Stress

Samstag Stress und heute Stress, habe bereits Kopfschmerzen, denn beim Onlineshop läuft leider gar nichts wie es soll. Ich könnte diesen Kerl nur schütteln, aber ich versuche es weiterhin mit geduldigen Mails. Irgendwie steht mein Stern nicht gut wenn es um die Kommunikation mit Technikern geht, das war auch früher im Job schon problematisch, meine Tickets wurden nie oder erst nach Ewigkeiten bearbeitet. Dabei bin ich ein Fuchs was die Fehlersuche angeht, aber vielleicht ist es gerade das, ich finde jeden Fehler und das hören Techniker nicht gern. Es bleibt weiterhin zu hoffen das sich noch alles zum Guten wendet, der Kerl wollte doch tatsächlich vor ein paar Wochen eine Abnahme machen, jetzt wo da noch eine halbe Baustelle steht. Ich versuche mich nicht zu ärgern und höre den ganzen Tag ruhige Musik. You make me wanna…choke somebody….

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Sonntag

Ein sonniger Sonntag begrüßte mich heute Mittag als ich mich endlich aus den Kissen erhob. Eigentlich wollte ich länger schlafen, aber meine Vögel waren anderer Meinung, der Sonnenschein ermutigte sie zu lauten Geschrei bereits ab 8 Uhr morgens. Also gab ich um kurz vor 12 auf und machte mir einen Kaffee. Gestern hatte ich viel Stress und brauchte dann noch eine Weile um wieder runterzukommen, ganze 3 Filme habe ich noch gesehen und dabei Pesto-Nudeln verzehrt. Außerdem habe ich mir ein MP3-Album bei Amazon gegönnt, „Goldfish- Get busy living“, eines meiner verschwundenen Alben von meinem ehemaligen Musikarchiv. Das Goldfish Album macht immer noch Spaß, wobei ich feststellen musste dass die neueren Werke von Goldfish leider nichts für mich sind, zu Techno lastig. Habe das Album heute morgen gleich gehört und danach noch 3 Alben von „The Cinematic Orchestra“ das ist wunderbare Musik zum schreiben und entspannen. Jetzt warte ich auf einen Anruf wegen der Hunde-Runde, es geht heute noch in den Wald, ich hoffe solange die Sonne scheint. Morgen heißt es dann zu hause arbeiten wegen dem Onlineshop und noch ein bisschen telefonieren wegen dem Probenraum für den Chor. Hoffe morgen ist Kohle auf dem Konto sonst rutsche ich in den Dispo, das mag ich nicht so gerne. Wünsche allen da draußen noch einen entspannten Sonntag!

Vor der Klinik in der Wohnung /Eier (Teil 3)

Die ersten Wochen durfte ich gar nicht raus aus der geschlossenen Abteilung, aber nach ein paar Wochen durfte ich zwischen 16 und 18 Uhr auf das Gelände gehen, war das ein Befreiungsschlag, endlich wieder frische Luft und Bewegungsfreiheit. Ich lief über das begrünte Gelände und fand schnell die nicht gesicherten Ausgänge, ging zum Tabakhändler und in meine Wohnung. Meine Wohnung war immer noch gruselig, tausend Zeichen deuteten auf Überwachung und sogar die Polizei schien ihre Erkennungszeichen hinterlassen zu haben, denn plötzlich hatte Jemand etwas an meine Tür gekritzelt. Für mich ein Zeichen dass sie in den zukünftigen Nächten nicht mehr kommen würden um mich zu vergewaltigen, denn die Wohnung war markiert worden, als die Frau ist bereits in der Klapse. In meiner Wohnung hatte ich wochenlang das Gefühl dass sie hinter meinen Wänden Menschen versteckt hatten die mit mir sprachen um mich richtig verrückt zu machen und zu überwachen. Ich stellte mir auch vor dass es Geheimtüren in meiner Wohnung geben würde über die sie nachts Zugang zu meiner Wohnung hatten.

