Harte Zeiten? Rosa!

Neulich im Supermarkt: Rosa Bettwäsche im Angebot.
Erst dachte ich Rosa? Aber das Material und der Preis waren einfach zu überzeugend.
Zu Hause also voller Vorfreude auf das neue Liegegefühl das Bett in Rosa bezogen.

Rosa, Rosa wann hattest du das letzte Mal rosafarbene Bettwäsche? Mit 13? Ja, das könnte hinkommen. Als ich fertig war, fand ich es aber allerliebst, nein wunderschön Rosa. Geschlafen habe ich wie ein Baby in Rosa.

Das hilft also nicht nur bei Sträflingen, sondern auch bei vergrippten und angespannten Frauen. Das therapeutische Rosa, bei mir wirkt es. Daher wohl auch der Begriff: rosafarbene Brille.

Harte Zeiten? Rosa!

Atmen, riechen, schmecken, kommentieren

Langsam gibt es wieder Luft am Ende des Atemtunnels. Nachdem ich jetzt tagelang von Schleim, Fieber und Blut dominiert wurde, scheint die Bakterienfront auf dem Rückzug zu sein.

Atmen ist jetzt wieder großteils durch die Nase möglich und sogar Schmecken ist länger als 30 Minuten am Tag drin. Fühle mich wie auferstanden aus Ruinen den Schleimmeeren, bin aber leider noch nicht schleimfrei.

Dank Virtualmono und Anfängerin habe ich jetzt endlich die Kommentar-Moderation bei Twoday entdeckt und aktiviert, es darf also wieder wild und anonym kommentiert werden.

Atme dann mal durch, genieße den Kaffeeduft und frage mich, warum ich die Kommentar-Moderation nicht schon viel früher aktiviert habe. 😉

Einfach?

Auf dem Bauch liegend spürte ich die Hände meiner Masseurin, sie fing an mir an den Armen zu ziehen und versuchte mehrfach meine Schultern in die Normalstellung zu drücken.

Entspannen sie sich einfach, sagte sie, lassen sie mal locker. Mein Schmerz verzerrtes Gesicht in den Stuhl drückend antwortet ich ihr: Das ist für mich aber nicht so einfach.

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Faith No More – Easy
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Troll-Alarm: Die Kommentarfunktion

Die Zeiten ändern sich. Wir haben leider nicht mehr das Jahr 2005, wo in der http://Twoday.net Bloggerwelt noch alles in Ordnung war.

Leider hat sich damit auch die Besucherstruktur verändert und da ich selber nicht mehr 24 Stunden am Tag auf meinen Blog aufpassen kann, treiben SE0-Spammer und andere seltsame Gestalten mit der Kommentarfunktion Schindluder.

Da ich müde bin jeden Kommentar genauesten zu kontrollieren und eventuell zu löschen, noch mir Gedanken machen möchte was passiert wenn ich mal 24 Stunden nicht kontrollieren kann, ist die Kommentarfunktion für nicht registrierte Leser vorerst gesperrt.

Finde ich schade, aber ist dann wohl erst mal so. Wer mir trotzdem ohne Registrierung etwas mitteilen möchte, kann das gerne per E-Mail tun (unten rechts unter Kontakt zu finden).

Ablaufdatum

Da war ich mal wieder fein motorisch hochbegabt^^ und habe eine Schublade meines Badezimmerschrankes mit den Schrauben aus der Verankerung gerissen. Unpraktisch,^^ wenn man die Schublade wieder schließen will.

Das war der Start für die ganz große Schubladenshow in meinem Bad. Sind auch zu voll die Schubladen, hm und dreckig auch, wenn man den Kram mal raus nimmt.
Wofür brauche ich eigentlich Kram?

Hole einen Lappen und überwinde mich, den Kram aus den Schubladen räumen. Das brauche ich dafür, dass hierfür (…). Wie wäre es mit einem neuen Ordnungssystem?

Beginne neu zu sortieren, denke:“ Ach die Erkältungscreme mit der habe ich S. geholfen und die Rheumacreme, die gehörte beim letzten Mal mit D. quasi zum Vorspiel. Und die Tabletten, waren die nicht von dem anderem D.?

Das Gehirn meldet sich mitten im Auftritt der großen Nostalgie: „Alte, wie lange bist du jetzt von S. getrennt? 6 oder 7 Jahre? Und das mit D., ist das nicht auch schon 3 Jahre her?“ Ja, das könnte hinkommen sagt die Nostalgie.

Gehirn: „Hat Creme nicht ein Ablaufdatum, liebe Nadine? Wie wäre es denn mal wenn du schaust was auf den Cremes so drauf steht?“

Nehme alle Cremes noch mal in die Hand, abgelaufen 2009, abgelaufen 2010, abgelaufen 2007 und abgelaufen (die Erkältungscreme) 2005. Da habe ich beim Umzug gar nicht drauf geachtet.

Creme hat also doch ein Ablaufdatum, ganz im Gegensatz zu den Erinnerungen die damit zusammenhängen. Nein du brauchst es nicht leugnen, eigentlich wusstest du die ganze Zeit, dass Creme ein Ablaufdatum hat.

6 Cent Glück

Wie ging das eigentlich weiter mit dem Finanzamt?

Wild und schlaflos, aber letzte Woche bekam ich einen Anruf, – das Steuerbüro: „Hallo Frau Nadine in Berlin, ihre Steuererklärung ist fertig, sie müssen gar keine Steuern bezahlen. Nach unseren Berechnungen erhalten sie sogar einen 3-stelligen Betrag zurück.“

Ein Freudenschrei kroch mir die Kehle hoch, meine Schultern, – plötzlich zehn Kilo leichter. Endlich Schluss mit Finanzamt-Alpträumen! Am nächsten Tag früher aufstehen, um meine Unterschrift im Steuerbüro abzugeben.

