Hätte

Hätte, Hätte, Hätte, – Hätte ist ein Unwort.
Es gibt kein „Hätte“, denn Zeitreisen sind immer noch nicht aktuell.
Kein zurück, kein alternativer Handlungsstrang.
Leben.
Es gibt kein Hätte.
Warum dem Hätte also Beachtung schenken?
Warum darüber nachdenken, reden?
Es ist geschehen, nichts ist mehr zu ändern.
Es gibt kein Hätte.

Ein masochistisches Wort streicht es aus dem Duden! 😉

37 Gedanken zu „Hätte

  1. viel zu oft schaut man zurück und benutzt diese Wort.

    besser wäre ein Vorsatz etwas zu tun, als rückblickend zu sagen „das hätte ich machen müssen“

    (in der theorie weiß ich es selbst auch, nur in der praktischen ausführung…)

    • Genau das Jetzt und das Morgen kann man noch beeinflussen, aber das Gestern? Warum also damit Zeit verbringen und sich schuldig fühlen?
      Benutze das Wort viel zu oft, erst gestern bei einem Telefonat handelten sich 30min um das „Hätte“, Zeitverschwendung und der Text oben, soll ein guter Vorsatz für mich sein! 😉

  2. „Hätte“ und andere …. Konjunktive wie „sollte“, „könnte“, „wäre“ etc. gehören alle
    aus dem Sprachgebrauch verbannt:
    Die „was wäre wenn“-Überlegungen sowieso und
    weil wir schon einmal dabei sind auch alle
    „es wäre ganz anders gekommen, wenn“-Formulierungen ….

    • wenn es kalt draußen ist will keiner raus um etwas zu tun.
      ach wäre es doch ein bisschen wärmer.
      heute ist es warm und ich denke mir, was könnte ich draußen nicht alles machen und was is …….

    • Bei mir geht es mit den inneren Vorwürfen, war die letzten Tage viel drausen unterwegs und habe Farbe bekommen, allerdings auch Pollen im Schädel. Mir ist es heute etwas zu heiß und mein Kopf schmerzt, dementsprechend entschuldige ich mich selbst.
      Aber du, du könntest ja eigentlich grillen gehen oder den Balkon/Garten anhübschen oder oder…..aber da es morgen noch heißer werden soll, hast du sicher auch morgen, nach einem ausgeruhten Samstag noch ne Chance. 😉

    • Nicht ganz, es geht dabei zwar um die Zukunft, aber die Visionen zur möglichen Zukunft werden anhand der Vergangenheit erdacht und dann mit Kreativität und Vielen, „wenn, dann, hätte“ kombiniert, um eine ziemlich genaue Zukunft hervor zu sagen. 😉

    • Zu spät und vorallem „abgeschlossen“. Oft kommt ja man erst später drauf, wenn man neue Erkenntnisse gesammelt hat, aber statt einzusehen das es nötig war um diese Erkenntnis überhaupt zu erlangen, macht man sich Vorwürfe, das man es vorher nicht wusste. 😉

    • Ich versuche es ja auch, nur das klappt nicht immer. Zu gern verstricke ich mich in Gedankenkonstrukten, aus denen ich oft selber keinen Ausweg mehr finde….
      Genau lernen und das nächste Mal anders machen, dann gibt es auch keinen Gedanken an „Hätte“. 😉

    • Nicht dass es bei mir immer klappt, aber ich nehme es mir zumindest ernster vor als Neujahrsvorsätze.
      Wenns um Uni-Lernen geht, dann vergiss es einfach. Hätte ich ich doch früher angefangen hat bei mir nie funktioniert 8)

    • Besonders bei „hätte ich doch früher angefangen“ merkt man wie destruktiv solche Gedanken sind, denn allein schon der Gedankengang bringt einen auf die Idee das man es jetzt auch nicht probieren braucht….

  3. Hätte ich nicht vor 1 Jahr auf den Knopf gedrückt, um zu lesen
    „Jesus ist tot“, so hätte ich über ein Jahr lang diesen Blog nicht
    gelesen……………

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