Meine Waage sagt (…)

Meine Waage sagt ich wiege 47 Kilo. Meine Waage sagt ich wiege 141 Kilo. Unwahrscheinlich, auf zur nächsten Wiegung. Meine Wage sagt gar nichts mehr, – denn die Batterie war leer.

Wochen später, – heute – mal ne neue Batterie besorgt. Meine Waage sagt mir, dass ich 7 Kilo abgenommen habe! Ha, ich ahnte es ja schon, die Hose passte wieder und mein Gesicht wirkt wieder förmiger.

Feine Sache, dachte ich hätte endgültig meine Rückfahrt-Ticket für meine Reise auf der Waage verloren. 🙂

Im Ohr:
Up & Down, trashige Musik, aber interessantes Video, ob ich mir noch ein paar Waschmaschinen kaufen sollte? 😉

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Dicke Dinger

„Also Frauen die dick sind und/oder dicke Dinger haben, sollten ja keinen tiefen Ausschnitt tragen, das wirkt dann gleich so nuttig.“

Sagte eine schlanke flachbrüstige Blondine, ohne sich viel dabei zu denken. Sie dagegen hat immer die kürzesten Röcke und Hosen an und pusht ihr bisschen Brust bis an die Kinnkante.

Schwachsinn dachte ich, aber wie kommt sie zu dieser Aussage? Neid? Vielleicht, aber es ist tatsächlich was dran, wie ich feststellen durfte. Ein tiefer Ausschnitt bei einer flachen Gestalt, erzeugt einfach weniger Aufmerksamkeit, als der gleiche Ausschnitt bei einer Frau mit mehr obenrum.

Aber ist deswegen die Flachbrüstige weniger nuttig? Anscheinend schon, denn wie ein US-Sender entschied, ist ein Werbespot einer Molligen in Dessous zu ordinär, während die Schlanken deutlich nackter und lasziver gesendet werden.

Das ist schon ein dickes Ding, mit den dicken Dingern, aber wenn ich so drüber nachdenke, – hey, dann heißt das doch, mollige Frauen müssen sich weniger anstrengen um Phantasien auszulösen. 😉

Ich finde den Spott übrigens klasse, aber wahrscheinlich liegt das nur daran, dass ich zur Zielgruppe gehöre. 😉

Hättest du doch was gesagt!

Habe ich in letzter Zeit zu oft gehört. Gut, also meine Schuld dachte ich und kam zu der Erkenntnis, das ablehnende Körpersprache und Andeutungen des Missmuts wohl nicht reichen.

Also sagte ich was, mehrfach, nicht nonverbal, nicht leise und erst recht nicht durch die Blume. Ergebnis: Das Gleiche wie vorher, denn ich wurde einfach überhört, ignoriert und mit dem Spruch getröstet, man müsse ja nicht immer alles ausdiskutieren.

Folgende Vermutung macht sich in mir breit: Leute die so was sagen meinen das nicht ernst. Sie suchen nur eine Entschuldigung für ihr Verhalten und starten mit der Aussage: „Hättest du doch was gesagt!“ nur einen Gegenangriff.

Die Optimistin in mir hofft, dass es sich dabei nur um Gewohnheit handelt, die die Ohren taub werden lässt und das ständige Wiederholungen vielleicht doch noch helfen. Die Pessimist sagt dazu nur: Arschloch bleibt Arschloch.

Starke Frauen und neue Männer

Ina Deter wusste es schon 1982, wohin das alles führen sollte, war mir damals nicht klar. Gut, ich habe auch eine Entschuldigung, ich ging damals noch in den Kindergarten und fand lila Latzhosen einfach nur witzig und praktisch.

Doch in letzter Zeit, merke ich, dass die neue Frau es schwer hat „Begleitung“ zu finden. Sie braucht keinen Ernährer, auch keinen Erzeuger, denn sie hat vorerst was anderes vor. Zusätzlich ist sie meist auch noch gebildeter als der Durchschnittsmann und hübscher als ein Mann, ist fast jede Frau.

Ist sie zudem keine 20 mehr und weiß sich zu wehren, laufen die meisten Kläffer, bevor sie sie beschnüffeln kann. Was übrig bleibt, sind Schoßhunde, die jeden mit einem Leckerli in der Hand anwendeln.

So war das doch nicht gemeint liebe Männer! Neu heißt doch nicht scheu oder devot. Verstehe ja eure Verunsicherung, aber heute ist nicht gestern und wisst ihr was? Uns Frauen geht es genauso, wir dachten wir machen alles richtig und stehen jetzt als „Siegerinnen“ da, denen keiner gratulieren will.

Gratis-Wasser für Selbstabholer

Falls Jemand unter euch aktuell Wasser braucht, kommt schnell nach Berlin. Hier gibt es seit Donnerstag Nacht Wasser satt. Die Gratis-Wasser Lieferung erfolgt dabei von oben. Wasserinteressierte brauchen sich also nur unter den Himmel von Berlin positionieren und werden prompt beliefert.

Als Vorsichtsmassnahme wird jedoch jedem geraten, Sommerkleidung nur mehrschichtig zu tragen oder gleich zur Herbstmode zu greifen. Die Temperaturen sind nämlich seit dieser Nacht um ca. 10 Grad gefallen. Wer also jetzt noch verschwitzt und ungeduscht durch die Gegend läuft, macht sich verdächtigt.

Also liebe LeserInnen, die nicht in der Haupstadt leben: Ergreift eure Chance Berlin jetzt zu besuchen! Die leeren Strandbäder wollen besucht werden, der Kudamm und der Alex können aktuell ohne Touris fotografiert werden und wen das noch nicht überzeugt hat: Es gibt Gratis-Wasser für Selbstabholer!

Pfandsammler 2.0

Der Beruf des Pfandsammlers hat sich die letzten Jahre stark verändert.
Pfandsammeln ist schon lange kein Thema mehr, mit dem sich nur finanziell arme Personen beschäftigen. Es ist ein richtiger Berufsstand entstanden.

So sieht man mittlerweile immer öfter gepflegt wirkende Menschen mit Fahrrädern und Hängewagen durch die Gegend sammeln. Oft haben sind es auch Teams, die sich bei der Pfandsuche unterstützen und schützen.

Vorgestern habe ich eine Erweiterung des Geschäftsfeldes „Pfandsammeln“ mitbekommen, die ich genial fand:

Opa sammelt nicht nur Flaschen im Park, – Nein sieht er, dass eine Gruppe kein Bier mehr hat, verkauft er auch Bier, – um eine halbe Stunde später, wieder die Flaschen dazu einzusammeln.

Ein super Service wie ich finde und die Preise für sein gekühltes Bier waren auch moderat, – günstiger als bei der Tankstelle an der Ecke, – zu der man sonst erstmal laufen müsste.

Ich finde in dieser Form hat der Beruf Pfandsammler schon fast Potenzial für eine Gewerbeanmeldung. Allerdings vermute ich, dass das nicht im Interesse der Pfandsammler ist. 😉