Zickenkrieg

Ich habe ohne es zu wissen den falschen Mann angeguckt, das habe ich jetzt davon. Zickenkrieg, von ihr werde ich weder gegrüsst noch angeschaut, dabei wusste ich doch gar nicht das es „ihrer“ ist. Das kann ich aktuell echt gebrauchen, sie oder er hätte ja mal was sagen können, nun haben wir den Salat! Wie ich darüber denke kann man hier ja nach lesen, aber ich vermute die Beiden gehören nicht zu meinem Lesern. ;-(

Das scheint aktuell starken Einfluss auf meinen Musikgeschmack zu haben, im Hintergrund läuft Heavy Metal.

Advertisements

Picklige Mickey Mouse

Die picklige Mickey Mouse war heute viel zu früh wach, um Acht, scheuchten sie ihre Verdauungsorgane bereits zum Klo und seitdem schaut sie durch ihr Fenster in den grauen, kühlen Tag. Komisch, sagt die Mickey Mouse auf ihrer Brust und grinst dabei in alt bekannter Weise. Die pickelige Trägerin bewegt keinen Mundwinkel und starrt auf die Meisen, die gerade auf ihren Balkon frühstücken.
Gar nicht komisch, einfach nur blöd. Meise müsste man sein.
Kinder schreien, es klingelt an der Haustür, sie trinkt Kaffee und starrt weiter raus in die Welt. Die verschwitzte Grinsebacke auf ihrer Brust bekommt auch ein paar Kaffeetropfen in Augenhöhe. Gut – Zeit für die Wäsche. Sie zerknüllt das Gesicht von Mickey Mouse, ihre Hose und Unterwäsche und springt zerknittert in das warme Nass. Eigentlich kann es ja nur besser werden. 😉

Diagnose: Herbstdepression

Aktuell bin ich lustlos, alles ist mir zuviel, Vieles nervt ziemlich schnell und überhaupt ich möchte zurück in Muttis Bauch. Da hilft auch keine geschenkte Stunde, ich bin immer noch müde und maulig. Ich bin nicht nett zu Anderen und erst recht nicht zu mir.
Mir fehlt Licht, mir fehlt Wärme, könnte Jemand ein bissel Frühling schicken?
Diagnose meiner Freunde: Herbstdepression, – Ne nicht schon wieder, aber ich habe es wohl in mir, unter meiner Haut……jedes Jahr der gleiche Müll…..

Gewaschenes Grau geschenkt

Grau beginnt der Tag, ich ziehe meine Decke über den Kopf und denke mir:
„Nicht mit mir es ist Sonntag!“
Zu spät bin ich dran, nein bin ich doch nicht, das erste Geschenk des Tages ist eine Stunde, eine Morgenstunde, das Wertvollste was es im Sortiment Zeit gibt. Gleich ausgepackt das Geschenk und es genüsslich zwischen meinen Kissen verstreut. Grauer Nebel bedeckt die oberen Zweidrittel meiner Fensteraussicht. Da hat wohl Jemand den Entkalker in der letzten Wettertrommel vergessen. Kann mir ab heute nicht mehr passieren, denn ich bekomme eine alte/neue WetterWäschetrommel geliefert. Ich werde sie heute Abend dann auch gleich anwerfen, für mich, für euch, damit sich der morgige Tag gewaschen hat! 😉

Ruhe

Ruhe, ein Nichts umhüllt mich, keine Pläne, einfach nur da sein, nicht rennen, nicht reden, nicht lächeln, einfach nur da sein. Wochenende. Der graue Tag gibt mir Recht, da draußen passiert auch nix. Ruhe. Ich höre leicht die Bässe der Musik meiner Nachbarn.
Die Mikrowelle gibt die Suppe von gestern, durch ein Klingeln, frei zum Verzehr. Gewaschene Wäscheberge trocknen vor sich hin. Das Licht verschwindet langsam von der Tagestribüne und aus meinen Augenwinkeln. Ruhe, nur ein S-Bahn Rauschen und wackelige gelbe Blätter, die sich tapfer an Ästen halten.

Nichts, herrliches Nichts, heute bist du mein. 😉