Sonnenschein, Frühling, Geld, Arbeit und Hoffnung

Früh wach und Sonnenschein, der Frühling kommt sehr erfreulich. Ärgerlich ist nur, dass meine Nase auch schon angeschlagen hat, scheiß Pollenallergie, ab heute wohl wieder Nasenspray. Gestern noch mein Paket abgeholt und im Laden etwas Umsatz gemacht. Geld ist da und ich muss noch einkaufen gehen. Mein Geld-Leih-Nachbar stand gestern auch wieder vor der Tür und erzählte Geschichten von Leuten die ihm sein Geld verweigern. Er hat meine letzten 5 Euro bekommen. Die Urlaubsvertretung neigt sich dem Ende zu und ich bin erleichtert. Alles gut gegangen und auch ein paar hundert Euro erwirtschaftet. Leider wird es mit meiner Belohnung: Einen Urlaub wohl nichts, denn wenn ich ab Mai wieder arbeiten sollte, dann habe ich wahrscheinlich Probezeit. Seit gestern gibt es wieder Hoffnung für meinen Freund, denn es gibt ein neues Gerichtsurteil, das besagt dass er doch Geld erhalten muss, mal sehen was das Gericht und das Jobcenter dazu sagt. Ich denke einen Anwalt hinzuzuziehen war doch die richtige Entscheidung.

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Frauen und Kleidergrößen

Ja wir Frauen liegen öfter mal daneben, wenn es um die eigene Kleidergröße geht. Auch ich wollte lange wahrhaben, dass ich einige Kleidergrößen gewachsen bin. Heute hatte ich jedoch zwei extreme Fälle im Laden, eine lag 3 Kleidergrößen daneben und die andere sogar 4 Kleidergrößen daneben. Ist schwierig dann als Verkäuferin zu der richtigen Kleidergröße zu führen. Die Erste war unkompliziert und meinte es wäre ihr egal, welche Größe in ihrer Kleidung steht und kaufte dann auch passende Teile. Die Zweite jedoch wollte unbedingt Kleider anprobieren und kaufen die 4 Nummern zu klein war. Ich versuche in diesen Momenten keine Panik um die Kleidung zu schieben, denn presst sich eine Kundin in offensichtlich viel zu kleine Kleidung kann das schon mal die Nähte zum bersten bringen. Sie war dann wohl selber frustriert von diesem Erlebnis und kaufte nur ein Teil das 2 Nummern zu klein war. Frauen und Kleidergrößen. 😦

Ausgeschlafen, Ärger, Kneipe, Verantwortung und Päckchen

Viel geschlafen und entspannt in den Tag geschaut. Klasse Wetter sieht anders aus, ich dachte heute sieht es wieder schöner aus. Irgendwie ärgern sich meine Mitmenschen derzeit ganz schön viel und ich höre geduldig zu. Gestern Abend noch gemütlich 1–2 Stunden in einer Kreuzberger Kneipe gesessen, das hat ganz gutgetan. Nicht nur arbeiten, kochen, fernsehen und schlafen. Läuft alles ganz gut, ich bin nicht mehr so belastet die Verantwortung für 2 Wohnungen und einen Laden zu tragen und ich habe auch keine Panik einen Rückfall zu haben und dann alleine da zu stehen. Alles gut soweit. Meinen Aufgaben im Laden kann ich derzeit nicht so gerecht werden, weil Kleiderbügel fehlen. Ohne Kleiderbügel auch keine neue Ware. Meine Bauchverbrennung sieht mittlerweile übel aus, braun rot mit Schorf, ich hoffe es bleibt keine Narbe. Muss noch mein Päckchen abholen, gestern gegen 22 Uhr wollte ich nicht mehr klingeln. Es befindet sich Gratis-Haarfarbe darin, kann ich gut gebrauchen, denn ich werde immer grauer.

Ich will weg!

