Langsam

Obwohl Wochenende ist bin ich trotzdem schon wach. Das war wohl nix mit dem Ausschlafen, dabei war ich Stunden nach Mitternacht noch wach. Gut, wer nichts machen will muss ja auch vorbereitet sein.

Langsam hätte ich die Woche wohl auch die Treppe in der U-Bahn nehmen sollen. Meine Pizza wusste es und sprang über meine Schulter zurück in den Bahnhof, während ich rücklings die Treppe runterfiel.

Grau in Grau grüsst über Matsch, heute kein Freizeitstress. Das findet auch der gelbe Schleim gut, der seit Tagen meine Nase bewohnt. Hollywood wartet auf mich im Wohnzimmer und ich werde der Einladung wohl nachgehen.

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Panische Kondomglocke

Morgen gibt es statt Glocke ein Ganzkörperkondom für das Sensibelchen Nadine. Ist ja nicht auszuhalten mit mir und meiner Unsicherheit. Gut wäre auch, wenn ich endlich den Ausschalter für das Panikzentrum in meinen Kopf finden könnte.

Edit: Gelöscht aber weiterhin hier zu sehen.

Leben 1.0, Oh Honey

Veränderungen, Veränderungen. Aktuell versucht mein Leben sich endlich mit der Welt zu drehen. Oben, unten, mitte,- egal, weiter machen. Nicht grübeln, nicht verkriechen. Leben 1.0 in all seinen Farben.

Zwischendurch bin ich euphorisch, dann wieder misstrauisch, aber immer seltener paranoid. Es ist so als hätte jemand eine Glasglocke angehoben, die bisher mein Umfeld begrenzte.

Die Welt stand die ganze Zeit mit offenen Armen da, aber wenn sie mir zu nah gekommen ist, habe ich ihr einen Tritt gegeben, – nur so zu Sicherheit oder vielleicht auch nur aus Gewohnheit.

Ich versuche dann mal zu geniessen und das Angsthasengeschrei im Hintergrund zu ignorieren, ach Honey entspanne dich endlich mal…..

Liebe, der Weihnachtsmann und der Osterhase

Ja, aber wenn ich an die Liebe glaube (…) sagte ein traurig schauender junger Mann vor einem Wettbüro. Stimmt, wer an die Liebe glaubt der glaubt auch an den Jackpot mit dem Spielautomat (…), an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen.

Bisher dachte ich immer, dass die Männer in den zahlreichen Wettbüros in meiner Gegend einfach nicht wissen was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. Das stimmt soweit auch, eine Brise Verzweiflung ist sicher auch dabei.

Das Glaube und Romantik auch Gründe sind, auf die Idee kam ich erst nachdem ich seine Worte hörte. Die Vorstellung durch ein bestimmtes Ereignis oder auch einen Menschen plötzlich glücklich zu sein ist ja auch wunderbar, wunderbar unrealistisch.

Schade, dass ich die Welt nicht so sehe kann wie er. Habe zu schnell den Glaube verloren, erst an den Weihnachtsmann, dann an den Osterhasen und später auch an die Liebe. Scheiß Realismus, aber für die Liebe habe ich noch eine Kerze im Fenster stehen, man weiß ja nie, nicht das sie den Weg wegen Dunkelheit nicht findet.