Balkon und Ohrwurm

Es ist geschafft, der Balkon ist begrünt und es hat sogar Spaß gemacht, denn die Sonne schien und sogar die Erde hat gereicht. Hatte ja Bedenken ob 40 Liter reichen würden, aber das haben sie. Jetzt ist die Sonne leider verschwunden, aber ich höre Musik und kümmere mich noch um ein paar Chorgeschichten. Vielleicht übe ich noch ein Lied was wir bis Donnerstag drauf haben sollen. Habe noch mit einem guten alten Freund aus der Klinik telefoniert, er hat heute Geburstag, leider geht es ihm nicht so gut wie mir, er war wieder monatelang in der Klinik. Gestern hatte ich einen ziemlich aufdringlichen Ohrwurm, irgendwie lies er sich nicht eliminieren, also halte ich ihn mal fest:

Französisch und Schokolade

Die Zeitumstellung hat es in sich, mein Schlafrhytmus ist noch immer ganz durcheinander, zusätzlich meinte ein Nachbar heute morgen um 8 ziemlich Krach zu machen, also lag ich wach. Zum Glück konnte ich wieder einschlafen, aber ich habe seltsam geträumt, aber habe alle Träume wieder vergessen. Zum Aufstehen war dann mein Shuffle ziemlich französisch drauf, gleich 3 Lieder nacheinander waren französisch, war mir gar nicht bewusst dass ich französische Musik habe. Der Espresso aus meiner letzten Genussbox ist dann doch etwas stark, aber gut für fast geschenkt will ich nicht meckern. Habe angefangen Wäsche zu färben und habe heute dann doch weniger Bock auf Balkonarbeiten, aber dass musst jetzt leider sein, denn ansonsten vertrocknen mir die Setzlinge. Backen wollte ich heute auch noch, na mal sehen ob das noch was wird. Erstaunlicherweise bin ich so gut wie gar nicht an meine Schokoladenvorräte gegangen, das wäre mir vor 1-2 Woche noch nicht passiert dass nach 4 Tagen noch soviel übrig ist, aber vielleicht auch besser so, will ja abnehmen, da ist tägliche Schokolade destruktiv.

Die Palme

Das Osterfest war ganz schön, habe ein Vermögen für Blumen ausgegeben und noch Schokolade mitgebracht. Für mich gab es auch Schokolade, Bettwäsche und den Transport einer riesigen Palme die schon länger zu mir umgesiedelt werden sollte. Die Palme ist klasse und ich freue mich riesig dass sie jetzt mein Wohnzimmer verschönert. Was zum pflanzen gab es auch, also kann es morgen los gehen mit der Balkonverschönerung. Essen gab es dann dank der Zeitverschiebung sehr spät, aber es war lecker. Jetzt bin ich platt und hoffe dass ich heute früher schlafen kann.

Frohe Ostern!

Müde bin ich, denn das mit der Zeitumstellung und dem österlichen Familienfrühstück korreliert etwas. Aber obwohl ich vergessen habe den Wecker anzustellen bin ich wach. Es kann also los gehen. Hoffe ihr habt besser und länger geschlafen und wünsche eine frohe Ostern!

Der Laptop (Teil 7)

Während meiner Psychose war ich besessen von der Musik, ich hörte fast 24 Stunden am Tag Musik und das auch nicht gerade leise. Mein Nachbarn stand wütend vor der Tür und war sichtlich genervt doch ich ließ ihn an mir abperlen. Eines abends hörte ich ziemlich laut Rihanna und tanzte durch die Wohnung, da passierte es, mein Laptop, der schief auf einer der Boxen stand, knallte herunter. Ruhe und gleichzeitig Panik. Der Rechner fuhr nicht mehr hoch, irgendwann fuhr er wieder hoch aber ich kam nicht mehr ins Internet, irgendwas war kaputt gegangen. Ich begann meinen Rechner auseinander zu schrauben und suchte nach dem Fehler aber ich fand ihn nicht, auch das aufspielen von einem neuen Betriebssystem half nicht.

Nach ein paar Tagen gab ich auf und wollte mir einen neuen Laptop kaufen, denn immerhin hatte ich noch Geld von meiner Abfindung. Das war vielleicht sowieso besser, denn ich hatte den Eindruck dass mein alter Rechner von einem Spionagevirus befallen war und das irgendwer meine Internetinhalte zensierte. Das war sicher das CIA oder das KGB wie ich in meiner Psychose glaubte. Sie wollten mich total kontrollieren und mir jede Freiheit nehmen. Also ging ich los um mir einen neuen Rechner zu kaufen, das war jedoch gar nicht so einfach denn alle Geschäfte waren von meinen Manipulatoren beherrscht. So gab es nur Laptops mit Windows 8 Bildschirmschoner. Diesen Bildschirmschoner sah ich als Zeichen für den Geheimbund der über mein Leben die Macht ergriffen hatte, also wollte ich partout keinen Rechner mit Windows 8. Doch überall prangte das Windows 8 Logo, es gab einfach keine Rechner mit Windows XP oder Windows 7, wie mir auch das manipulierte Verkaufspersonal mitteilte. So rannte ich durch die ganze Stadt und fand dann in einem Laden einen alten IBM Rechner mit Windows XP, das Komische war jedoch dass ich den Rechner nicht vorher sehen durfte, ich sollte die Katze im Sack kaufen und tat es dann doch.

