Wochenende, Ćevapčići und Zufriedenheit

Gestern Nacht doch mal vergleichsweise lang gemacht, bis 2 Uhr gehörte die Nacht mir. Dann wieder früh wach gewesen, aber wieder hingelegt, zweimal. Es ist Wochenende, ich schlafe, solange ich will. Na ja solange der Hermes Bote will, denn um kurz nach 10 Sturmklingeln bei mir, ich erwarte ein Paket von Hermes, aber das Paket war für die Nachbarin. Also aufgestanden für die Nachbarin und dem Hermes Boten ziemlich zerknautscht die Tür geöffnet. Heute nichts vor außer Hausputz und vielleicht noch ein paar Schönheitsaktionen. Zum Glück schon eingekauft. Heute gibt es Ćevapčići mit Paprika und Reis, was ich morgen koche, steht in den Sternen. Gestern noch mit der Kassiererin um meinen Rabatt auf die Ćevapčići gekämpft, denn sie hatte den regulären Preis berechnet. Komme gut klar mit meinen zwei Jobs, langsam eingelebt und wie ich hörte sind beide Arbeitgeber zufrieden mit mir. Werde jetzt in beiden Jobs immer öfter allein gelassen, sie scheinen es mir zuzutrauen. Ich mag meinen ersten Job sehr und möchte auf gar keinen Fall kündigen, aber will ich einen richtigen zweiten Job wird es durch meinen ersten Job schwierig was zu finden. Alles gut, es kann gerne so weiter gehen.

Morgen, Ok, frische Luft und gesperrte Seiten

Guten Morgen, das hat man vom Früh-Rhythmus man ist auch früh wach, wenn man eigentlich durchschlafen kann. Das Unwetter gestern war noch beeindruckend, Blitze, Donner und ganz viel Regen. Nicht so optimal für alle die gestern auf dem Depeche Mode Konzert waren. Für mich wäre das nichts gewesen, dazu bin ich zu wenig Fan. Diese Woche ganz gut gemeistert, fühle mich nicht so tot wie letzte Woche und denke, dass ich diesen Dienst heute locker mache. Ich hoffe meine Vorgesetzte im Zweitjob ist mir nicht böse, weil ich ihr gestern gesagt habe, dass der Zweitjob für mich halt nur ein Job ist der ok ist, aber mehr halt nicht. Ihr jetzt zu erzählen wie toll der Job ist, wäre jetzt eine dicke Lüge gewesen.

Ich genieße die kühle Luft ohne Allergene, so ein Regen ist wunderbar reinigend. Außerdem ist es als dicke Frau doch sehr erleichternd, wenn die Temperaturen so sind, dass man sich etwas mehr anziehen kann. Wirr geträumt, heute noch einkaufen vor der Arbeit, kann ich mir eigentlich nicht leisten, aber muss sein. Leere in meinem E-Mail-Postfach, passt schon alles, keine Ahnung warum mein Arbeitgeber meinen privaten E-Mail-Anbieter gesperrt hat, also keine privaten E-Mails auf Arbeit lesen. Interessanterweise darf man auf Arbeit aber Facebook aufrufen, als wäre das eine bessere Seite.

Früh, Zukunft, Berlin und Mikado

Das hat ja erstaunlich gut geklappt: Früh schlafen und früh aufstehen. Heute wieder allein Empfangsdame spielen, würde es nicht so unmotiviert wirken würde ich mir ein Buch dazu mitnehmen. Gestern war ok, aber ich glaube ich habe mich bei der Abrechnung verrechnet, schade eigentlich. Heute wird die Zukunft im Zweitjob besprochen, ich hoffe es kommt dabei etwas verbindliches raus. Die Kollegin, die die Dienstpläne macht, hat meine Wünsche und Anforderungen leider überhaupt nicht beachtet.

Er kommt zurück nach Berlin, wer weiß wie lange, aber er will mich sehen, das freut mich. Abwarten wie der Tag wird, heute wohl wieder Hochsteckfrisur und in Schwarz gekleidet. Bin aber stolz, dass ich heute vor dem Wecker wach war, es scheint also zu klappen mit dem Dienstrhythmus. Eigentlich heute noch mit dem Hund raus gehen, keine Ahnung ob ich dazu nachher zu müde bin. Bin froh darüber dass meine Wohnung nicht teurer wird, die Betriebskostenabrechnung und Stromabrechnung ist mit einer Rückzahlung ausgegangen.

Ich denke es war richtig bei meinen Arbeitgeber anzufangen, denn ist man einmal drin wird man Teil des Angestellten-Mikado. Kann sein dass man an einer Stelle nicht mehr gebraucht wird, kann aber auch sein dass man dann einfach woanders eingesetzt wird.
Na mal sehen wie das Spiel für mich ausgeht, habe diese Woche von einem neuen Geschäftsbereich gehört, vielleicht ergibt sich da etwas für mich.

