Briefkasten, Chor und Frühling

Ich habe jetzt einen Briefkasten, das ist sehr ungewohnt, denn bisher wurde die Post über die Wohnungstür eingeworfen. Vorbei die Zeiten wo man morgens ohne die Wohnung zu verlassen sehen konnte ob Post angekommen ist. Aber gut, dem Postboten sei es gegönnt, dass er jetzt nicht mehr durch das ganze Haus rennen muss um die Post zu zuzustellen. An meiner neuen Adresse werde ich auch einen Briefkasten haben, also kann ich mich schon mal dran gewöhnen täglich an dem kleinen Kasten vorbei zu gehen. Heute freue ich mich auf den Chor, auch wenn der beste Chorleiter leider immer noch Gesangsverbot hat wegen seiner OP an den Augen. Na es wird hoffentlich auch mit der Ersatzchorleitung gut werden. Ansonsten trinke ich gerade meinen koffeinfreien und lactosefreien Kaffee und lasse den Herbst auf mich zukommen. Irgendwie deprimiert mich der Herbst, möchte nur noch schlafen, aber das ist wahrscheinlich kein guter Plan um bis zum nächsten Frühling zu kommen.

Wasser und Umzug

Es gibt wieder warmes Wasser in meiner Wohnung und weil das noch nicht genug Wasser ist, regnet es heute schubweise. Ganz schön viel Wasser, aber ich geniesse es, das warme Wasser in der Wohnung und den kalten Regen draußen. Bald steht der Umzug ins Haus, ich weiß noch nicht ob ich bereit bin den Bezirk aufzugeben, mittlerweile kenne ich hier ne Menge Leute, es ist kaum möglich durch die Straßen zu gehen ohne gegrüßt zu werden. Das wird sich bald wieder ändern, denn an der neuen Adresse kenne ich Niemanden. Könnte sein das ich wegen dem Umzug 10 Tage ohne Internet da stehe, denn obwohl ich meinen Umzug rechtzeitig bekannt gegeben habe, war mein Internetprovider nicht fähig mir einen früheren Termin anzubieten. Mal sehen wie ich die Zeit überbrücken werde, immerhin habe ich in der neuen Wohnung Handyempfang, aber Internetcafes gibt es dort in der Gegend nicht. Es bleibt abzuwarten, ich hoffe das geht alles klar, ich bin wegen dem Umzug etwas nervös.

Genug Stress

Immer noch kaltes Wasser, aber die Hausverwaltung ist informiert und es soll heute ein Handwerker kommen um es zu reparieren, das hoffe ich schwer, denn mit kalten Duschen werde ich mich so schnell nicht anfreunden. Ansonsten bin ich müde von der Reise, gestern Nacht bin ich ziemlich schnell in die Kissen gefallen, noch nicht mal lesen war mehr drin. Gut bin auch 1360 km gereist um 5 Stunden an einer Taufe teilzunehmen, das schlaucht halt. Heute werde ich es mir gemütlich machen, genug Stress für die nächsten Tage.

Manchmal

Manchmal stelle ich mir vor wie es wäre zu sterben. Keinen Kampf mehr zu führen, einfach aufhören ständig zu kämpfen um jeden Scheiß. Ich will nicht mehr krank sein, ich möchte leben und geniessen, mich endlich mal wieder verlieben und glücklich sein. Keine Tabletten mehr schlucken, nicht mehr zu den Ärzten rennen und auf irgendwann vertröstet werden. Manchmal habe ich es einfach satt. Aber es sind nur Gedanken, keine Taten, es wäre feige, ich weiß, aber manchmal denke ich so einen scheiß.

Verwandt

Auch wenn sich meine Mutter und meine Oma nicht immer prächtig verstehen so haben sie doch ein paar Gemeinsamkeiten: Samstagnacht saß ich auf der Terrasse meiner Oma und rauchte noch eine vor dem zum Schlafen gehen. Von diesen Ort aus hatte ich gleich Hörweite zu drei verschiedenen Räumen. Zuerst tönte es aus dem einem Zimmer, meine Oma sprach in Babysprache mit ihrer Katze, dann tönte es aus dem anderen Zimmer, meine Mutter sprach in sehr heller Stimme mit ihren Hund. Ich musste lachen, da stehen also zwei erwachsene Frauen und eine spricht mit einer Katze und die andere mit einem Hund. Keine Frage die beiden müssen verwandt sein. 🙂

Scheiß Tag

Immer noch kaltes Wasser, heute muss ich aber definitiv duschen, ich habe keine Lust auf eine kalte Dusche, aber ich komme wohl nicht drumherum. Ansonsten Reisevorbereitungen, ich habe auch darauf keine Lust, aber wer weiß wielange meine Oma noch lebt und so oft sehe ich sie ja auch nicht. Ein scheiß Tag, aber auch diesen werde ich überleben.