Hässlich und Schön

Ich gebe zu, ich habe Vorurteile. Wenn ein Mensch zu hässlich oder schön ist meide ich den Kontakt erstmal. Aber ich gebe diesen Menschen eine Chance, wenn auch mit Vorsicht. Ich versuche immer alle Menschen gleich zu behandeln, doch ich bin ein Ästhet und unterstelle allzu schönen Menschen wenig Tiefgang. Aber ich unterhalte mich mit allen, um hinter die Fassade zu blicken. Heute wurde ich angenehm überrascht. Ein sehr schöner Mensch hat sich auch als angenehm im Gespräch erwiesen. Das freut mich, dachte es gibt da Probleme, aber keine in Sicht, weit und breit. Sehr schön, keine Angst vor hässlich oder schön.

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Job, Verantwortung und Leben

Ausgeschlafen, wunderbar. Gestern war ok, aber um 6:30 aufstehen ist wirklich nicht meins. Beeindruckend war das Unwetter gestern, für circa 30 Minuten ging die Welt unter. Heute dafür nüchterne Aussichten, kein Sonnenschein. Vielleicht bald noch ein zweiter Job beim gleichen Arbeitgeber, das klärt sich morgen. Am Freitag noch mal zum Anwalt, die Sache mit dem Sozialgericht, wegen meinen Freund, hat sich leider noch nicht erledigt. Eine volle Woche, zum Glück habe ich Sonntag und Montag frei. Das Geld ist da, ist zwar weniger als sonst, aber irgendwie komme ich damit über den Monat. Kaffee endlich wieder mit Milch genießen, keine Experimente mehr mit Mandelmilch oder Milch von Lidl. Die Vögel zwitschern, bald ist es vorbei mit der Urlaubsvertretung für meine Ma, keine Lust mehr auf Blumen gießen, Briefkasten leeren und Laden Vertretung. Genug Verantwortung. Ich muss in erster Linie auf mich selbst aufpassen, dann auf Freunde und Familie, dann auf meine Vögel, dann auf Klienten und dann ist auch mal gut. Mal sehen, wohin die Reise geht, aktuell alles etwas turbulent, aber das nennt sich wohl Leben.

Nicht verschlafen, Behörden-Mikado und Extra-Zeit

Puh, nicht verschlafen, obwohl ich noch nach Mitternacht wach war. Das erste Mal gegen 5 wach gewesen und Panik gehabt ich hätte verschlafen. Dann Uhrzeit auf mehreren Uhren überprüft und weiter geschlafen. Also früh wird nie meins, auch wenn es im Sommer geht. Immerhin scheint die Sonne. Bin ich froh, wenn ich heute Nachmittag nach Hause darf. Den Rest der Woche später Dienst. Gestern Nacht noch Notberatung zum deutschen Behörden-Mikado, ich hoffe heute lässt sie das Rätsel lösen. Zwischen den Behörden herumgeschickt werden, wobei sich jede Behörde raus redet, sie wäre nicht zuständig, ist nicht witzig. Verstehe wenn man dabei aggressiv wird. Auf in den Tag, hoffentlich klappt heute alles, aber für den Fall das doch was schief läuft, habe ich mir 30 Minuten Extra-Zeit eingebaut. Hoffe das reicht. Morgen wieder ausschlafen.

Zeitraffer, Job und Temperatur

Aktuell lebe ich im Zeitraffer. Es passiert soviel und ich komme nicht hinterher. Irgendwie kommen mir die letzten 2–3 Wochen wie eine Ewigkeit vor. Habe ihn schon lange nicht gesehen, aber irgendwie habe ich auch zu viel zu tun. Die beste Freundin meldet sich auch weniger, aber auch das ist im Trubel zu verkraften. Bisher mag ich meinen neuen Job, ich fühle mich wohl und hoffe, dass sie auch zufrieden mit mir sind. Mal sehen, ob ich durch die Probezeit komme. Morgen extra früh aufstehen für den Job, mal sehen wie ich das meistere, das erste Mal allein den Laden aufmachen und die Klienten empfangen. Die Hitze heute hat mich fertig gemacht, ich bin in Berlin eher für 25 Grad statt 30 Grad plus. Am Meer machen mir solche Temperaturen nichts aus, aber hier in der Stadt fühle ich mich dabei nicht so wohl. Na mal sehen wie morgen wird, ich werde berichten.

