Hofhund

Ich bin einzig und nicht mehr artig. Hat nichts gebracht es den Leuten Recht machen zu wollen. Undank ist der Welten Lohn. Dachte ich bräuchte ihre Zustimmung, – doch diese brauche ich nicht und brauchte sie nie. Es hat nie geholfen dass Harmonievieh zu befriedigen, – im Gegenteil ich habe aus Rücksicht Ziele verfehlt die mir wichtig waren. Schluss mit Ketten an meinen Beinen, sie dienten nie zu meiner Sicherheit.
Seit über einem Jahrzehnt gab es nichts Einzigartiges was mir die Ketten gegeben hätten, trotzdem habe ich sie getragen aus falschem Schuldgefühl. Damit ist jetzt Schluss, ich bin frei, noch erinnern die Blutergüsse an meinen Beinen an alte Gewohnheiten. Ich bin ein Hofhund, der endlich bemerkt hat, dass seine Kette seit Jahren schon verrostet und brüchig geworden ist. Ich gehe, nein ich laufe, die Felder der Welt erwarten mich.

Im Ohr:
The Dynamo Of Volition
Text hier.

5 Gedanken zu „Hofhund

    • Erst schrieb ich einen Text. Dann vertippte ich mich bei dem verzerrten Wort. Und nun ist der Text weg. Also: Ich mache es genau so wie Du. Nicht mehr so nett sein, besser nicht mehr so gefesselt bleiben.

    • @Saxana: Das ist schade. ;-( Ich bitte dich hiermit darum mich regelmäßig dran zu erinnern, – mir ist schließlich lange nicht aufgefallen wie nett und lieb ich in meinem Alltag bin.

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