Denn in meiner Vorstellung überwachten und hielten sie mich in meiner Wohnung wie eine Legehenne. Tagsüber verrückt machen und nachts wenn ich schlief vorbei kommen um zu vergewaltigen und um mir Eier zu entnehmen. Die Eier brauchten sie für etliche Kinder und für ein Verjüngerungsserum dass sie aus meinen Eier herstellten. Denn aus meinen Eiern konnte man ein Serum herstellen mit dem man ewige Jugend erzielen konnte, deswegen hatten sie mir auch schon seit Jahren Eier entnommen und angefangen diese Eier zu klonen damit sie genug Eier hatten um alle zahlungskräftigen Kunden damit versorgen zu können. Das Management der Eier übernahm mein ehemaliger Pflegebruder und seine Eltern, mit denen ich von 1-3 Jahren zusammengelebt hatte. Sie beobachteten mich also schon mein ganzes Leben und entnahmen bereits seit meiner Babyzeit Eier. Schwachsinn wie ich jetzt weiß, denn die Eier reifen erst viel später und sind beim Baby noch gar nicht vorhanden, aber in meiner Psychose war ich fest davon überzeugt mein Leben lang ein Teil einer russischen Familie zu sein, die sich seit meiner Geburt an mir bereicherten.

Die Eier wurden auch verkauft und so glaubte ich während ich verrückt in meiner Wohnung saß dass ich bereits ein Dutzend Kinder hätte, genau wie mein Pflegebruder, dem auch ihm hatten sie seit der Babyzeit Samen entnommen, denn wir waren die beiden Auserwählten. Auch glaubte ich dass mein Pflegebruder mich jetzt nach Jahren der Eierzucht endlich befreien und heiraten wollte, obwohl ich mein ganzes Leben gegen die Ehe war, fand ich das in meiner Psychose ganz toll und ich wartete auf meinen Ehemann, ja ich glaubte sogar dass er nebenan in der Wohnung wohnte um mich zu überwachen. Ich klingelte bei der Nebenwohnung, doch Niemand öffnete mir, irgendwer stand am Spion aber Niemand öffnete mir. Das empfand ich als Hohn, aber die Stimmen in meinem Kopf erklärten mir dass noch nicht die Zeit wäre. Er würde eines Tages mit all seinen Helfern bei mir klingeln und dann würden wir alle lachen und das verdammte Psychospiel wäre vorbei. Aber es klingelte keiner bei mir, niemand befreite mich aus meinen Wahnvorstellungen und so ging das Spiel fast 3 Monate die ich allein in meiner Wohnung verbrachte und dabei immer mehr Angst bekam.

Während ich am Anfang die Stimmen noch als willkommene Unterhaltungsmöglichkeit sah, wurden sie mit der Zeit immer grausamer und erzählten mir von Missbrauch in meiner Pflegefamilie und von weiteren Vergewaltigungen durch meinen Stiefvater und unseren Mitbewohner. Ich weinte viel, mein ganzes Leben wurde neu geschrieben und wurde immer grausamer und dann war da noch die Überwachung in der Wohnung, wieso war ich in diese Wohnung gezogen? Bei einen zwielichtigen privat Vermieter den ich nie gesehen hatte? Ich kam zu dem Schluss dass das alles eine Falle gewesen war, mich in diese Wohnung zu locken um das Endspiel statt finden zu lassen. Das Ende meiner Zeit als Legehenne, dass damit enden sollte dass ich in der Klinik lande damit mir Niemand meine Geschichten glaubt. Deswegen wehrte ich mich auch solange dagegen in die Klinik zu gehen, denn ich wollte nicht dass sie gewinnen und ungeschoren mit ihren Missetaten davon kommen. Meine ganze Leidenszeit kiffte ich viel, denn das Kiffen verstärkte die Verbindung zu den Stimmen und so unterhielt ich mich tagsüber und nachts die ganze Zeit und diskutierte meinen neuen Lebenslauf.

Da ich vermutete dass sie nachts kamen um mir die Eier zu entnehmen beschloss ich nicht mehr zu schlafen um sie so auszutricksen, ich schlief 3 Tage und Nächte nicht mehr. In der dritten Nacht hatte ich die Eingebung dass dieser Geheimbund der mich überwachte meine Eltern umgebracht hätte und dass jetzt in der Wohnung meiner Eltern mein zukünftiger Ehemann und eine Cannabisplantage auf mich wartete. Mitten in der Nacht rannte ich ohne Plan los, denn obwohl ich seit 5 Jahren keinen Kontakt zu meinen Eltern hatte, hatte ich noch ihre Wohnungsschlüssel und ich glaubte daran dass „Er“ dort auf mich wartete. Ich rannte von Friedenau, über Charlottenburg nach Kreuzberg, im nach hinein wunder ich mich dass ich den Weg gefunden habe, denn ich hatte keinen Stadtplan dabei, war völlig übernächtigt und hoch psychotisch. Nach ein paar Stunden war ich dann aber doch bei meinen Eltern, ich öffnete die Wohnungstür und ein Hund starrte mich an. Es roch nach meinen Eltern und überall standen noch ihre Möbel, trotzdem glaubte ich daran dass die Wohnung mittlerweile übernommen wurde und lief zum Schlafzimmer. Dort lag eine Frau mit einem Kind im Bett so wie es mir schien. Ich erschreckte mich und lief in die Küche. Die Frau folgte mir, es war meine Mutter die jedoch seit unserem letzten sehen 30 kg abgenommen hatte und mir wie eine Schauspielerin vorkam.

