Von gefleckten Libellen und Bussarden

Obwohl der städtische Lebensraum schon so manchen Menschen nicht gut tut, scheinen die Tiere anderer Meinung zu sein und erobern Berlin Schritt für Schritt für sich zurück.

Nein ich rede nicht von Ratten und Tauben, die gehören wie der Autobahnring zu den Geschwulsten der Stadt. Sondern von Füchsen, Fledermäusen, Bussarden und Libellen.

Vor ein paar Tagen sah ich wieder einen jungen Bussard, und gestern saß ich im Park und plötzlich setze sich eine Libelle erst auf meine Schulter und anschließend auf mein Buch.

Libelle
Via

Still und regungslos saß ich da und schaute der Libelle in die Augen. Keine 20 cm lagen zwischen meinem Gesicht und der Libelle. Sie krallte sich an meinem Buch fest und schaute mich mit ihrem seltsamen Kopf an und ich sie.

Was für eine schöne rote Libelle dachte ich, ich habe schon lange keine Libelle mehr gesehen und noch nie so eine Schöne. Wie gut dass sie auf meinem Buch sitzt und nicht auf einem Buch von Jemanden mit Insektenphobie.

Irgendwann flog sie davon und ich ging nach Hause um eine Recherche zu starten. Wer war sie, die rote Libelle? Es war eine männliche, gefleckte Heidelibelle, die unter strengen Naturschutz steht.

Problem mit dem Naturschutz, wir sind hier nicht in einem Naturschutzgebiet, sondern mitten in der Stadt. Aber von mir aus kann es gern weiter gehen mit dem Ausbau der Population von gefleckte Libellen und Bussarden. 😉

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