Ihr haftet dafür was ihr tut

Ein bisschen weniger Gefühl. Weniger aufopfern, damit leben dass das andere verstimmt. Ich bin nicht euer Notfallplan, ich bin nicht die Kümmerin für jeden. Wer mir vor die Füße pisst bekommt dafür kein Leckerlie, sondern einen Tritt, spätestens beim zweiten Mal.

Das ist nicht mein Leben, es ist eures, ihr haftet dafür was ihr tut.

Can I kick it? (Yes, you can!)

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Was es ist

Dummheit, Unwissenheit, kombiniert mit Geltungsdrang, ist eine tödliche Kombination. Rege dich nicht auf, es ändert nichts, es kostet nur deine Kraft.
Es ist nicht dein Leben, dein Geld, du musst nicht alle retten.

Hab den Mut sie fallen zu lassen, sie rennen zu lassen, es ist ihre Wahl, ihr Plan, nicht deiner. Du musst nicht immer alles für jeden ausbaden, so lernt man nicht. Du musst dich nicht der kollektiven Depression anschließen. Einatmen, ausatmen, es ist was es ist.

http://www.myvideo.de/movie/5133960
MIA – Was es ist – MyVideo

Wichsarm

Das mit der Bizeps-Entwicklung beim Handwerken hat tatsächlich geklappt, kleiner Haken die Sache gestaltet sich etwas einseitig. Denn ich habe immer nur mit einem Arm gestrichen und mit dem selben Arm danach wie eine Irre den Boden geschrubt. Das Ergebnis ist jetzt ein wunderbar einseitig trainierter Arm, wäre ich ein Mann, würde man sicher vermuten dass es sich dabei um meinen Wichsarm handelt. 🙂

Den Bass

Ein bisschen ausruhen, ein bisschen faul sein, der Sonne entgegen blinzeln. Telefonieren, Musik hören und weiter packen.

Alles wird gut, wenn du es zu lässt, wenn du offen bleibst für andere Menschen, und deren Angebote annimmst. Der Bass steht in der Ecke, aber ab morgen werde ich ihn wieder spielen, den Bass.

http://www.dailymotion.com/swf/video/xr9jfi
Nabiha – Never Played The Bass von universalmusicdeutschland
Das kommt euch bekannt vor? Stimmt, da wurde einer meiner Best-of-Songs mit verwurstet.

Geduld

Langsam wird es, mein Urlaub endet und die neue Wohnung wurde an jeder Stelle gestrichen. Nicht alles so wie ich es gern hätte, aber alles. Die Gerüche und Spuren der Vormieter wurden eleminiert, doch mein Kopf hat es immer noch nich verstanden und meine Seele stellt sich taub.

Das mit dem Kühlschrank-Experiment war ne scheiß Idee, nein eine Zumutung, aber es hat mich ja keiner gezwungen. Weniger gegessen habe ich definitiv, aber eher minderwertige Nahrung, da ich abends einfach zu müde war, um mich noch mal in den Supermarkt zu schleppen und zu kochen.

Der Alltag wartet, die endgültige Umsetzung wartet. Ungeduld quält mich, die Angst nicht alles zu schaffen. Dieser Schwebezustand ohne ein wirkliches zu Hause muss enden, ich brauche meinen Ruhepol, ich brauche meine Freunde zum helfen und zum Zuhören. Und ich brauche Geduld, am besten im 12er-Pack.

„Und was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.
Nur wir müssen geduldig sein, dann dauert es nicht mehr lang.“

Ich nehme mir die Zeit

Schon besser, 11 Stunden Schlaf, Telefon-Gekicher vor dem Einschlafen, mein Kreislauf ist wieder stabil. Meine Arme fühlen sich jedoch weiterhin an wie Gummimasse und die Hände schmerzen.

Die Perfektionistin bekommt jetzt einen Knebel, der Kampf gegen den Wasserfleck im Schlafzimmer hat sich als zeitraubende „Mission Impossibel“ herausgestellt. Lebe erst mal damit und streiche das Wohnzimmer, dann bist du unperfekt fertig mit dem Streichen.

Es wieder zu warm, kein Stress, das wird schon alles, ob heute oder die Tage, ich nehme mir die Zeit.

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SOS Band – Take Your Time (Do it Right) von benporkofer