Lieber Morgen.

Regen, endlich.
Er nimmt die Hitze, wäscht die Straßen.
Apfelkuchen duftet in der Küche.
Der Regen prasselt gegen die Scheiben.

Schweigen, bei Rotlicht.
Vanille-Mandeltee spült den Kuchen die Kehle herunter.
Sehnsucht, nach dem Morgen, nach der Lösung.

Leise Töne, der Geschmack von Vanille.
Ruhe, Wind bläst frische Luft in die Räume.
Vermisse die Harmonie, Alter was ist das schon.

Gestern, was ist das schon.
Der Geruch von gestern umzingelt mich.
Lieber der Apfelkuchengeruch.
Lieber Morgen.

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Gold und Brillanten

Golden leuchteten die Stäbe um sie herum.
Sie war Wellensittich im goldenen Käfig.
Das Gold tröstet sie nicht, sie wollte raus.

Raus in die Welt, doch das Gold hinderte sie.
Brillanten hingen zur Verzierung an ihren Käfigtüren.
Doch auch diese waren ungenießbar und verschlossen ihr die Flugbahn.

Wie muss ein Leben in Freiheit schmecken?
Dachte sie sich immer wieder.
Doch um sie herum waren nur Gold und Brillanten.

Kranzgewächs

Heimat, was ist das schon?
Freunde, wer sind die schon?
Familie, wer hat die schon?

Stille, Schweigen, Leere.
Gedanken trainieren und rennen für das Morgen.
Das Morgen ist eine unbekannte Größe.

Unbekannt ist so vieles auf dieser Erde.
Bekannt ist nur die Vergangenheit.
Hitze brutzelt das Gehirn und den Körper.
Schwere, Erkenntnis, Leere.

Verdauung, zum Teil Vergebung.
Wer hätte gedacht dass sie Betonschuhe trägt?
Rauchzeichen über dem Aschenbecher.
Die Nerven wollen mehr davon.

Geerdet in Beton schaut die Statue um sich.
Start und Ende, sind eigentlich Zwillinge.
Sorgen nur ein Kranzgewächs.

Schweigen

Ich schreibe aktuell zu wenig, ohne Zweifel. Entschuldigen Sie bitte liebe Stammleser, aber mein Leben ist derzeit eine Achterbahn die leider nur selten beim Internet halt macht. Das echte Leben hält mich aktuell zwischen Krankenhaus und Behörden auf Trap, wenn dann mal Zeit ist, nutze ich sie zum schlafen.

Denken, denken, kann man nur wenn man das Atmen nicht vergisst, Schreiben ebenfalls. Es geht jedoch voran, langsam oder schnell, das ist Ansichtssache. Die Hitze tut gut, jedoch erschwert sie das Atmen und damit auch den Rest. Hoffe ich bin bald wieder die Schreiberin die ich früher einmal war, hoffe ich bin bald wieder die Nadine, der es nie an Worten fehlte, doch aktuell herrscht bedrücktest Schweigen.

Meine Gegenwart und Zukunft.

Sonne, Wärme, Atmen.
Wochen des Irrsinns liegen hinter mir.
Alles wird besser und hoffentlich auch gut.
Alptraum-Touren durch die eigene Vergangenheit.
Sie ist wieder da, meine Vergangenheit.
Sie ist wieder da, meine Gegenwart und Zukunft.