Heute ging es, war ganz gut beschäftigt und habe noch eine Verabredung nach der Arbeit. Das wird sicher unterhaltsam. Was ich ja wunderlich und gleichzeitig gut finde ist, dass meine lärmenden Nachbarn ein Paket für mich angenommen habe, das erste Mal, nachdem ich auch schon zwei Mal ein Paket für sie angenommen habe. Dabei habe ich von denen schon gehört, dass sie nicht für jeden Pakete annehmen. Ich fühle mich geehrt. Ansonsten Schnauze voll vom Verkäufertum, es wird Zeit für einen richtigen Job. Hoffe es gelingt. Ich will hier weg! Noch 20 Minuten und 3 Tage dann ist es vorbei.

Scheißwetter, Nicht-Engagiert, Verwirrung und DVB-T

Ausgeschlafen und heute das erwartete Scheißwetter. Zum Glück steht heute nicht soviel an, nur 6 Stunden Laden und dann ist auch gut. Obwohl mich andere Arbeitgeber immer als engagiert beschreiben, bin ich es im Laden nicht, wenn das nicht mal ein Zeichen ist, dass ich da nicht hingehöre. Ich bin irgendwie gelähmt dort, weil ich die Kritik der Kunden verstehe. Privat herrscht derzeit totale Verwirrung, da will ich aufgeben und dann höre ich liebe Worte. Hoffe das ist keine Masche, um mich bei der Stange zu halten.

Ansonsten ist heute der Tag an dem DVB-T abgestellt wird, blöd für die ganzen Fernsehzuschauern die jetzt ohne TV da stehen und irgendwie auch eine riesen Verschwendung, dass jetzt massenhaft funktionierende Geräte in den Müll wandern. Gut nicht mein Problem, ich habe beim Kauf meines Fernsehers auf DVB-T2 geachtet und außer dem Kabelfernsehen. Die Spülmaschine läuft und ich überlege festlich zu frühstücken, auf in den Tag.

Schornsteinfeger, früh und Kreuzberg

Na hoffentlich bringt das wirklich Glück für den Schornsteinfeger so früh aufzustehen. Erst gegen 2 pennen zu können und dann gegen 6:30 aufzustehen ist nicht gerade witzig, erst Recht nicht nach der Zeitumstellung. Na ja hoffentlich kommt er dann auch so früh, dann kann ich mich vielleicht noch mal hinlegen. Komischerweise schreien meine Vögel heute nicht, vielleicht ahnen sie, dass ich gerade nicht zu Scherzen aufgelegt bin. Zwar bin ich heute mal ein früher Vogel, aber Würmer interessieren mich immer noch nicht. Zu dieser Zeit kriege ich nichts runter, trinke Kaffee, rauche und versuche mich nicht selbst zu bemitleiden. Na immerhin muss ich heute nicht schick aussehen, eine Dusche und anziehen genügt. Auf nach Kreuzberg.

6 Uhr morgens, Balkon, Schornsteinfeger und Hoffnung

Keine Ahnung was es ist, aber um 6 Uhr morgens schreit einer meiner Vögel immer ganz laut, so laut, dass ich davon wach werde. Gut ich habe mich wieder schlafen gelegt, aber witzig ist dieser Vogelaufstand nicht. Gehe entspannt in den Tag, hatte gestern doch noch Besuch, aber wieder fehlen die versprochenen Mails zu meinem Projekt. Heute steht nicht viel an, nur Frühstücken und später vielleicht zum Supermarkt. Das Wetter ist schön, eigentlich ein Tag zum Balkon bepflanzen, aber ich habe weder genug Erde noch Blümchen hier. Morgen wird ein langer Tag, denn wegen einer Schornsteinfeger-Schau muss ich bereits um 8:30 in Kreuzberg sein. Darauf habe ich ja weniger Bock, besonders wenn ich dann bis 19 Uhr bleiben muss. Gestern Abend 5 Minuten Paranoia gehabt, kein gutes Zeichen, aber es ging zum Glück schnell weg. Die Waschmaschine und die Spülmaschine läuft, schön, wenn man zu Hause Maschinen für die Drecksarbeit hat. Süße Worte hallen in meinem Ohr, nein die Hoffnung keimt jetzt nicht wieder auf, weitermachen, abwarten, so wie bisher.