Scheiß Winter

Ja, ja, ich habe dich gefragt worauf du wartest. Die Antwort war wohl: Auf deinen ganz großen Auftritt.

So mit Minusgraden, steifer Brise, Schnee, Eisblumen am Fenster und heute sogar mit festgefrorener Gardine in meinem Badezimmer. Ja, du bist der Härteste, keiner geht ungeschoren an dir vorbei.

Wir haben es alle verstanden, und jetzt macht bitte keine Flocken mehr und kratz die Kurve. Ich will Frühling. Scheiß Winter.

I like to move it

Heute darf ich Umzugshelferin sein. Meine Freude hält sich in Grenzen, aber ein Ehrenwort ist ein Ehrenwort. Jetzt muss ich irgendwo noch Motivation herkriegen (…)
Duschen und dann „I like to move it“….

404

Müde, verpeilt und etwas zersaust zur Arbeit.
Gar nicht da, Leute übersehen und überhören.
404 zu Frau Nadine.

So tun als wäre man trotzdem anwesend.
Arbeiten, Schneeflocken und Regen beobachten, Kälte spüren (…).
404.

Rat befolgt

Ich berate gern, und mir wird nachgesagt, dass ich das auch ziemlich gut kann.
Kleiner Haken, ich denke dabei nicht an mich.

Und so kann es sein, dass ich Freunden oder besser noch Bekannten^^ zu Dingen rate, die für mich leider gar nicht erfreulich sind.

Das merke ich dann immer erst später, wenn ich angesäuert, schmollend in der Ecke sitze, weil mein Rat befolgt wurde.

Offener Brief an den Winter

Lieber Winter,

ich weiß ja, deine Vorstellung ist ausgefallen, deswegen hängst du hier immer noch rum und wartest auf eine Chance dich bemerkbar zu machen.

So heimliches Schneien am Morgen, eisiger Wind zu Mittag und immer schön vor der Sonne stehen und die Nacht verlängern.

Weiß du, du bist nicht die erste Jahreszeit der das passiert. Dem Sommer ging es 2011 auch so, und Frühling und Herbst, waren die überhaupt da?

Finde dich damit ab und mach ne Biege, keiner verlässt sich heutzutage noch auf Jahreszeiten, die sind beliebig geworden.

Also lieber Winter, mache es bitte so wie die reisenden Menschen, gehe dahin wo man deine Kälte erwartet. Deine Zeit hier ist abgelaufen, auf was wartest du?

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Gwen Stefani – What You Waiting For? von universalmusicdeutschland

Abstand zur Drama Queen

Mir geht es gut. Ja endlich mal. Das räumt Abstand zu meiner Drama Queen ein, die sonst immer alles mitbestimmt und vermasselt.

Das Interessante daran, je länger wir beide Abstand haben, umso mehr erkenne ich sie. Wie sie fühlt und explodiert, sich im Elend wälzt und meinen Kopf mit finsteren Gedankengut füllt.

Jetzt bemerke ich, wenn sie mal wieder nach dem Zepter greift. Das hilft ihr den Mund und Handlungen zu verbieten. Sie gehört zu mir, keine Frage, aber ich sollte sie nicht so ernst nehmen, das schafft Abstand zur Drama Queen.

http://www.dailymotion.com/swf/video/xhsa8p
Mary J. Blige – No More Drama von universalmusicdeutschland