Meine Geschichte

Wochen der Geschichten liegen hinter mir. Meine Geschichten, doch ich kann sie Niemanden erzählen, es sind zu viele Geschichten, zu grausame Geschichten. Niemand will das hören, und sogar wenn, wer hält das aus und will das aushalten? Niemand ist meine Antwort, denn auch ich möchte diese Geschichten nicht hören. Es sind zu viele, es sind zu grausame. Nein auch kein Splatterfreund hätte daran seine Freude und ich stehe überhaupt nicht auf Splatter. Jetzt weiß ich warum, ich habe zu viele davon gelebt und brauche keinen künstlichen Schock aus Hollywood. Meine Erinnerungen sind mir genug.

Wer auf Splatter steht scheint ein schönes Leben gehabt zu haben, anders kann ich mir das kaum erklären wie man so was aushalten und sich dabei noch amüsieren kann. Schweigen, schweigen ist auch keine Lösung, vielleicht schreibe ich sie irgendwann nieder meine Memoranden, vielleicht aber auch nicht, denn sogar Splatterfreunden sollte dabei übel werden. Das Leben ist halt härter als Hollywood, nichts kommt an das echte Leben ran oder an meine Geschichte.

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2 Gedanken zu „Meine Geschichte

  1. Wer auf Splatter steht, der geht vermutlich davon aus, dass ihm dieses niemals passieren wird und er nur Zuschauer ist.

    Aufschreiben? Vielleicht. Wenn es auszuhalten ist. Sonst lieber nicht. Sonst lieber mit jemanden darüber sprechen, der in der Lage ist, Sie anzuhören und in Ihrem möglichen Fall aufzufangen. Es ist zwar gerade modern, einen Therapeuten zu haben, macht aber in einigen Fällen tatsächlich Sinn und ist notwendig, um verheerenden Ballast loszuwerden (und solche geschulte Menschen halten das auch aus). Immer wieder drüber reden, bis der Schrecken sich abgenutzt hat (das funktioniert tatsächlich, ich kann das bestätigen).

    Alles Liebe Ihnen.

    • Genau das meinte ich mit schönes Leben, wer sich bei so was amüsiert hat keine Ahnung das so was auch Realität sein kann. Also die Therapeuten die ich in der letzten Zeit kennen lernen durfte waren alle zu schwach dafür, egal ob geschult oder nicht, ich muss es in den Augen/der Stimme des anderen erkennen und bisher habe ich noch keine(n) getroffen der diese Stärke hat. Nur weil man Psycho studiert hat, macht das keinen tapferen und abgehärteten Menschen, so was lehrt einen das Leben und keine Uni.

      Reden, ich kann über die schlimmsten Dinge nicht reden, aber darüber nachdenken bis es den Schrecken verliert, aktuell könnte ich auch nicht drüber schreiben, aber eines Tages werde ich es können…

      Danke für den tollen Kommentar und die lieben Grüße.

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