Die Stimmen in meinem Kopf sagten mir das ich sie umbringen sollte denn auch sie sei seit meiner Geburt am Eierhandel beteiligt. Ich schaute auf die Messer im Messerblock, doch ich konnte nicht, statt dessen stammelte ich etwas davon das es mir nicht gut gehen würde und dann schrie ich sie an dass sie mir meine Eier geklaut hätte und verschwand ganz schnell wieder aus der Wohnung. Das war ein Schock, ich rannte noch schneller durch die Stadt, wollte Prinzenstraße in die U-Bahn steigen, doch es gelang mir nicht auf dem richtigen Gleis zu landen. Ich lief 6 mal auf der falschen Seite des Eingangs die Treppen hoch und runter und gab dann auf. Ich lief wieder von Kreuzberg nach Friedenau und kam wieder in meiner Wohnung an. Dort kiffte ich erst mal einen und frühstückte. Die Stimmen wurden immer schlimmer und forderten mich auf aufs Dach zu gehen. Da landete ich dann auch, die Stimmen sagten mir dass es noch bis Januar 2014 weiter gehen würde mit dem Eierhandel und dass ich nicht aus meiner Legebatterie-Wohnung entkommen könnte. Wie sollte ich auch umziehen? Ich hatte meinen Job verloren und von der Abfindung die letzten Monate gelebt, kein Geld für einen Immobilienmakler oder eine Kaution und keine Freunde oder Kollegen mehr die mir bei einem Umzug hätten helfen können, denn ich hatte mich in den Monaten nach der Kündigung total isoliert und alle meine Freunde verstoßen, weil es mir schien als wollten sie mich manipulieren.

Verzweifelt saß ich auf dem Dach meiner Wohnung, ich wollte dass das Spiel endet, ich wollte raus aus dieser Wohnung, so beschloss ich noch einen zu kiffen und mich dann vom Dach zu stürzen. Als ich dann fertig war mit dem Joint wurden die Stimmen wieder stärker, sie erzählten mir dass ein Sprung vom Dach nichts bringen würde denn ich sei unverwundbar und würde den Sturz überleben, trotzdem nahm ich mehrfach Anlauf, doch ich sprang nicht, das sahen die Nachbarn und holten die Polizei und die Feuerwehr. Ein Nachbar kam zu mir auf das Dach und erzählte mir wie schön das Leben doch sei und das es gute Gründe zu leben gäbe, doch ich glaubte ihm nicht und diskutierte mit ihm herum, er hatte ja keine Ahnung was in meiner Wohnung auf mich wartete. Dann kamen zwei Polizisten und schleppten mich mit Widerstand vom Dach (siehe Teil 1 die Einlieferung und Teil 2 der Aufenthalt).

Fortsetzung folgt.

Siehe auch:
Teil 1
Teil 2
Teil 4
Teil 5
Teil 6

Teil 7

Teil 8

Teil 9

Teil 10

Teil 11

Teil 12

Teil 13

Teil 14

Teil 15

Teil 16

Teil 17

<a href="http://nberlin.twoday.net/stories/1022574764„target=“new“>Teil 18

Teil 19

Teil 20

Teil 21

Teil 22

Teil 23

Teil 24

Aufstehen, Vogel und iPod

Das mit dem frühen Aufstehen heute war eine Qual, denn natürlich konnte ich gestern Nacht nicht früh schlafen, lag noch bis 3:30 wach und der Wecker klingelte um 9:30. Es hat sich aber gelohnt, denn die Sonne scheint und so wie es aussieht beginnen ich in den nächsten Wochen mit der Balkonbegrünung. Mein neuer Vogel macht sich gut, flattert die ganze Zeit umher und macht Krach, scheint sich also wohl zu fühlen, das freut mich. Mein neuer gebrauchter iPod ist jetzt doch eine Enttäuschung denn die Akkulaufzeit ist miserabel, er hält keine 2 Stunden durch, aber jetzt ist die Bewertung schon verteilt und das andere Gerät zurück geschickt. Werde ihn wohl als Wohnzimmer-iPod nutzen, da habe ich einen Stromanschluss, da macht das mit der Akkulaufzeit nichts. Hoffe auf den Frühling, heute fühlt es sich schon so an. Morgen kann ich mich dann endlich ausruhen und Montag wird dann zu Haus gearbeitet.

