Sadisten

Leckt mich an meinen ungewaschenen, entzündeten Arsch und haltet euch raus aus meinen Leben ihr scheiß Sadisten!

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Clawfinger – Do What I Say von rasshamra

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Zeit für Frühling

Dunkelheit seit Monaten, gefühlt jedoch schon seit Jahren. Schwierig im dunkelsten Winter seit Beginn der Aufzeichnung der Sonnenscheindauer im Jahr 1951 noch fröhlich zu schauen. Da muss man die Sonne schon im Herzen suchen und gute Musik die Nerven massieren lassen, um den aufsteigenden Blues zu besänftigen. Es wird Zeit für Frühling.

Ps: Danke für das rote Fahrrad. 🙂

Zeichen

Delphine die am S-Bahnhof warten, Seidenschwänze die Misteln vor meinen Fenster verputzen, Laubflecken an meiner Tür, ein defektes Licht in meiner Etage, beschlagene Fenster im Hausflur, verschwundene Passwörter, deaktivierte Konten, Abmahnungen für Dinge die ich nicht getan habe. Diagnosen die vielleicht nicht stimmen, aber zu meinen Besten sind. Geschenkte Mülltonnen. Waschmaschinen die zu ungewöhnliches Zeiten rödeln. Beobachtung. Beschwerden. Mein Lieblingslied im Supermarkt. Heizungsableser die defekte Zähler ablesen. Fremde die Verbündete sind. Letzte Abmahnungen die meine Existenz bedrohen und falsch adressiert sind. Nachbarn die plötzlich verschwinden. Geschichten die aus dem Irrenhaus stammen müssen, Zeichen.

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Des'ree – Life (Original Video 1998) [HQ] von Henrietta-Aime-Fumer_Tv

Was ich will

Wie viel man eigentlich will, fällt einem immer dann auf, wenn man es gerade nicht bekommen kann. Das ist grausam, das ist Leben, denn solange man alles haben kann, möchte man gar nicht so viel und intensiv.

Dabei habe ich doch alles was ich wirklich brauche, auch jetzt in einem Moment wo das Geld mehr als knapp ist und die Sehnsüchte sich im Kreis drehen. Stark sein, weitermachen, für den Moment ist es interessant was ich habe, nicht was ich will.

Alle Sonntage für mich

Sonntag 8 Uhr: Kein Wecker, ich bin wach. Es war wohl die Klospülung des Nachbarn oder meine eigene Unruhe. Magenkrämpfe, dabei war ich brav bei meiner Ernährung. Sonntag: Papiermonster-Tag. Der Tag an dem ich in die verhasste Kiste mit den fordernden Papier schaue, sortiere, schreibe und hefte bis sich nur noch ein Bodensatz in der Kiste befindet.

Erst wenn das erledigt ist, darf ich mich den spaßigen Dingen zum Sonntag widmen, wie Schneeflocken beobachten, schreiben und das Internet unsicher machen.

Überwindung, ich werde immer besser im Papiermonster-Krieg, das ist klasse, das ist aber auch belastend, denn mittlerweile bin ich am ekligen Grund meiner Studentenzeit-Katastrophen angelangt. Dieser Grund war die letzten Jahre mein stetiger, unangenehmer Begleiter. Er hat mir schlaflose Nächte und immer wieder Angstattacken beschert. Es anzugehen ist ein Kampf mit mir selber, Vergangenheitsbewältigung der harten Sorte und nicht nur wegen dem Geld.

Papier liegt vorbereitet für den Postversand. Was ist, wenn das jetzt alles klappt? Ich wäre endlich frei, könnte die Sorgen eintauschen gegen ein Lächeln, meine Kraft für mich und andere einsetzten, voranschreiten und alle Sonntage für mich behalten. 🙂