Der Zug ins Nirgendwo

Zwei Tage Lurch extrem. Er hat den Ruhepunkt fast erwischt, aber leider nur fast.
Dem Auge fällt immer noch ein pflegebedürftiger Fußboden auf. Es riecht nach Tomatensoße mit Wein, heute soll die Soße die Lasagne küssen, ohne Milch versteht sich.

Graue Wolken ziehen vorbei, es ist ihnen egal was mit dem Fußboden oder mit der Soße ist. Magisches Weiß durchbricht die Wolken, recke die Nase zur Sonne, die es nicht ganz schafft. Die Wollmäuse tanzen am Fenster im Windzug. Feiner Regen begießt den Tag.

Die Verdauung möchte heute Hauptdarsteller sein und drängelt sich an allen Lasagneplänen vorbei. Die Frau mit den viel zu großen Wollpullover versteht: Langsam, nacheinander, keine Hektik, folge dem Zug ins Nirgendwo…

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