Schwäche

Der Magen krampft, winkt jede aufgenommen Nahrung gleich wieder zum Ausgang. Die Glieder schmerzen, der Hals kratzt, die Nase blutet, der Kopf tut weh.

Bin reizbar und aggressiv und gleite parallel wie eine Nacktschnecke langsam und schweigend durch den Tag. Keine Energie sie zu töten. Keine Energie für Diskussionen.

Verachte jeden, der Geräusche macht. Möchte jeden würgen, der anderer Meinung ist. Bin abwesend, meine Augen undicht, schwitze.

Schwäche.

4 Gedanken zu „Schwäche

  1. ES gibt einen schönen Vers auf einem Friedhof, in der

    Alice ihrer Schwiegermutter in spe vorwirft, sich nicht ihrem kranken Sohn zu widmen.

    Der alten Frau, die am Grabe ihres Mannes steht, sagt sie empört: „Ach Sie, Sie lieben ja nur

    noch ihre Toten!“ Woraufhin diese leicht erstaunt und mit resignativem Tonfall antwortet: „Aber…irgend

    jemand muss sie doch lieben.“

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