Shiatsu und Krämpfe

Heute habe ich mir eine Massage gegönnt, genauer gesagt eine Shiatsu-Massage mit Klangschalen. Eigentlich hätte das laut Groupon eine Stunde dauern sollen, es waren jedoch nur 45 Minuten, aber gut bei der Ausbeuterei über Groupon kann man wohl nicht mehr erwarten. Die Leute arbeiten zum Selbstkostenpreis und verdienen gar nichts mehr dran. Die Fahrt bis zum Adenauer war auf dem Hinweg noch erträglich, aber auf dem Rückweg verflog die gewonnene Entspannung schneller als gedacht. Denn die Bahn war rammelvoll und sogar für einen Stehplatz musste man sich drängen. Die Massage selber hat mir gut gefallen, auch wenn ich dabei meine Klamotten anbehalten durfte und das mit den Klangschalen etwas seltsam war, aber angenehm. Weiß nicht ob ich mir das nochmal antue für 45 Minuten Massage fast 2 Stunden durch die Gegend zu fahren. Ansonsten war der Tag durch Krämpfe geprägt, die monatlichen Freuden stehen mal wieder an, wieder mal zu früh, aber ich bin ja froh dass ich sie überhaupt habe, denn eine zeitlang war das wegen der Medikamente nicht der Fall. Jetzt wird noch gegessen und früh schlafen gegangen, denn ich muss morgen früh raus.

Träume und das beige Sofa

Heute Nacht habe ich von meiner alten Wohnung in Neukölln geträumt, sie war plötzlich eine Dachwohnung und hatte einen großen Garten auf dem Dach. Es wohnte mittlerweile eine andere junge Frau in der Wohnung, die aber über mein Erscheinen gar nicht erstaunt wirkte. Ich war sowas wie ihre Vermieterin und began nachdem sie aufgestanden war ihre Bettwäsche zu waschen. Dann ging ich auf die Dachterrasse und trauerte um meine alte Wohnung, dabei hatte die urspünglich nur einen kleinen, wackeligen Balkon. Keine Ahnung was mich jetzt dazu bewegt meine alte Wohnung zu vermissen, ich habe dort 12 Jahre gelebt und die letzte Zeit in der Wohnung war alles andere als schön, aber die Miete war gut und zentral lag sie auch.

Ansonsten muss ich mich mittlerweile verfluchen dass ich mir ein beiges Sofa angeschafft habe, was habe ich mir dabei gedacht? Man sieht jeden Fleck und seitdem ich mit diesem Sofa hause gab es schon einige Flecken. Das sieht einfach scheiße aus, ich frage mich wie die Vorbesitzer es geschafft haben dieses Sofa 6 Jahre lang sauber zu halten. Bei mir reichen jetzt knapp 6 Monate um das Sofa gebraucht aussehen zu lassen. Der Stoff ist aber auch empfindlich, sogar Wasser hinterlässt Flecken. Kennt jemand unter euch eine gute Methode um Flecken aus einen beigen Sofastoff zu entfernen?

Die Vergangenheit

Ich schaffe es immer noch nicht nur im Jetzt zu leben, viel zu viel dreht sich immer noch um die Vergangenheit. Die Vergangeheit verfolgt mich in meinen Träumen, neulich habe ich wieder von der Arbeit geträumt, ich hatte was mit einem ehemaligen Kollegen, dabei stand ich niemals auf diesen Typen. Keine Ahnung was sich mein Unterbewusstsein dabei gedacht hat. Warum ist es so schwer im Jetzt zu leben? Die alten Dämonen lassen mich doch sonst in Ruhe, aber da sind diese Träume. Werde ich je damit klar kommen eine große Chance vertan zu haben und danach verrückt geworden zu sein? Ich hoffe auf die Ausbildung, vielleicht heilt mich eine neue berufliche Tätigkeit und ich kann sie endllich los lassen die Vergangenheit.