Boden(haftung)

Draußen im Dunklem, sind alle Böden grau.

Deine Füße fühlen einen holprigen Acker, dein Schritt setzt an und fühlt eisige Glätte.

Unter dem Acker liegt Asphalt und Wasserbäche halten ihn in Bewegung.

Deine Füße gehen auf Seefahrt, navigieren gegen ein kaltes Erwachen auf dem Untergrund.

Jetzt bloß nicht die Balance verlieren, Schritt für Schritt ohne Bodenhaftung dem Ziel entgegen.

Im Ohr: Quizás, Quizás, Quizás

Das letzte Jahr

Das Jahr 2011 hat geschlagen und während der ein oder andere noch seinen Rausch aus schläft, tickt die Uhr immer lauter.

Das letzte vollständige Jahr der Erde hat geschlagen, nicht nur irgendein Jahr. Keine 24 Monate mehr, um die Erde mit menschlichen Leben zu füllen.

Nur weil die Apokalypse nicht im Jahr 2000 eintrat, heißt es nicht dass sie nicht trotzdem kommt. Das haltet ihr für Schwachsinn? Egal welcher Kalender, auch der Maya-Kalender ist umstritten?

Kann sein, aber egal welches Datum, es kann jeden Tag vorbei sein. Das gilt nicht nur für Silvester, egal in welchem Kalender. Wenn ein Tag endet, sollte man sich bewusst sein, dass es vielleicht keinen neuen gibt.

Alles ist vergänglich, nichts kommt zurück, erst recht nicht die Zeit. Jeder Tag ist ein Neuanfang, ein Anfang mit Möglichkeiten, die genutzt werden sollten bevor wieder unsicher ist ob es einen neuen Tag gibt.

Deswegen sind die Untergangs-Prophezeiungen wichtig, nicht weil man sich drauf verlassen könnte, sie sind ein Mahnmal, ein Angst machen, eine Erinnerung an die Vergänglichkeit.

Genießt euer letztes Jahr, der Nachschlag ist vielleicht limitiert. 😉

Im Ohr: Loose