Schwarze Wolken

Seltsamer Tag. Bedrückte Stimmung. Fast 2 Wochen gab es jetzt keinen richtigen Tag.
Grau, kalt und ein bisschen Schnee als Dressing oben drauf. Der Schnee macht es besser, aber nicht gut. Meine Gedanken schwirren wie Fliegen um meinen Kopf: Was kommt, was wird, was sollte sein? Fühle mich schuldig, obwohl es keinen konkreten Anlass gibt.

Einfach so, schweige liebe Dramaqueen, dass wird jetzt nicht analysiert und dramatisiert. Das ist wohl wieder ein Stress-Grippchen, was du jetzt bitte einfach in Ruhe lässt. Dein Unwohlsein ist rein körperlich bedingt. So ist das halt wenn der Körper nicht richtig will, dann produziert der Kopf schwarze Wolken.

Zeit

Ist das Wichtigste was wir haben, ohne Zeit ist alles nichts. Dieses kostbare Gut, sollte mit Bedacht eingeteilt und verteilt werden, nicht in Hektik. Die innere Stimme sollte immer befragt werden, denn sie weiß meist am besten wie die Einteilung erfolgen sollte.

Es gibt immer andere Zeitpläne und Forderer, doch es gibt kein Gesetz das uns zwingt diese zu berücksichtigen. Die Zeit gehört uns, wir können sie bunt ausmalen oder einfach nur ins Regal stellen und nein, wir müssen uns dafür nicht rechtfertigen.

Die Zeit ist wie ein Geburtstagsgeschenk, sie gehört dem Beschenkten und nicht den Partygästen. Wenn man sein Geschenk teilen möchte, wunderbar, wenn nicht ist das zwar schade für die anderen, aber auch keinen Vorwurf wert. Zeit.

Alternative Vertonung: It´s my Party!

Mousse au Chocolat ohne Milch in 4 Schritten

Ohne Milch sind Leckereien wie Pudding, Eis oder sogar ein Mousse au Chocolat gestorben? Nicht, wenn man wenigstens Eier verträgt und sich im Edelbitter- und Zartbitter-Schokolade-Sortiment nach Sorten ohne Milchanteil umschaut. Ohne viel Aufwand lässt sich damit nämlich schnell ein sehr leckeres Mousse au Chocolat herstellen, man nehme:

  1. Eiweiß und schlägt es zu Eischnee, wer mag, fügt noch ein Brise Vanillezucker hinzu.
  2. Schokolade oder Kuvertüre ohne Milchanteil im Wasserbad erwärmen bis sie flüssig ist.
  3. Flüssige Schokolade behutsam unter den Eischnee heben bis eine einheitliche Masse entsteht.
  4. Schoko-Masse in den Kühlschrank stellen bis die Schokolade wieder kalt ist und ein leckeres Mousse entstanden ist.

Fertig! Mousse au Chocolat ohne Milch in 4 Schritten. Bon Appetit!

 

Sei kein Fisch!

Die Kunst mit einer Erkenntnis umzugehen ist, sich nicht in Selbst- oder Fremdvorwürfe zu verstricken. Sie zerstören den Wissenszugewinn und machen aus ihn nur noch ein Haufen von Unerfreulichkeiten.

Klar, manche Dinge möchte man nicht wissen, aber man muss die Erkenntnis einfach hinnehmen wenn sie daher kommt und das Beste daraus machen. Bitte nicht zu viel drüber nachdenken, wenn man den ersten Geschmack dieses Wissens schon unangenehm fand.

Erkenntnis, Wissen ist halt immer auch Macht, es kommt halt nur darauf an wie man damit umgeht und was man daraus macht. Also, sei kein Fisch!

Besucht den Bahnhof Friedrichstraße so lange er noch steht!

Falls ihr in letzter Zeit den Eindruck hattet euch fällt die Decke auf den Kopf, empfehle ich einen Ausflug zum U- und S-Bahnhof Friedrichstraße, denn dort könnt ihr seit Dezember bewundern wie das tatsächlich aussieht, wenn einem ein 50 Kilogramm Betonbrocken die Decke auf den Kopf fällt.

In der Einkaufshalle stehen seit Weihnachten überall gut verpackte Stützpfeiler und Sicherheitspersonal, zusätzlich wurden jetzt Stützkonstruktionen in einige Läden integriert. Erst dachte ich das wären Vorbereitungsmaßnahmen für neue Promotionflächen im Bahnhof, doch als ich heute die neuen Stützpfeiler in den Läden sah, fragte ich in einem Laden mal nach.

„Die S-Bahn, eine Auflage der Statiker, die meinen das ist sicherer“, wurde mir mitgeteilt. Die Halle scheint das Gewicht und die Erschütterungen der S-Bahn oben nicht mehr zu tragen und wie es scheint wird es immer brenzliger, denn die S-Bahn fährt natürlich weiter über das Dach der Halle.

Also, egal ob ihr Touri oder Berliner seid: Besucht den Bahnhof Friedrichstraße so lange er noch steht!

Lebe, Liebe, Danke!

Heute, so um kurz nach 4, wurde ich an der S-Bahn-Station an die betriebswirtschaftliche Grundlagen von Input und Output erinnert: rechts von mir lag eine leere Flasche Wodka, links von mir ein frischer Haufen Kotze. Als Mittelpunkt von Input und Output hatte ich dann 3 Sitzplätze nur für mich, besser war das, denn mein Magen machte mit seltsamen Verhalten auf sich aufmerksam.

Nach Hause, schlafen, ohne weiteren Output. Morgens in der Küche dann gleich die nächste Erkenntnis: „Das die Engländer jeden Morgen mit Eiern und Speck beginnen, muss daran liegen, dass sie jede Nacht saufen.“ Nur so konnte ich mir mein großes Bedürfnis erklären Rühreier mit Schinken zu braten. Normalerweise finde ich größere, warme, Fettmengen zum Morgen inakzeptabel.

Ganz begeistert war ich irgendwann in der Nacht auch über die Jahreszahl 13, es ist die erste 13 in meinem Leben, erläuterte ich. Ich wurde ausgelacht: „Ja aber jedes Jahr ist in einem Menschenleben doch einzigartig, es sei denn man wird über 100 Jahre!“ Bis ich das verstand vergingen ein paar Minuten, was ich jedoch sofort verstand war die Ansage: „Süße du bist besoffen.“

Richtig, deswegen musste ich auch dringend los um das mit dem Input und Output herauszufinden und heute morgen das mit den Engländern. Rückblickend muss ich resultieren, dass meine Vorsätze für das neue Jahr wohl das Beste waren was ich bisher im neuen Jahr mitzuteilen hatte: Lebe, Liebe, Danke!