Zu Hause angekommen musste ich dann feststellen dass auch dieser Rechner von der Spionagesoftware betroffen war, denn auch auf diesen Rechner fand sich eine Datei die SM-Controller hieß. Ich löschte unheimlich viele Systemdateien, aber den SM-Controller wurde ich nicht los. Nachdem ich das System soweit auseinander genommen hatte das gar nichts mehr ging brachte ich den Rechner in den Laden zurück und machte ein riesen Theater an der Reklamation, wie konnten sie mir nur einen alten defekten Rechner verkaufen? Wie ich jetzt weiß war ich im unrecht, aber bei der Reklamation trat ich ziemlich überzeugend auf, ich erhielt mein Geld zurück und schwor mir diesen Verräter Laden nie wieder zu betreten. Ich war verzweifelt dass meine Manipulatoren anscheinend die ganze Stadt in ihrer Macht hatten und das ich nirgendwo einen neuen Laptop kaufen konnte der nicht manipuliert war. Also beschloss ich weg zu fahren, irgendwo hin in eine andere Stadt um dort einen Laptop zu kaufen.

Kurz darauf stand ich morgens am Zoo und schaute welche Zügen fuhren. Doch als ich ankam erloschen plötzlich alle Anzeigen und kein Zug schien mehr zu fahren. So eine Gemeinheit der Verschwörer, sie wollten mich in Berlin gefangen halten, noch nicht mal weg fahren konnte ich. Dann erschien plötzlich doch eine Zugverbindung nach Magdeburg, ich kaufte ein Ticket und setzte mich in den Zug, in Magdeburg gibt es vielleicht Rechner die nicht manipuliert sind. Ich fuhr Ewigkeiten und kam in einer Stadt an die mir wie eine Theaterkulisse erschien, auch hier schien alles manipuliert zu sein, irgendwann fand ich eine Computerlandenkette in dem Stefan Raab C-Promis arbeiteten, auch hier überall der Windows 8 Bildschirmschoner. Eine C-Promi-Frau kümmerte sich um mich und verkaufte mir einen Laptop, sie war sehr nett, aber trotzdem traute ich dem Frieden nicht. Mit meinen Laptop bewaffnet lief ich zurück zum Bahnhof doch es kamen mir Leute entgegen die mit dem Kopf schüttelten, als wollte sie mir sagen dass auch dieser Laptop ein Fehlkauf war.

Ich fuhr mit dem Zug zurück, doch der Zug fuhr plötzlich im Kreis, ich kam mindestens dreimal am gleichen Feld mit Vögeln und Kühen vorbei. Nach Ewigkeiten kam ich trotzdem wieder in Berlin an und machte mich auf den Heimweg, doch auch dieser Rechner schien manipuliert zu sein, ich löschte wieder sehr viele Dateien und griff sogar im Bios ein und erstellte ein Bios Passwort. Das Problem war nur dass ich während der Psychose ein Kopf wie ein Sieb hatte und das Passwort sofort wieder vergaß. Also konnte ich auch diesen Rechner nicht mehr gebrauchen, meine Manipulatoren hatten gewonnen. Also ging ich in zu einen Laden in Berlin von dieser Computerladenkette und forderte mein Geld zurück. Die Verkäufer lachten mich aus und ich wurde immer lauter, sie fragten mich warum ich denn in Magdeburg einen Rechner gekauft hätte, doch ich beantwortete diese Frage nicht und bestand auf mein 14-Tägiges-Umtauschrecht, ich war sehr sauer das alle an dieser Verschwörung teilnahmen und dass sie mich auslachten.

Einer der Verkäufer, der mir bekannt vor kam, überprüfte den Rechner und fragte mich nach dem Bios-Passwort und ich meinte nur dass ich es vergessen habe, trotzdem nahmen sie den Rechner dann zurück und ich bekam mein Geld zurück. Ich wollte jedoch immer noch einen Rechner und gab mich geschlagen, dann muss ich wohl einen manipulierten Rechner kaufen und damit leben. Also ging ich wieder in einen Computerladen in Berlin und kaufte einen neuen Laptop mit Windows 8. Zum Glück verstand ich von der Administration von Windows 8 nichts und lies die Systemdateien in Ruhe und war einfach nur froh einen Rechner zu haben der ins Internet gehen konnte und mit dem ich schreiben konnte. Auch mit diesem Rechner schien das Internet manipuliert, aber die Verschwörung gegen mich war halt überall und ich ergab mich. Dieser Rechner war natürlich nicht manipuliert wie ich heute weiß, denn ich schreibe gerade auf ihn, es war einfach die Paranoia die mich dazu trieb nach Magdeburg zu fahren.


Forsetzung folgt

Siehe auch:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6

Teil 8

Teil 9

Teil 10

Teil 11

Teil 12

Teil 13

Teil 14

Teil 15

Teil 16

Teil 17

<a href="http://nberlin.twoday.net/stories/1022574764„target=“new“>Teil 18

Teil 19

Teil 20

Teil 21

Teil 22

Teil 23

Teil 24

Ein schöner Tag

Was für ein schöner Tag, morgens viel Musik, Tanz und Gesang zum Frühstück und dann nachmittags zum Supermarkt noch ein paar Sachen holen, Blumen im Sonderangebot, Bulgursalat im Sonderangebot und viel Sonnenschein. Auf dem Rückweg fielen mir meine Blumen hin, eine junge Frau hob sie auf und ihr Mann scherzte mit mir. Dann zu Hause der Hammer im Briefkasten, ein handgeschriebener Brief von einer lieben Freundin mit einer schönen Karte und eine Packung Gratis-Tabak von American Spirit. Jetzt gibt es Hühnerschenkel und Bulgursalat und dann geht es ab ins Kino. Ich bin happy, lange war das Leben nicht mehr so gut zu mir. Freue mich auf den Frühling.