Die Unberechenbarkeit von Elefanten?

Der Elefant Dumbo kam in einem Reservat zur Welt. Weil es bei seiner Geburt Probleme gab, halfen ihm engagierte Menschen doch noch das Licht der Welt zu erblicken und dabei nicht von der eigenen Mutter tot getrampelt zu werden.

Er wurde aufgepäppelt und gewöhnte sich schnell an den Menschen. Da er danach keinen Anschluss zu einer Herde fand und zu Menschen sehr zutraulich war, wurde er an einen Zirkus verkauft.

Der Zirkus war seine neue Heimat, erst machten ihm die Shows Spaß, denn für jeden Auftritt gab es ein Leckerli und ein paar Streicheleinheiten. Doch eines Tages wechselte sein Wächter.

Ein ungeduldiger Mann, ohne Feingefühl, begleitet ihn jetzt in die Arena und wenn Dumbo nicht wollte wie er, gab es keine Leckerli oder Streicheleinheiten, sondern einen Tritt oder einen Schlag mit der Peitsche.

Das ging lange gut, denn Dumbo war eine großherzige Natur und erinnerte sich an die helfenden Hände in seiner Kindheit. Allerdings erinnerte Dumbo sich auch an jeden Schlag und jeden Tritt.

Eines Tages war es dann so weit, Dumbo trat zurück und der Wächter musste ins Krankenhaus. Dumbo hatte 99 Schläge und Tritte ertragen, aber der 100ste war einfach einer zu viel.

Als der Wächter wieder zu sich kam, murmelte er etwas von der Unberechenbarkeit des Elefanten, das wäre nicht absehbar gewesen und er hätte doch alles so gemacht wie sonst auch.

Dumbo wurde eingeschläfert, denn seine Unberechenbarkeit schien zu gefährlich. Aber war es wirklich so unberechenbar, dass ein Tier bei ständiger Misshandlung irgendwann zurück tritt?

Leere Unwissenheit

Wenn man sich endlich mal ausgebrüllt ausgekotzt hat, stellt sich plötzlich eine Leere ein. Eine leichte Leere, denn da ist eine Last weniger auf den eigenen Schultern.

Was bleibt ist Unwissenheit, Unwissenheit wie es weiter geht.
Versuche dann mal mich auf die Leere und nicht auf die Unwissenheit zu konzentrieren.

Es ist halt so, Marge Simpson hat einfach die Schnauze voll und bereut nichts!

Schleimig verhüllt

Wusstet ihr, dass wenn H-Milch verdirbt, keine Brocken und auch kein Joghurt entsteht, sondern ein erst unauffälliger, aber verdammt ekliger, zähflüssiger Schleim?

Wisst ihr wie man in einem Großraumbüro am besten verhüllt, dass Jemand mit Wichtigkeit gekündigt wurde oder gekündigt hat? Ganz einfach, alle Arbeitsplätze neu anordnen. Das hilft beim Vergessen und vor Schuldzuweisungen.

Das war es.

Das war es. Eine Entscheidung ist gefällt.

Das Dumme an den offenen Augen im neuem Leben ist: Man erkennt endlich all die Faktoren die einem schaden und unglücklich machen.

Es heißt also weiter aussortieren, mal sehen wie lange ich dieses Mal brauche, es kann sich nur um Tage, Wochen oder Monate handeln.

Mono Alzheimer

Da habe ich mir endlich ein Plattenregal gekauft und alle meine Schätze ordentlich sortiert und was ist? Sitze gerade vor dem Regal greife eine Platte und denke die hörst du jetzt, höre und merke, falsche Platte. Nächste Platte, hm, hatte ich anders in Erinnerung, nächste LP, – AHHH!

Es ist eindeutig zu lange her, dass ich meine Platten gehört habe, – wie gut das es heute regnet. Grover, you made my day….

Karneval der Touris und Kameras

Wie war der Karneval der Berliner Hausfrauen der Kulturen? Hm, voll, voll von Touris und Kameras. Aber da das Wetter wunderbar war, blieben meine Begleitung und ich, trotz der gröllenden, besoffenen weiblichen Rentnergruppe hinter uns.

Ja so weit ist es gekommen mit dem Karneval, eine Mainstream Veranstaltung ohne Profil. Aber was jammere ich, ich kenne das ja schon von der Loveparade, die für Einheimische irgendwann auch nicht mehr besuchbar war. Da hilft nur pinkeln gehen und saufen, wobei das erste die größte Herausforderung war, denn Toiletten waren rar gesäht.

Weg gerannt von der Rentnergruppe, denn der Unterschied zwischen besoffenen jungen und alten Menschen ist, dass alte Menschen, trotz Platzangebot, keine Distanz kennen und dabei noch seltsam riechen.

Dem Zug entgegen gerannt, denn irgendwann musste man auf einen Wagen mindestens 5- 10 Minuten warten. Doch noch das Lachen gefunden, nach dem ein Toilettenplatz erkämpft und ein Bier getrunken war.
po
Kamera gezückt, fast nur Bilder mit anderen Kameras und weiß haarigen Köpfen gemacht. Na gut, dass war es wohl mit dem Karneval, müde nach Hause mit schmerzenden Füßen, vorbei an BSR-Wagen und Polizei, dass nächste Mal, trage ich Windeln und lasse ich mich tragen:
baby

Der Typ

Der Typ der immer einen Tag vor meiner Periode anruft, hat wieder angerufen. Ein paar Stunden später ging es dann wieder los mit den weiblichen Freuden.

Woher weiß der das, wenn ich es noch nicht mal weiß? Und warum ruft der immer dann an? So wird das nie was!

Wie kleine Mädchen Nadine das fürchten lehren

Vor ein paar Jahren passierte es das erste Mal, die Tochter einer Freundin, mit der ich viel Zeit verbracht hatte, sah mich rannte auf mich zu und schrie: MAMA!

Hilfe, dachte ich mir und verließ in der gleichen Minute das Haus meiner Freundin. Da lag wohl ein Irrtum vor, schließlich lernte sie gerade sprechen.

Vor ein paar Wochen wiederholte sich das Spiel aber, dieses Mal kannte ich das Mädchen nicht. Ich war bei Aldi und kurvte durch die Gegend und entdeckte dabei ein süßes kleines Mädchen mit Locken, welches sich im Einkaufswagen ihres Vaters chauffieren lies.

Ich schaute sie an, lächelte und ging weiter. Als sich unsere Wege wieder kreuzten, zeigte sie mit den Finger auf mich und schrie laut: MAMA! Doch Papa versicherte ihr, dass sie falsch lag.

Ein Schauer lief mir den Nacken herunter, warum gerade ich? Doch es wird noch gruseliger, ich begegnete wieder einem kleinen rothaarigen Mädchen. Es sah mich und rannte auf mich zu und schrie? Sie schrie: MAMA! Ich schaute sie an und sagte ihr, dass ich nicht ihre Mama sei und sie fing an zu heulen.

Alle weiteren Worte von mir „die ist sicher gleich um die Ecke, schau doch mal nach“ , verhallten hinter ihrem Geheule. Auweia, das ist die Art wie kleine Mädchen Nadine das fürchten lehren.