Da wo die Scheiße lächelt

Da wo die Scheiße lächelt, da bin ich zu Hause. Ein Bezirk indem die Sonne so hell aufgeht, dass man geblendet in den Tag schaut und sein Glück hier zu sein kaum fassen kann. Hier trinken die Leute noch echtes Bier, in echter Bürgerkleidung und mit ungekämmten Haar. Tag und Nacht wird hier gesungen in einer geheimen Lall Sprache, die extra auf alle Nationalitäten vor Ort abgestimmt wurde. Hier spielen die Kinder noch auf der Straße und keiner will sie klauen. Auf der Straße beschäftigen sie sich phantasievoll mit den Dingen die sie auffinden: Autoalarmanlagen, leere Bierflaschen, rum liegende Männer und natürlich mit dem rein biologischen Spielzeug, das von den Tierhaltern der Region überall auf dem Bürgersteig hinterlassen wird. Auf diese braunen Häufchen gibt es zwar kein Ökosiegel, aber die Eltern haben es auch nicht verboten.
So kam ich in den Genuss vorgestern das erste mal einen lächelnden Scheißhaufen vor der Tür zu sehen. Die Kinder hatten mit gelben Murmeln einen Smilie fein säuberlich in die Scheiße trabiert. Wo sollte man sonst leben, wenn nicht hier in Neukölln, da wo die Scheiße lächelt. 😉

17 Gedanken zu „Da wo die Scheiße lächelt

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