Chor, „The Wyld“ und Freundin

Der Chor wird immer professioneller, mittlerweile hören wird uns richtig gut an und es sind auch fast immer mindestens 10 Leute da. So kann es weiter gehen, auch wenn ich langsam Muffensausen bekomme ob ich da noch mithalten kann. Seit neuesten singen wir jetzt auch Französisch und ich muss sagen das fällt mir schwer, denn ich spreche kein Französisch. Ansonsten konnte ich heute ein paar Karten für „The Wyld“ zum absoluten Schnäppchenpreis ergattern, war schon lange nicht mehr in einen Musical und freue mich drauf. Etwas traurig gemacht hat mich der Zustand meiner älteren Freundin, nach ihrem letzten Krankheitsschub ich sie jetzt zunehmend verwirrt und vergesslich, das ist wirklich scheiße, ich habe vor nicht mal einem Jahr eine andere, deutlich fittere, Frau kennengelernt. Aber so ist wohl das Leben Krankheit fördert den Abbau, ich hoffe sie rappelt sich wieder.

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Hurra ich arbeite

Aufgewacht von lauter Musik, durch mein Schlafzimmer schallte es „Hurra die Welt geht unter“. Zum Aufwachen kein so tolles Motto, aber nochmal reingehört, gar kein so schlechter Song. Der Musikgeschmack meines Nachbars ist akzeptabel und ich musste eh aufstehen. Heute habe ich frei und konnte mal wieder ausschlafen, leider habe ich keine Brötchen da, aber gut dann muss halt das Brot herhalten. So ist das halt zum Monatsende, aber diesen Monat bin ich gut ausgekommen mit dem Geld, was aber auch an einer Stromrückzahlung lag. Hatte zum Monatsende sogar noch ein kleines Guthaben, ich scheine mich wohl endlich an mein kleines Budget zu gewöhnen.

Das Wetter ist derzeit konstant bei 25 Grad, was ich sehr angenehm finde, so kann es weiter gehen, nur ein bisschen mehr Sonnenschein zum heutigen Tag wäre prima. Beim Praktikum scheinen sie wohl härtere Fälle gewöhnt zu sein, denn ich wurde dafür bewundert dass ich selbstständig über 6 Stunden am Stück arbeiten kann, daran liegt wohl auch derzeit meine Enttäuschung, ich dachte man traut mir mehr zu und packt mich nicht in Watte wie eine Kranke. Aber ich hätte es ahnen müssen, schon bei der Vertragsunterzeichnung meinte die Frau dass Arbeit sicher ungewohnt und unangenehm für mich sei und ich erwiderte nur dass ich gern arbeiten würden.

Türkei

Erst vor 1-2 Wochen hatte ich vorgeschlagen allein in die Türkei zu reisen, weil die Reisen derzeit so günstig sind und ich noch eine Freundin in der Türkei habe. Mir wurde davon abgeraten, um nicht zu sagen es wurde mir verboten. Nach den Ereignissen der letzten Tage vielleicht doch keine so schlechte Entscheidung. Was hat man von einem Urlaub für 200 Euro wenn man danach tot ist? Ich suche dann lieber mal weiter nach einen anderen Urlaubsziel.

Zweiter Tag

Schon besser, heute was zu tun gekriegt und mich ein bisschen nützlich machen können, doch leider hat die Zeit nicht gereicht, weil das Einrichten meines Arbeitsplatzes ewig gedauert hat, aber gut, jetzt kann ich loslegen und das nächste Mal gleich weiter machen. Dann zur nächsten Praktikumsstation, da herrschte leider etwas Chaos, also habe ich mich eine Weile unterhalten und anschließend am Team-Meeting teilgenommen. Dann war auch schon Feierabend und ich bin nach Kreuzberg gefahren um noch mit dem Hund zu gehen. Das Wetter war bis dahin auch wieder schön und so konnte ich beim Laufen noch etwas entspannen und den Feierabend einläuten. Morgen habe ich frei, also nur Hunderunde und Chor und Freitag wird wieder gearbeitet. Weiß noch nicht was ich von meinen Praktikum halten soll, aber vielleicht bilde ich mir ja noch eine Meinung, erst mal weitermachen.

Verpennt

Noch 15 Minuten bis mein Bus fährt, irgendwie habe ich heute verpennt. Konnte erst nicht einschlafen und als der Wecker klingelte war ich dann leider nicht bereit aufzustehen. Also alles spät heute und ohne Frühstück aus dem Haus. Hoffe wenn ich ankomme findet noch das gemeinsame Frühstück statt, dann kann ich vielleicht noch einen Kaffee und ein Brötchen ergattern. Ansonsten bin ich gespannt auf den Tag, der heute zum Glück nur bis 15 Uhr dauern wird. Wird schon alles werden, auch wenn ich heute verpennt da auftauche.

Erster Tag

Der erste Tag ist geschafft, war alles gar nicht so wild wie gedacht. Die Vertragsunterzeichnung war nach 5 Minuten geschafft und ich war dann viel zu früh an meiner Praktikumsstelle 1. Also bin ich schon mal zu Praktikumsstelle 3 gelaufen und habe mir den Laden angeguckt und mich eine halbe Stunde nett unterhalten. Ein bisschen gruselig war das dort Jemand arbeitet den ich aus dem Klinikum kenne und der mich gleich auf meine Liebschaft angequatscht hat. Dann weiter zur Praktikumsstelle 1 wo ich jedoch erstmal an einer Teamsitzung teilnehmen durfte, gearbeitet wird dann wohl morgen. Praktikumsstelle 2 war dann sehr entspannend einfach ein paar Stunden rumsitzen quatschen und Jenga spielen. Hatte mir das alles anstrengender vorgestellt, aber es scheint sehr gemütlich zu zugehen. Sehr schön, dann werde ich das alles auf jeden Fall schaffen, aber ich hoffe ja auch noch dass ich mich nützlich machen darf.

Arbeitsvertrag, Träume und Regen

Der große Tag hat geschlagen, heute hole ich mir meinen Arbeitsvertrag ab und danach starte ich in mein Praktikum. Irgendwie bin ich gar nicht aufgeregt, sondern eher mitgenommen von wirren Träumen. Da hatte ich doch heute Nacht Sex in der Badewanne mit einer ehemaligen Freundin, warum auch immer, denn sexy fand ich sie eigentlich nie. Jetzt ist es trüb und ich bin spät dran, aber noch ist es zu schaffen. Heute wird ein langer Tag, aber ich bin ja ganz gut ausgeruht von den letzten Tagen. Ab in die Dusche und dann heute wohl doch lieber Jeans und festes Schuhwerk, es sieht nach Regen aus.