Kein Wecker, Lavalampe, Anwalt, Eule und Gehalt

Wusste ich es doch, heute brauche ich keinen Wecker, denn ich bin so oder so wach. Gestern nach der Arbeit noch ein Beratungsgespräch und zu Hause dann nur essen und für 1–2 Stunden schlafen gelegt. Kann ich nur noch selten, tagsüber schlafen, aber gestern war es wieder soweit. Heute Spätdienst, zum Glück. Die Lavalampe war übrigens an, als ich gestern in den Laden kam, die Sicherungen waren nicht für die Steckdosen, also brannte sie von Freitag bis Dienstag in einer Tour durch, Glück gehabt. Gestern noch morgens Dinge mit dem Anwalt geklärt, der will weiter kämpfen, aber ich glaube mein Freund leider nicht. Vielleicht bekomme ich bei meinen Zweitjob jetzt auch nur noch Spätschichten, das wäre toll, denn die Eule kriegt man nicht so schnell aus mir heraus. Na mal sehen wie es weitergeht, ich habe mich noch immer nicht an die 5-Tage-Woche gewöhnt. Weiter machen, noch eine Woche bis zum Gehalt, aktuell sieht es wieder finster aus mit den Finanzen, ohne meine Oma würde ich nicht über den Monat kommen.

Verfolgt, Stolz, Saftschubse und Kabelbrand

Wieder wirr geschlafen und wirr geträumt, irgendwie verfolgt mich die Arbeit, sobald ich versuche ins Traumland abzutauchen. Das sind jedoch keine Krankheitssymptome, das ist die alte Nadine, früher war ich auch so. Gestern kam die erkrankte Mitarbeiterin vom zweiten Job zurück, vielleicht bin ich bald meinen Zweitjob los, würde mir ja passen, ich kann mit meiner Zeit besseres anstellen. Interessanterweise ist es mir mittlerweile dabei egal ob ich dann weiterhin ergänzend Geld vom Amt bekomme, der Freiheitsdrang siegt über den Stolz. Na mal sehen wie es weitergeht. Heute noch ein Beratungsgespräch, das ich eigentlich nicht brauche, habe genug um die Ohren und möchte der Koordinatorin meiner Ausbildung eigentlich nicht über den Weg laufen. Ich bin nämlich sauer auf sie. Sauer auf die ganze Ausbildung die mich 2000 Euro und ein Jahr gekostet hat und mich zur Saftschubse qualifiziert. Heute Brot im Haus und die S-Bahn soll angeblich auch wieder fahren, gestern wegen dem Kabelbrand am Treptower Park zu spät zur Arbeit gekommen. Hoffentlich passiert das heute nicht. Ab unter die Dusche morgen darf ich dann einen Tag ausschlafen.

Weckertraum, Kleidung, Spionage, Nachbar und Arbeitsvertrag

Aufwachen und denken man hätte gerade den Wecker ausgestellt ist blöd, kurz noch schlummern und denken bloß nicht verschlafen, dabei ist es erst 6 Uhr. Irgendwann auf den Wecker gucken und im Halbschlaf feststellen, dass das mit dem Wecker ausstellen wohl ein Traum war. Weiter schlafen. Die Sonne scheint, es ist ruhig und der Tag wartet. Wieder vergessen das Brot aufzutauen, aber zum Glück habe ich noch Kleingeld für ein Brötchen unterwegs. Der Kaffee schmeckt, die Freude auf die Arbeit ist verhalten, aber noch im grünen Bereich. Gestern noch den Kleiderschrank entrümpelt und einen ganzen Müllsack mit Kleidung zusammen gekriegt. Jetzt finde ich wieder, was mir derzeit passt und die Kleidung fällt mir auch nicht entgegen, wenn ich den Schrank öffne. Er sitzt jetzt am Swimmingpool, scheiß Facebook-Spionage. Der Geld-Leih-Nachbar leiht sich jetzt kein Geld mehr, sondern Klopapier und Kaffee, neue Strategie um Geld zu sparen? Das Jobcenter hat was in meinen Arbeitsvertrag entdeckt, was ich noch nicht entdeckt habe, im November dieses Jahres kriege ich wohl ein doppeltes Gehalt, ja was Sozialleistungen angeht, scheint mein Arbeitgeber ok zu sein. Mal sehen, ob ich mich bis November dort halte. Ab unter die Dusche, auf in den Tag, eine neue Woche wartet.

Zeit für mich

Ordentlich lange geschlafen, schon besser. Versuche mir nicht länger die Wunden meines Stolzes zu lecken, es ist wie es ist und es könnte deutlich schlimmer sein. Ich weiß, dass ich mich schon zu den erfolgreichen und glücklichen zählen kann, weil ich überhaupt Arbeit nach der Ausbildung gefunden habe und wahrscheinlich auch in Bescheidenheit davon leben kann. Ich werde die Jobs jetzt erstmal machen und mich dann später weiterbewerben. Ist halt komisch so unfrei zu sein nach all den Jahren. Urlaub fällt dieses Jahr auch aus, denn ich bin in der Probezeit, aber vielleicht schaffe ich es das Amt loszuwerden, das wäre doch auch mal ein Erfolg. Heute wirklich nichts vor, die Bude ist geputzt, die Wäsche gewaschen und ich warte auf mein Frühstück. Die Nachbarn hören gerade Techno, nicht so geil, Hiphop stört mich ja nicht, aber die dumpfen Beats von Techno machen irgendwie aggressiv. Denke nicht an ihn, habe andere Probleme. Die Sonne scheint, alles friedlich, Zeit für mich.