Nix mit Frührhythmus und Mandelmilch

Na das war ja mal nix mit Frührhythmus. Konnte gestern bis nach 2 nicht schlafen, irgendwie war es zu warm. Na das kann ja heiter werden, morgen muss ich noch früher raus. Gestern doch noch im Haushalt gewirbelt und meine Füße verschönert, aber so richtig ist die Mission noch nicht abgeschlossen, mein Fußpflege Gerät ist kaputt gegangen. Jetzt heißt es beeilen, aber gut schön muss ich für meinen heutigen Termin nicht sein. Da reicht duschen, anziehen und in den Bus setzten. Die Sonne scheint, Mandelmilch im Kaffee ist kein Ersatz, auf in den Tag.

Paprikaschoten, volle Woche und Zufriedenheit

Früh schlafen gewesen und früh wach gewesen, dann weiter geschlafen und wirr geträumt. Ich träumte, ich machte gefüllte Paprikaschoten im Badezimmer und hatte zu wenig Hackfleisch. Keine Ahnung was mir dieser Traum sagen sollte, gefüllte Paprikaschoten stehen eigentlich nicht auf dem Kochplan und das Bad im Traum war auch nicht mein Bad. Die Vögel sind heute netterweise mal ruhig zum morgen, ich trinke Kaffee und schaue in den Tag, heute nichts vor. Die nächste Woche wird aufregend, von Montag bis Samstag jeden Tag was vor, aber werde ich schon meistern. Kolbenhirse für die braven Vögel, Kaffee und Zigaretten für mich. Das Wetter grüßt freundlich, durch geputzte Fenster sieht es noch viel freundlicher aus. Vielleicht heute etwas putzen und Balkonien genießen, die Studentenblumen blühen prächtig, die Tomaten sind schon doppelt so hoch wie bei der Pflanzung, ich bin zufrieden, so kann es gern weiter gehen.

Verantwortung und Schlüsselfrau

Früher aufstehen, um zu arbeiten ist kacke, besonders am Samstag. Aber gut da muss ich durch, immerhin bleibt mir der Sonntag. Bin erstaunt, dass sie mich bei meiner Wochenarbeit jetzt schon allein lassen, dachte bevor das passiert vergehen mindestens 10–14 Tage Einarbeitungszeit, aber Irrtum. Sehe es jetzt mal als Kompliment an, sie trauen es mir bereits zu. Habe auch kein Problem damit den Laden allein zu öffnen und zu schließen, auch allein die Klienten zu betreuen ist kein Problem, wäre da nicht die Kasse und das Kassenbuch.

Ich bin es gewohnt die Kasse in aller Ruhe allein zu machen und nicht unter Zeitdruck mit Kunden und Klienten um mich herum. Ich vermute, das macht mich derzeit so kirre, aber vielleicht gewöhne ich mich noch dran. Ansonsten bin ich derzeit die Schlüsselfrau, ich habe Schlüssel für 3 Wohnungen und 2 Läden. Finde das ganz schön viel Verantwortung, aber gut das letzte Mal habe ich einen Schlüssel verloren, als ich 8 war. Ich hoffe es bleibt dabei.

Das Wetter ist genial und soll so bleiben, vielleicht doch Zeit meine Sommerschuhe vom Schrank zu holen. Na mal sehen wie ich die nächste Woche meister und was mich heute im Laden erwartet, erst jetzt weiß ich die Ruhe im alten Laden zu schätzen. Hoffe, aber das heute was los ist, das Aufstehen soll nicht umsonst gewesen sein. Da höre ich sogar gerne Berliner Rundfunk bei der Arbeit, auch wenn der Sender mir sonst eher auf den Senkel geht. Nachher noch Blumen gießen und einkaufen, der Nachbar wird wohl auch wieder klingeln und nach Geld fragen. Wird schon alles werden.