Auf dem Weg dorthin fand ich ein 1 Cent Stück und ein 5 Cent Stück, Geld das einfach auf der Straße lag. Glück das einfach auf der Straße lag. 6 Cent Glück.

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Pink floyd – Money
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Willkommen in Berlin und jetzt Schnauze halten…

Heute Mittag: Nur mal kurz zum Bäcker und etwas essen, schön in Ruhe sitzen, Minuten vergehen lassen und den Magen und die Nerven beruhigen.

Doch ich hatte was vergessen: Die Berlinale. Leider ist mein Lieblingsbäcker nicht weit vom Veranstaltungsort der Berlinale und so kam es, dass ich zwar einen fast leeren Bäckerladen betrat, aber kurz darauf die Touris rein stürmten:

Ein Inder, der einen Kaffee bestellte und wegen fehlender Deutschkenntnisse von der Bäckerin mehrfach und immer lauter angeredet wurde, dass sie jetzt 2,80 Euro haben möchte.

Dann setzte er sich zu mir an den Tisch und fing gleich an 20 Minuten am Stück zu telefonieren. Es stürmten weitere Personen in den Laden, die Meisten wollten was zum Mitnehmen.

Soll mir recht sein, dachte ich, wenn ihr alle wieder geht warte ich gern länger auf mein Spiegelei. Leider blieben vier Frauen:

Eine junge Frau, die dann dringend nach Regensburg telefonieren musste und drei ältere Damen, die sich laut über psychologische Befindlichkeiten austauschten.

Links von mir der telefonierende Inder, rechts von mir das Mädchen aus Regensburg und hinter mir die alten, lachenden Weiber.

Willkommen in Berlin und jetzt Schnauze halten…

Stell dir vor (…)

du hättest keine Angst mehr…all deine Fragen, sagten sie bräuchten dich nicht mehr und du könntest gehen…..

Edit: Video mal wieder gelöscht, alternativ hier entlang.

Kein schmaler Grad mehr
kein Unten kein Oben
du hättest während du schliefst
alle Wolken verschoben und
all deine Fragen sagten
sie bräuchten dich nicht mehr
und du könntest gehen

Stell dir vor,
du hättest keine Angst mehr
vor nichts und vor niemand
nie wieder
Allein

Der Wind heulte nachts nicht mehr
vor deinem Fenster
Im Muster der Wand wohnten keine Gespenster
mehr, die dunklen Gestalten
wärmten die kalten
Hände jetzt woanders als an dir

Du hättest keine Angst mehr
vor nichts und vor niemand
nie wieder
Allein

Du könntest jeden so lieben
wie diesen einen
Du könntest alles verlieren
müsstest um niemanden weinen
und all deine Liebe
bliebe für immer
egal, wohin die Leute gehen

Stell dir vor,
du hättest keine Angst mehr
vor nichts und vor niemand
nie wieder
Allein

Du hättest keine Angst mehr
vor nichts und vor niemand
nie wieder
Allein

Songtext via

Ruhende Veränderung

Nichts, einfach nichts ist dieser Tag. Das macht aber nichts. Es ist genug passiert für diese Woche.

Die Steine auf meinen Schultern wurden gestern ordentlich von einer Masseurin bearbeitet und jetzt krächzen die freien Schulterblätter welche Last sie ertragen mussten.

Gestern endlich mal wieder Fern-Pflege zu meinen Freundinnen betrieben und dabei geschätzte 5 Stunden am Telefon verbracht. Es galt viel zu erzählen, Erlebnisse der letzten Wochen und Monate mussten berichtet, bewertet und kommentiert werden.

Dann kam sogar das Thema Mode auf, – kein Top-Thema zwischen mir und meinen Freundinnen, – ich berichtete kurz wie ich in letzter Zeit durch die Gegend rennen und erntet auf einer Leitung ein: Oh, – wirklich? Das hätte ich nicht von dir gedacht.

Eigentlich hat keine totale Umstellung bei mir statt gefunden, – dachte ich. Aber genauer betrachtet und von ihren Fragen geleitet fiel mir auf, – doch da hat sich ne Menge geändert.

Zwar hänge ich immer noch an meinen Turnschuhen, aber ich trage fast nur noch vornehmes Schwarz, Weiß oder mal Grau und als Farbfleck gibt es entweder Rot oder Gelb/Orange dazu.

Zusätzlich trage ich jetzt fast immer Make-up und roten Lippenstift. Mädchenhafte Haarspangen sind auch nur noch die Seltenheit und immer öfter gibt es auch eine Bluse an mir zu sehen.

Wenn ich jetzt shoppe, schaue ich nach anderen Dingen, zum Beispiel nach Röcken, schicker Wäsche oder eleganter Oberbekleidung. Es ist passiert: Ich akzeptiere mein Frautum und zelebriere es sogar schon heimlich.

Heute sehe ich wieder aus wie die Alte: T-Shirt, Jogginghose und ein praktischer Zopf ohne Make-up im Gesicht. Bestes Accessoire dazu: warme Socken. Am Sonntag darf die Veränderung mal ruhen. 😉

PS: Nein ich denke jetzt mal lieber nicht darüber nach, was sich noch alles verändert hat und Äußerlich nicht sichtbar ist….Keep moving on…. 😉

Alternative Vertonung: Save tonight.