Neustart

Heute wurde mal wieder meine Wohnung besichtigt, das ist mir immer noch unangenehm, so das ich vorher stundenlang geputzt habe. Hoffe dieses Mal wird es was, mag keine weiteren Besichtigungstermin ertragen und eigentlich muss ich das ja auch gar nicht, schliesslich habe ich mich in keinerweise verpflichtet dazu beizutragen, dass ein Nachmieter gefunden wird. Aber vielleicht komme ich so früher aus dem Mietvertrag raus, das wäre doch mal was. Freue mich auf meine neue Wohnung und einen Neustart.

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Schicksal

Heute war ich einkaufen und ich finde es immer wieder spannend was andere Leute so einkaufen. Vor mir war eine ältere Frau sie kaufte zwei Flaschen Chantre, 6 Packungen Sahne und einmal die Fernsehzeitung Hörzu. Ich stellte mir dabei vor wie sie abends zu Hause sitzt Fernsehen schaut und sich dabei Chantre mit Sahne reinzieht. Traurig wie ich fand, aber jeder wählt sein Schicksal selbst.

Dialekt

Ich muss gestehen, ich mag keinen Dialekt. Es gibt zwar den einen oder anderen der sich ganz witzig anhört, aber kann ich es mir auswählen, wähle ich einen Gesprächspartner ohne Dialekt.

Aufräumen

Es wird Zeit endlich mal wieder aufzuräumen. Aufräumen mit der Vergangenheit, endlich alles klären was schon lange ansteht, die Unterlagen vervollständigen. Altes los lassen und Neues einladen. Bald werde ich diesen Ort hier verlassen, bis dahin muss ich fertig sein mit dem Aufräumen.

Besichtigung

Heute wird meine Wohnung besichtigt. Das macht mich etwas nervös, so wildfremde Menschen in meine Bude zu lassen, denn noch wohne ich hier ja noch. Habe alles geputzt und warte nun auf die die da kommen werden. Hoffe es findet sich ein Nachmieter der mir die Malerarbeiten abnimmt, ansonsten muss ich nochmal ran. Was freue ich mich auf den Umzug, denn in dieser Wohnung habe ich viel Schlechtes durchlebt.

Nach Hause

In letzter Zeit träume ich öfter vom Verlaufen. Ich bin in der Nähe von Berlin unterwegs und verlaufe mich. Die öffentlichen Verkehrsmittel führen mich in die Irre, je weiter ich fahre umso mehr komme ich von meinem Ziel ab. Das Ziel ist zu Hause, doch es lässt sich nicht finden. Ich stehe irgendwo in der Einöde und komme mit meiner Monatsmarke nicht weiter, dabei finde ich so normalerweise immer nach Hause.

Ein Lächeln fordern

Komme gerade aus dem Kino, heute gab es „Who Am I“ zu sehen, obwohl der Film eigentlich nicht mein Genre ist, hat er mich begeistert und mich kurzweilig unterhalten. Endlich mal wieder ein guter deutscher Film. Auf dem Rückweg saß ich dann in einem Abteil mit einem ungepflegten Paar, der Typ davon sehr gesprächig. Irgendwann hat er sich dann in Kopf gesetzt mich zum Lächeln zu bringen und er schaffte es. Das war seltsam, einfach so Leute in der SBahn anquatschen und ein Lächeln fordern.