie wann die nächste Krise ins Haus steht. Der Deutsche ist selten zu überraschen hat er doch alles genauestens überdacht und vorbereitet, besonders die schlimmsten aller Szenarien.
Da ich hier geboren bin, stehe ich auch irgendwie drauf, Problem nur ich stecke schon in einem von Deutschen gefürchteten Dilemma: Armut. Irgendwann muss es passiert sein, ich habe losgelassen von meinem Sicherheitsdenken. Nichts ist sicher, zu keiner Zeit, alles kann jeder Zeit passieren und zu oft ist es mir auch passiert.
Doch über die Jahre habe ich trotz misslicher Umstände eine Zuversicht entwickelt, das wird schon irgendwie, das regele ich schon irgendwie, nicht heute, sondern dann wenn es brennzlig wird. Es hat fast immer geklappt und es klappt immer wieder. Was klappen muss, ich erreichen will, klappt auch. Wie? Das ist rein rechnerisch nicht nach zu vollziehen, die meisten verstehen es nicht. Phoenix aus der Asche ist mein zweiter Vorname.
Einfach los lassen, sich tragen lassen, vertrauen, die Flügel schlagen, sich nicht einsperren lassen, Geld ist nicht alles, Sicherheit ist nicht alles, alles wird wenn man es nur will.

Grauabdeckung

So effizient wie der Schnnee gerade das Grau der Stadt verschwinden lässt, läuft das mit den Haaren leider nicht. Da einige Haare auf meinem Kopf seit Jahren den invidual Trip fahren und meinen durch weglassen der Farbpigmente mehr Aufmerksamkeit zu bekommen fühle ich mich genötigt dem Individualismus abundzu wieder Einhalt zu bieten in dem ich einen Topf Farbe auf meinem Kopf verteile.
Hundertprozent Grauabdeckung versprechen sie auf der Packung und rechtfertigen damit wohl auch einen stolzen Preis von knapp 10 EUR.
Im Kampf um die einheitliche Haarfarbe stehe ich also im Bad, streife Folie über meine Hände und schnüffle an Chemikalien. Die Individualisten kommen zuerst dran, sie bekommen eine extra Portion Chemiemasse, zärtlich einmassiert. Ich tropfe und kleckse rum, wickle den Kopf in Tücher und warte vorgeschriebene 30min.
Es ist soweit ich wasche meinen Kopf mit viel Wasser bis das Wasser wieder klar ist und warte gespannt bis das Ergebnis zu sehen ist. Eine Stunde später laufe ich mit kritischen Blick ins Bad. Rot, Rot, rot alles rot jeder graue Fuge um mein Waschbecken ist zu hundertprozent abgedeckt, leider nicht die grauen Rebellen auf meinen Kopf, die sind jetzt gelb. Die könnten einen ja ruhig sagen das mit hunderprozent Grauabdeckung die Fugen und nicht die Haare gemeint sind! 😉

Müder Schnee

Niemand sollte mich von meiner Mission abbringen alles sollte auf die externe Platte.
Zum Abend hin verlagerte sich die Mission ins Bett. Mein Bett, mein Laptop, diverse Kabel, Laufwerke und CDs und ich mitten drin. So würde ich die Nacht zum Tag machen, bis die Mission erfüllt sei, ich war fest entschlossen. Hindernisse wie USB 1.0 schreckten mich nicht, auch nicht die Erkenntnis das ich schon längst den Überblick verloren hatte.
Also klickte und schob ich Daten und weil die Pfade von USB 1.0 so schmall sind, verlore ich Stunden in dem mein System nur leise vor sich hin lüftet und mir aufregende Sachen wie im Internet surfen fast unmöglich machte. Da ich immer müder wurde und Film DVDs anscheinend eigene Pfade im System bereisten, startete ich nach Mitternacht, Futurama Staffel1 und öffnete ein Zimmerfenster. Im Hintergund rauschte und kopierte es und bereits bei Folge 3 merkte ich wie sich mein Missionswille, trotz kühler Luft von der Aussenwelt, langsam verabschiedete. Stille, Dunkelheit. Heute morgen erwachte ich, neben mir ein Laptop im Bett, zum Glück hatte ich keinen unruhigen Schlaf, erster Blick, das Futuramamenü Cursor auf Folge4 die nicht mehr von mir angewählt wurde. Zweiter Blick: Der Kopiervorgang wurde nach 7Std. und 31min erfolgreich abgeschlossen.
Ich bin erfreut und ziemlich erstaunt, wie konnte ich so einschlafen? Das ist mir noch nie passiert. Ich strecke einen Fuß aus dem Bett kalt, sehr kalt, hell ist es drausen. Das Fenster immer noch geöffnet. Es schneit, wow! Damit hätte ich diese Jahr nicht mehr gerechnet, aber passend die Weihnachtsdeko bei den Nachbarn hängt noch und ich bin müde und schaue dem Schnee aus meinen Fenster zu.

Noch da

Bin noch da, aber bin schwer beschäftig mit meiner neuen Technik und dem rumschieben, sichten und sortieren von Archiven. Jeder der heute noch genug Nahrung hat um über den Tag zu kommen, sollte davon Abstand nehmen einkaufen zu gehen, die Regaele sind leer und es herrscht Krieg. Vielleicht kommt mir ja noch ein Gedanke, ansonsten heute bei dem Nebel und der Kälte ein prima Tag um eine ruhige Kugel zu schieben. 😉