Wenn ich mal tot bin…

Wenn ich mal tot bin, gäbe es ein Problem in der Erbreihenfolge, denn ich habe Niemanden den ich was vererben könnte.
Wie ich drauf komme? Letztens auf einer nicht enden wollenden Autofahrt mit Mutter und Ziehvater sagte Mutter, das es jetzt ganz schön blöd wäre, wenn uns was passieren würde, – denn ich bin ihre Alleinerbin.
Ups, ich habe noch nie an ihren oder meinen Tod gedacht und auch noch nie daran wer mich mal beerben soll.
Seit diesem Tag quält mich der Gedanke wen ich als Erbe einsetzten würde und überhaupt- das ich ein Testament schreiben sollte.
Ätzend, diese Erwachsenenpflichten, ätzend sich mit dem Tod zu beschäftigen.
Aber es gehört wohl dazu, wenn man mal erwachsen ist, sich auch darüber bewusst zu sein das man sterblich ist. Ich mag nicht, dabei würde ein handgeschriebenes reichen….ich mag nicht erwachsen sein. ;-(

Ich hörs klingeln

Ich hörte es klingeln und zwar heute Nacht gegen sechs. Das Gemeine, – es war gar nicht meine Klingel, die ist nämlich wegen solcher Vorfälle, morgens abgeschaltet.
Gut mag der ein oder andere Frühaufsteher sagen, sechs Uhr ist doch eine humane Zeit! Finde ich nicht, es war dunkel, noch kein Vogel zu hören und irgendwer war ziemlich penetrant. Dreißig Minuten ging das vielleicht sogar länger, weil ich erst später dadurch wach wurde, ich denke es war das Klopfen, – aber vor meiner Tür stand Niemand.
Klar das ich heute richtig viel zu tun habe und jetzt nicht wirklich ausgeschlafen bin und außerdem zu spät dran bin…..*grummel, grummel* Sowas sollte verboten werden!

Raser Wolken

Schönes Wetta, – dachte ich vorhin und rieß die Balkontür auf. Ups- die Tür schloss sich fast wieder von allein- ein wenig^^ windig heute.
Nach dem Baden horchte ich noch mal kurz an der Matratze, – sie hatte mir nichts zu sagen, aber die Wolken spielten am blauen Horizont Fangen. Verdammt schnell raste eine Wolke der anderen hinterher, eine die eine Form wie ein Eichhörnchen hatte, raste ganze sechs Meter in unter einer Minute, die Bemühungen des Baumes sie fest zuhalten, waren vergeblich. Raser Wolken! 😉

Schlafen kannst du wenn….

„Schlafen kannst du wenn du tot bist – bis dahin kannst du küssen“

Schlafen kannst du, wenn er weg ist, bis dahin kannst du küssen….und dafür wirst du noch nicht mal aus dem Haus gehen müssen. 😉
Ist mein Motto der letzten Wochen, deswegen werde ich meine Grippe wohl auch nicht richtig los, denn immer wenn er weg ist, ist sie wieder da, – genau wie die Wolken und der Regen.

Es gibt also nur zwei Lösungen, er muss immer hier sein oder länger mal weg bleiben, – dann habe ich vielleicht auch keine Grippe mehr. Aktuell nutze ich die Chance zu schlafen, heute bescheidende 10 Stunden und ehrlich gesagt, ich möchte weiter schlafen, aber der Alltag ruft.

Heute sieht die Wohnung auch wieder nach Wohnung aus, denn gestern durfte ich 6Std. lang ein Liebeschaos aufräumen- frei nach dem Motto aufräumen kannst du wenn er weg ist.

Und wisst ihr was? Ich freue mich aufs nächste Mal…mit oder ohne Grippe. 😉

Schwindende Öltanks

„Ich bin zwei“ sagte ich irgendwann in der Berufsschule, als es darum ging sich für irgend eine Arbeit zu melden. Ausdrücken wollte ich damit, dass ich mich stellvertretend für eine abwesende Schülerin, mit meldete.
Ich wurde ausgelacht, mit dem Spruch: Du bist zwei? Zwei Öltanks? Es war eine Anspielung auf einen Werbespruch der auf zwei einen Öltanks zu lesen war, dort stand: Ich bin zwei.
Diesen Spruch kannte ich aber nicht und fühlte mich beleidigt, denn gerade in diesem Schuljahr hatte ich um die 10kg zugenommen.
Später als ich die Öltanks mal sah, konnte ich darüber lachen, in dem Moment wo mein Lehrer es aussprach war ich bitter böse.
Momentan geht es mir gut, sehr gut, seit dem ich Markus kenne, habe ich ca. 5kg abgenommen und meine Fingernägel sind lang wie nie. Das Blöde ist nur, dass ich davon wohl ein 1kg an der Brust abgenommen habe, – alle BH´s sind mir zu groß geworden und die Frontalansicht wirkt geplättet. Schwindende Öltanks nennt man das wohl…;-)

Guten Morgen

Guten Morgen strahlt es mir ins Gesicht, wenn ich morgens in gewohnt verpennter Weise an meinen Badezimmerspiegel vorbei husche. Guten Morgen? War da was? Ach, da war doch eine Frau, die kam mir bekannt vor, hat sie was gesagt? Morgentoilette erledigt, nochmal an dem Spiegel vorbei, – GUTEN MORGEN! Hups, das bin ja ich, so ausgeruht, so entspannt ein leichtes Lächeln unter verklebten Augen. Ich mag die Frau, freue mich sogar sie zu sehen, – eine ungewohnte Sache für eine Frau die jahrelang, jeden morgen, einer Unbekannten das Gesicht wusch. 😉

Hiops-Pause

Da habe ich mir eine Pause genommen, vom Alltag, vom Blog, meinen Gewohnheiten und Ängsten. Ich erwachte ohne Gedanken an den Weltuntergang, ohne einen Blick in die Hässlichkeit der Menschheit und suchte auch nicht weiter im Tag danach. Ich war beschäftigt, mit dem Fliegen, mit dem Lachen, dem Reden und Küssen.
Keine Zeit für Schwarzmalerei und doch beschlich mich der Verdacht, dass das nicht ungestraft bleiben würde. Die Welt sammelt sicher gerade Hiopsbotschaften für mich, gleich, – nein morgen wenn ich wieder erwache und der Alltag mich erwartet wird die Keule mich erwarten.
Doch da war nichts, gar nichts! Die Welt hat sich einfach weiter gedreht, ohne meine Sorgen, ohne mein Leid und ohne meine Malereien. 😉