Heiße Paarungszeit

Es ist heiß da draußen, wahnsinnig heiß, die Sonne scheint unermüdlich und treibt mir Schweißperlen auf die Stirn und an noch ganz andere Stellen. Viva Altbau kann ich da nur sagen, angenehm kühl hier in meiner Höhle.
Das brauche ich jetzt auch nachdem ich knapp zwei Stunden beim Frisör verbracht habe, – der Schnitt hat 10min gedauert.
Es scheint so als hätte sich heute ganz Neukölln zum Haare schneiden verabredet, alle Frisöre auf der Karl-Marx- Str. waren rappel voll und ich mitten drin. Die nette Frau mit der Schere meinte dann auch, dass sie es wundert, dass die Menschen bei 30Grad unbedingt zum Frisör wollen und dann auch noch mit Haare färben, das bekanntlich ein paar Stunden dauert. Ich fand schnell eine Begründung, erstens haben die meisten gerade Geld bekommen und zweitens es ist Paarungszeit, – da will man hübsch aussehen. 😉

Advertisements

Gestresst

Ich bin nicht gestresst, ich finde das alles toll, also mein Leben und die Arbeit, auch bin ich privat total befriedigt, – alles klasse. Nichts zu meckern^^.
Können die mich nicht alle in Ruhe lassen, die Menschen und die Erde?
Nein, das will ich natürlich nicht wirklich, ich genieße es ein rollender Ball zu sein, aber aktuell ist es ein bissel viel Gerolle. Eigentlich erstaunlich, dass ich trotz den ganzen Druck überhaupt funktioniere, ist wohl meine neue Gelassenheit….
Wir machen das schon, ich und meine vielen Persönlichkeiten, die Neuzugänge der letzten Woche gefallen mir eigentlich sehr gut….

Text hier.

Ausgeschlafen

Guten Morgen, *gähn, zwinker* so ist es also wenn man aufwacht und ausgeschlafen ist.
Schönes Gefühl, – auch das erstmal nichts ansteht. Nicht hektisch in die Dusche springen und meinen Zeitplan hinterher rennen. Einfach Kaffee trinken, – die ganze Kanne, – nicht nur ne halbe Tasse, und in Ruhe rumsitzen. Wie gut das meine Verabredung für heute meinen dämlichen Vorschlag sich um 13Uhr zu treffen wegen Schönwetterlage abgelehnt hat. Sehr schön, Zeit zum atmen, Zeit für ein anderes Projekt, Zeit für Sonnenschein. 😉

Nachtgesänge

Gestern Nacht lag ich in meinem Bett und wollte gerade einschlafen, als ich von Draußen eine Stimme vernahm. Eine männliche Stimme, sie sang mit beeindruckender Stimme, irgendwas in einem Englisch Kauderwelsch. Erst versuchte ich zu verstehen was er sang oder sogar heraus zu finden um welches Lied es sich wohl dabei handelt, keine Chance außer „you belong to me“ verstand ich nichts.
Ich lag ich im Dunklem und freute mich, freute mich das Jemand genau wie ich, die Ruhe und Leere der Straße nutzte um sich mal die Seele aus den Körper zu schreien singen. Schön, vielleicht kommt er ja heute Nacht auch vorbei? Wenn ich das Lied erkenne singe ich mit, – so laut ich kann. 😉

Gelassenheit

Heute habe ich ein sehr schönes Kompliment bekommen, ich wäre so gelassen und vieles würde einfach an mir abprallen.
Stimmt irgendwie, ich bin zur Zeit nicht aus der Ruhe zu bringen, egal was passiert.
Ob Jemand heult, mich beschimpft oder beleidigt, – ich höre zu, denke darüber nach, atme vor mich hin und antworte sachlich. Ich schreie nicht, ich heule nicht, lasse mich davon nicht aufwühlen und denke lösungsorientiert.
Das ist eigentlich sehr seltsam wenn ich mich daran erinnere, das ich noch vor drei Jahren gesagt bekommen habe ich möge in Therapie gehen, weil ich auf alles und jeden mega empfindlich reagieren würde.
Das stimmte damals und ich wünschte mir oft meine Gefühle besser in Griff zu haben.
Aktuell ist es so, ich spüre eine innere Ruhe und ein Selbstbewusstsein das ich lange vermisst habe. Ob es an der Arbeit liegt? Oder am Alter? Oder an der Erfahrung das die Hölle anders aussieht? Schließlich war ich da ja schon öfter. 😉

Dicht

Dicht, – ausnahmsweise nicht meine Nase, die ist nur einseitig beschränkt, hoffe ich werde nicht krank, gestern fühlte es sich so an. Dicht ist mein Terminkalender, alles voll diese Woche bis Sonntag und die nächsten zwei Wochen werden noch interessanter, weil ich mehr arbeiten soll.
Dicht, nicht drüber nachdenken, sonst werde ich jetzt schon bockig. Irgendwie bin und bleibe ich ein freiheitsliebender Wildwuchs, zwischendurch mutiere ich auch mal zum Workaholic, aber nur um danach wieder zur Mauerblume zur werden, die einfach nur beobachtet und da ist.
Und wieder zu spät, – ich muss los….


An die Arbeit!

Schneller

Na das war ja jetzt ne Aktion, da fahre ich da extra hin, weil ich zum Protokoll verabredet bin und die Tante sagt noch nicht mal „Hallo“. Kurz darauf gibt der Dozent bekannt, das die Protokolle für diese Woche schon letzte Woche vergeben wurden, gut dann hat sich das mit den gemeinsamen Protokoll für heute eh erledigt. Grummel. Fünf Minuten später gibt der Dozent bekannt, dass er noch Referate zu vergeben hätte. Die nicht grüssende Tante meldet sich und fragt ob ein Referat eine Äquivalent zum Protokoll da stellt.
Der Dozent bejaht diese Frage und verkündet die Themen, ich melde mich, sie meldet sich, ich bekomme den Zuschlag. HA! Schneller! Da habe ich meine Ellenbogen wieder gefunden!:-)
Blöde Kuh, – aber eigentlich klasse das es so gelaufen ist, – bei Protokollen würge ich mir immer einen ab, bei Referaten glänze ich meist.
Sehr schön, hat sich also doch gelohnt da gewesen zu sein. 😉