Zu hoch

Zurück von der Chorprobe. Das ist mir zu hoch. Zu hoch gesungen und zu anspruchsvoll, plus das zum Anfang die altbekannte Diskussion los ging, ob ein Chor dazu da ist Spaß zu haben oder um dem Chorleiter und seinen Ambitionen zu dienen. Der Chorleiter hat ein Machtwort gesprochen und meinte, wenn es keine Entwicklung geben würde dann könne er den Chor nicht weiterleiten. Das Liedgut war mir dazu völlig unbekannt und nicht gerade nach meinen Geschmack, ich glaube das wird nichts. Zu hoch.

Advertisements

Alpträume, Geld und die Ruhe nach dem Trubel

Zuviel geschlafen und wirr geträumt. Habe von Exkrementen geträumt, was ziemlich eklig war. Ich denke das ist die Quittung dafür, dass ich mir beim Praktikum zum Teil einen Kriegsfilm angeschaut habe bei dem eine Frau mit Exkrementen überschüttet wurde. Normalerweise gucke ich so einen Scheiß nicht. Ist seltsam soviel frei zu haben, nur 2 Termine heute. Das Geld ist da, also darf ich heute auch einkaufen, sehr schön sich ein paar Tage wie ein Mensch fühlen der genug Geld zum Leben hat. Habe immer noch keine Lust zu Hause richtig zu arbeiten, dabei wäre es dringend nötig. Heute noch ein letztes Mal ein fürstliches Frühstück mit Brötchen, dann wartet wieder Brot auf mich. Ist seltsam die Ruhe nach dem Trubel.

Kommunikation, Job und Chor

Heute war Tag der Kommunikation und der missglückten Schläfchen. Viele telefoniert und SMS geschrieben und zweimal versucht zu schlafen, was aber nicht gelang. Irgendwie bin ich wach und trotzdem zu faul meine Aufgaben anzugehen. Leider sehr erfolglos wegen meiner Schreibgruppe kommuniziert, das könnte das Ende der Gruppe sein, was ich echt schade finde. Aber gut es ist eh fraglich, ob ich ab Mai noch Zeit dafür habe. Heute wieder wegen einen Job gefragt worden, aber meine Antwort wird wohl wieder sein: „Bitte erst ab Mai“. Hoffe im Mai besteht dann noch Interesse. Morgen schaue ich mir den neuen Chor an, aber sie wollen nicht nur Sopran, sondern einen besonders hohen Sopran, weiß nicht, ob ich das liefern kann, morgen bin ich schlauer. Würde aber wieder gern singen.

Ausgeschlafen, Gesetz und Frühling

Ausgeschlafen, die Sonne scheint und ich blicke sehr entspannt in den Tag. Fühle mich gut und trinke meinen ersten Kaffee. Gestern hat wieder das Gesetz der Anziehung zugeschlagen, hat man Besuch klingelt auch ständig das Telefon oder der Nachbar an der Tür. Habe ich dann ignoriert, sollen die doch alle mal anklingeln wenn ich alleine bin, mache die aber nicht. Das ist halt das Gesetz der Anziehung, entweder alle oder gar keiner. Habe gestern mein Gulasch verkackt und viel gelacht, ist klar will man jemanden zum Essen einladen verkackt man ein Gericht dass man seid 10 Jahren einwandfrei kocht. Ist man allein gelingt das Gericht und man überfrisst sicht. Heute noch keine Termine, nur die Heimarbeit steht an, da wartet ein Portfolio und noch mein Projekt. Langweilig wird es also nicht. Wird Zeit für Frühling, heute gibt es schon einen Vorgeschmack, dann werde ich heute mal telefonieren und am Rechner arbeiten, alles gut soweit.

Februar, Sozialarbeiter, Schreibgruppe und Sopran

Der Februar geht zu Ende, der Karneval wird gefeiert und beides interessiert mich nicht sonderlich. Ich entspanne mich endlich und merke, dass mich die letzten Wochen doch mehr mitgenommen haben als ich dachte. Das Schlafmonster ist wieder da und findet 10 Stunden Schlaf am Tag wunderbar und gerade ausreichend. Heute noch ein Sozialarbeiter-Einsatz und dann ist aber gut. Will meine Ruhe und mir gemütlich was kochen und all die verpassten Sendungen der letzten Wochen gucken. Die beste Freundin ist wieder in Partylaune und ich krauche auf dem Sofa rum und versuche nicht zu verbluten. Freue mich auf das Frühstück und müsste aktiv werden, damit sich meine Schreibgruppe nicht auflöst. Für die Ausbildung muss ich noch dringend einen Praktikumsbericht und am Portfolio schreiben, aber ich denke dazu habe ich heute keine Lust. Für mein Projekt muss ich auch ab spätestens morgen aktiv werden, der Auftraggeber wartet. Es wird also nicht langweilig. Will mir nächste Woche auch einen neuen Chor anschauen, auch wenn ich jetzt schon denke, dass ich als klassischer Sopran nicht glücklich werde.

Projektionsfläche

Ich war verliebt in eine Projektionsfläche. Ein Trugbild. Ich dachte du wärst so und so, ich sehnte mich nach so und so. Doch nichts ist wahr. Wir teilen weniger als ich dachte, mir wünschte. Vielleicht sind es auch einfach zu viele Probleme. Die Sprachbarriere, der Altersunterschied, die sexuellen Probleme, die finanziellen Probleme. Willkommen in der Wirklichkeit. Ich bin stark, ich bin geduldig, ich kann helfen. Aber Helfen ist so verdammt unsexy. Ich bin nicht deine Mama, nicht deine Sozialarbeiterin. Ich distanziere mich, träume weniger, hoffe weniger. Du lebst in einem Traumland, verstehst den Ernst der Lage nicht. Du bist zu jung und unerfahren. Ich mag Träumer, aber keine die sich auf ihren Träumen ausruhen. Ich habe dir Freundschaft versprochen, daran halte ich mich. Aber Liebe wird es wohl nie werden, das habe ich jetzt verstanden, du warst eine Projektionsfläche.

Früh-Rhythmus, Glotze, Streitgespräch und Frühstück

Immer noch im Früh-Rhythmus, war heute das erste Mal um 7:30 wach, aber habe mich wieder hingelegt. War gestern Abend mal wieder erstaunt, dass Freitagabend nur Mist im Fernsehen läuft. Ist der Freitagabend keine Primetime? Oder bin ich die einzige die nach einer langen Woche am Freitagabend vor der Glotze sitzt? Es kam mir gestern so vor, denn kein einziger guter Film lief. Heute nur Haushalt und auf meine Päckchen warten, das finde ich ganz gut, auch wenn es ungewohnt ist so wenig zu tun zu haben. Die Frauenleiden sind leider zu Besuch, Pause an der Sexfront, aber das überlebe ich schon.

Mein Streitgespräch letzte Woche hat was gebracht, ich bin bis Ende März freigestellt von kostenlosen Arbeiten im Laden, sehr gut, denn ich hatte eh keinen Bock mehr auf den Scheiß. Sie sprach gestern von Überqualifikation, was mich betrifft. Das bin ich wohl, überqualifiziert, aber ich brauche trotzdem einen bezahlten Job. Bin gespannt, was heute in meinen Päckchen ist, ich hoffe nicht wieder Superfood, das kann ich nicht gebrauchen.
Habe für die nächsten Tage leckeres Frühstück gehortet, da bin ich jetzt verwöhnt von meiner Praktikumsstelle, da gab es jeden Morgen sehr leckeres Frühstück.