Schwanz-Traum, Toilette und Ruhe

Ganz seltsamer Traum, ich träumte, mir wuchs am Hintern ein Schwanz. Da wo bei Tieren einer wächst, aber es war ein menschlich, männlicher Schwanz. Im Traum fand ich das gar nicht so schlecht und spielte damit, aber dachte auch an eine Operation zur Entfernung. Seltsamer Traum, dann aufwachen, keinen Schwanz haben, aber dafür meine Tage. Seltsam. Ist jetzt irgendwie unpassend zu einen 30 Grad Tag meine Tage zu haben, die kurze, weiße Hose ziehe ich jetzt sicher nicht an. Kein Zwitter zu sein ist aber vielleicht doch besser, könnte auffällig werden mit so einer Beule am Hintern. Ansonsten heute um 6:30 wach gewesen und mein Vorrecht auf die Toilette geltend gemacht, danach wieder ins Bett und wirr geträumt. Die Ruhe am Morgen ist nicht zu verachten, so wird es wohl in nächster Zeit immer sein, denn er muss vor mir raus. Auf in den Tag, als Frau, schade eigentlich, aber ich habe die letzten Jahrzehnte damit gelebt und werde weitere schaffen.

Etappenschlaf, Spirale, Essen und Zweitjob

Ausgeschlafen mit Unterbrechungen, irgendwie wollte ich um 6:30 aufs Klo, aber das Bad war besetzt, dann war ich wieder um 8 wach und dann jetzt aber endgültig. Blöder Etappenschlaf. Er arbeitet jetzt Vollzeit und auch am Wochenende, dadurch habe ich jetzt mehr Zeit für mich am morgen. Seltsamerweise hat er sich den Arbeitsort nach meiner Adresse ausgesucht, irgendwie bringe ich es derzeit nicht ihm zu sagen, dass er woanders pennen muss. Er muss erstmal aus der Spirale: Keine Arbeit keine Wohnung, keine Wohnung keine Arbeit raus kommen. Mir geht es gut, keine lästigen Gedanken an die Arbeit, alles friedlich. Die einzige ungeklärte Frage ist, was es heute zu essen gibt, denn weder ich noch er haben etwas eingekauft. Ich werde heute genau wie gestern, nicht das Haus verlassen, keine Lust auf Außenwelt. Ich brauche Ruhe, nur noch ein Monat mit zwei Jobs, dann ist erstmal Entspannung angesagt, obwohl ich ja insgeheim doch hoffe, dass es was mit einem anderen Zweitjob wird. Ich glaube heute erstmal baden, muss meine Freizeit in der Bude genießen. Bin ja gespannt auf die neue Woche, es soll heiß werden, vielleicht ziehe ich dann doch mal wieder eine kurze Hose an.

Früh, Dämonen und Kopf

Zu früh wach, immerhin ist Wochenende. Aber er geht arbeiten und obwohl er sehr ruhig am morgen ist und ich gar nicht gehört habe wie er gegangen ist, bin ich trotzdem wach. Na ja vielleicht lege ich mich gleich wieder hin, heute wartet nichts auf mich.

Das einzige was mir derzeit Sorgen macht ist mein Hang zur Perfektion auf der Arbeit, dem ich nicht gerecht werde. Das sollte ich schnellstmöglich wieder einstellen, denn ich war schon mal so und habe mich dabei tot und krank gearbeitet.

Das ist ein alter Teil meiner Persönlichkeit, auf den ich gut verzichten könnte, aber er ist wieder da. Dieser alte Teil meiner Persönlichkeit hat auch tierisch Schiss vor einer Kündigung, ich wünschte ich könnte diesen Dämonen verdammen. Ist nicht witzig ständig auf jedes Detail zu achten und sich als Versagerin zu fühlen. Ich wünsche mir mehr Gelassenheit, immerhin bin ich erst 2,5 Monate dabei und muss noch nicht alles in Perfektion machen. Bloß nicht den Kopf verlieren!

