CHAKA!

Mein Briefkasten hat mir erhört! CHAKA! Nicht zu fassen ich habe einen Studienplatz! Noch 14 Tage dann ist er vorbei mir HartzIV und all den Schikanen! Ich habe kein Geld, ich habe keine Ahnung wie ich mich ohne Bafög finanzieren soll, aber ich bin so glücklich, dieses mal bin ich mir sicher. Ich mache das für mich, nur für mich, für Niemanden anderen, ich will es und weil das so ist werden sich auch alle Probleme in Luft auflösen! 😉

Anti

Ich bin dagegen! Gegen was? Gegen Alles! Der Tag ist grau und verregnet und ich habe so zu gar nichts Lust, alles blöd- sogar bloggen oder Blogs lesen. Sinn frei. Es gibt Wichtigeres, ja wohl, nur leider fällt mir aktuell nichts ein. Umräumen wollte ich, mir eine Kaffekanne besorgen, meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Einfach nur aus den Fenster gucken und alles blöd finden. Sich langweilen, sich ärgern das man sich langweilt.
Regentropfen sind das Einzige was sich da draußen bewegt, das ist mir eigentlich schon zu hektisch, dieses ständige Tropfen. Eigentlich ist es ja ganz schön hier. Eigentlich.
Ich würde ja ins Bett gehen und die Decke über den Kopf ziehen, aber vielleicht ahnt es schon Jemand, auch das finde ich blöd. 😉

Achtung Stinker

War heute schon beim Amt und bei allen Verständnis für Armut und eventuellen Depressionen, die sich durch Langzeitarbeitslosigkeit entstehen können, kann ich eins nicht verstehen: Ist es wirklich zuviel verlangt sich morgens zu duschen und Klamotten anzuziehen die frisch sind oder zu mindestens nicht stinken? Ich stelle ja gar keine Anforderung an modisches Bewusstsein etc., aber sauber und ohne Löcher sollten die Sachen sein. Das Schlimmste stellt dabei für mich der Geruch von alten Mann da, gepaart mit fettigen Haaren und einen Hauch Sch*iße. Ist Po abwischen zuviel verlangt? Oder das Wechseln der Hosen, wenn schon so ein Malheur passiert ist? Ich verstehe das nicht und ja nennt mich ruhig intolerant- ich will es auch nicht verstehen!

Monster

Wäre heute Halloween, – ich müsste mich nicht verkleiden. Blass sehe ich aus, schwarze Augenränder reichen fast bis zu den Mundwinkeln, komisch fühle ich mich, der Rücken schmerzt und fördert bei mir einen Quasimodogang zu Tage, dabei blicke ich grimmig aus meinen geschwollen Augen, während sich mein Intellekt im Radius einer Küchenschabe bewegt, – nur viel langsamer. Tapfer bietet mir der Stuhl Halt, -ich mag nicht mehr und ich fresse Kinder, zum Glück gibt es nächste Woche einen Tag mehr frei, da sind wir uns einig.

Lizenz zum kommunzieren

Bewaffnet sitze ich da, drei Telefone bilden einen Kreis um mich, Aktenordner versperren mir die Sicht und Kugelschreiber weisen mit den Weg durch den Papierdschungel.
Irgendwo hatte ich einen Leitfaden, ein Liste mit „Machstdeheutenoch“ Dingen, zwei Rechner durchforste ich nach Mail und Wichtigkeiten, die Türklingel ist auch mein Revier, ach ja und es gibt ja auch noch Menschen die Nachrichten auf Papier per Fax oder Post versenden. Alles wird beäugt, alles observiert, ich habe die Lizenz zum kommunizieren und meine Hand im Anschlag….;-)

Scharf auf den Briefkasten

BITTE! Lass endlich eine Antwort von der Uni in meinem Kasten drin sein! Egal was da drin steht ich möchte es wissen! Typisch deutsch ich weiß, ich will Planungssicherheit!
Die Sonne scheint, ein langer Tag steht mir bevor, meine Schwellung am Kopf ist fast verschwunden, aber meine Nase spinnt- Danke Ambrosia!
Auf in den Tag, auch das überlebe ich noch!

Autsch

Autsch oder Tag an dem ich zweite Mal versuchte mir den Kopf einzuschlagen.
Dieser Tag war Sonntag, ich wollte schon länger mal meine Kram Ecke im Flur aufräumen und die Dinge des Sommers endlich mal weg sortieren. Die Sandalen, das Badezeug und der Ventilator, alles Dinge dich ich wohl die nächsten Monate nicht brauchen werden. Also ab in den Flur. Große Regale stehen dort, voll mit Büchern, Werkzeug, Elektroschrottschätze und Kram den man nur zu bestimmten Jahreszeiten oder Anlässen braucht. In einer Höhe von ca. 3m wird Zeug gelagert das ich besonders selten brauche, wie meinen Ventilator. Dort buchsierte ich ihn dann auch hin und räumte weiter.
Keine 30min später machte es bumm. Es wurde mir dunkel vor Augen und meine spontane Reaktion war Kopf halten und heulen. Warum heulst du? War doch gar nicht so schlimm! Dachte ich, meine rechte Schläfe bis zur rechten Augenhöhle schwoll auf ein dreifaches an und bereitete mir Kopfschmerzen. Zur Krönung zieren seit gestern dann auch noch mehrere Blutergüsse meine Stirn oberhalb der Augenbraue. Sieht toll aus, das letzte Mal hatte ich so eine Gesichtsverschönerung mit sechs. Wer hätte gedacht das ein Ventilator einen so großen AbEindruck hinterlassen kann.
Die Schwellung ist heute zum Glück zurück gegangen, aber eins wäre mal wieder bewiesen die meisten Unfälle passieren zu Hause. 😉

Hypnotisiert

Ich kann meine Augen nicht von dir lassen, ständig suche ich den Blick zu Dir, zu deinen Kurven, dein Glitzern, deiner staatlichen Statur. Kann es nicht fassen, du kamst zu mir um mein zu sein, mit mir auf Reisen zu gehen. Du bist viel zu schön und gut für eine Stadt wie Berlin. Ich werde dich hüten, dich auf Händen tragen, verteidigen wenn es nötig sein sollte. Ich will dich reiten, meine Schenkel an dich presse, mir den Weg im Dunklem von dir leuchten lassen. Ich werde dich nie allein lassen, dich niemals im Regen stehen lassen, dich gut behandeln. Du bist gebraucht, wie alle vor dir, wie ich es bin. Ich musste keine Reptilien küssen damit du mir deine Schönheit offenbarst, – Du mein neues Fahrrad! 🙂

Alles muß sich verändern

Ein wunderbares Lied voller Weisheit, ich habe eine Version von George Benson, die Videoportale leider nicht. Aber diese Version von Al Jarreau finde ich auch sehr schön…..

Everything must change
Nothing stays the same
Everyone must change
No one stays the same

The young become the old
And mysteries do unfold
Cause that’s the way of time
Nothing and no one goes unchanged

There are not many things in life
You can be sure of
Except rain comes from the clouds
Sun lights up the sky
And hummingbirds do fly

Winter turns to spring
A wounded heart will heal
But never much too soon
Yes everything must change

The young become the old
And mysteries do unfold
Cause that’s the way of time
Nothing and no one goes unchanged

There are not many things in life
You can be sure of
Except rain comes from the clouds
Sun lights up the sky
And butterflies do fly

Rain comes from the clouds
Sun lights up the sky
And music
And music
Makes me cry

Songtext und Angabe aller Versionen hier.