Ruhe, Balkon, Wetter und Küche

Ruhe am Morgen, was für eine Seltenheit. Er ist arbeiten und ich habe die Wohnung allein zum morgen. Gestern hat er gekocht und hat sich dann auf den Balkon verzogen, er wollte mich allein lassen. Er scheint wohl doch bemerkt zu haben, dass ich genervt bin. Arbeit war ok gestern und ich hatte Glück mit dem Wetter, als ich draußen war, schien die Sonne, als ich arbeiten war, hat es geregnet. Mal sehen wie es heute wird, heute lasse ich mich nicht von den Klienten zum Feierabend hetzen und vergesse dabei Dinge. Aber erstmal einkaufen, die Pfandflaschen stapeln sich und es fehlt einiges im Kühlschrank. Meine beste Freundin hat jetzt auch Besuch, aber nur für 5 Tage, dabei ist sie ähnlich veranlagt wie ich. Die Sonne scheint freundlich, ich bin allein und habe reichlich Zeit, alles gut soweit. Die Küche sieht wüst aus, aber das kriege ich schon wieder unter Kontrolle. Schauen wir mal wie es weitergeht.

Fehler, bekocht, Nase und weiter machen

Gestern war ok, obwohl mir in der S-Bahn auffiel, dass ich zwei Fehler auf Arbeit gemacht habe, das hat mich dann doch gewurmt. Aber ich vermute deswegen wird mich keiner köpfen. Heute wieder ein langer Tag: Arbeit und Hunderunde, aber die Woche ist fast geschafft. Außerdem gestern bekocht worden, pünktlich und reichlich und danach ist er wieder verschwunden, er scheint wohl gemerkt zu haben, dass ich aktuell genug habe. Aber ich möchte trotzdem, dass er auszieht, ich will kein Chaos mehr in der Bude. Immerhin hat er ab Freitag einen Job, aber obwohl er jung und gesund ist, arbeitet er deutlich weniger als ich. Heute scheint die Sonne und meine Nase ist verstopft, schon besser, Regen hatten wir genug, auch wenn der Regen meiner Nase gut tut. Auf in den Tag, wird schon alle werden, einfach weiter machen.

Seltsam, Telefonat, Traum und Überraschung

Gestern seltsamer Tag, auf Arbeit wenig los, dann eine Hunderunde, ein bisschen einkaufen und dann wieder heim. Er kam nicht, was ich gut fand, denn so hatte ich endlich mal wieder Zeit vier Stunden mit der besten Freundin zu telefonieren. Das geht schlecht, wenn er daneben sitzt und ich hatte allerlei mit ihr zu besprechen. Es wurde spät und ich fiel in einen seltsamen Traum, den ich heute Morgen unbedingt entfliehen wollte. Ich glaube es ging um Arbeit und verschlafen, dabei habe ich gar nicht verschlafen.

Werde den Rat meiner Freundin Folge leisten und heute nicht vor der Arbeit einkaufen gehen, sondern die Ruhe und den Freiraum in meiner Wohnung genießen. Ist schon seltsam, wenn er nicht hier schläft, es gibt mir ein größeres Sicherheitsgefühl, wenn er auch hier schläft. Trotzdem kann er nicht ewig hier bleiben. Heute nur arbeiten, da das Wetter mies ist, wird wohl nicht zu viel los sein, auch gut, ich denke ich brauche Entspannung. Das Geld kommt diesen Monat spät und ich bin pleite, da das Jobcenter mir nicht schreibt weiß ich jetzt auch nicht, ob sie mir Geld überweisen werden oder nicht. Es bleibt also eine Überraschung. Genieße die Ruhe und gleichzeitig vermisse ich blöde Kuh seine Anwesenheit.

Kalter Scheißtag

Es ist kalt, es regnet, der Wecker klingelte zu früh und wir hatten keine Ausssprache. Scheißtag. Ich sitze auf dem Balkon und friere. Ich will in mein Bett zurück. Arbeit wartet. Warum muss er mir mit aufstehen? Fragen über Fragen. Es muss weiter gehen.

Schlecht geschlafen und Fehler

Schlecht geschlafen. Ständig wach. Unwohlsein wegen meinen Mitbewohner. Gestern habe ich Angst bekommen, er war so aggressiv. Ich denke ich muss bald ein Gespräch führen über den Auszug, nicht nur wegen den Kosten. Eine neue Arbeitswoche wartet und er schläft statt beim Sozialamt zu stehen. Keine Ahnung wie das weitergehen soll. Ich fühle mich unwohl. Vorbei die Zeit der rosa Brille, es war ein Fehler. Ich hoffe ich kann das alles friedlich und schnell lösen. Auf in den Tag.

Ruhe, kochen, Haare und nicht die Mami

Guten Morgen, endlich mal ausgeschlafen und allein am Morgen. Genieße die Ruhe und Einsamkeit und trinke Kaffee. Heute koche ich mal wieder, es ist zwar schön bekocht zu werden, aber ehrlich gesagt koche ich auch gern, zu mindestens am Wochenende. Heute werde ich das Haus nicht verlassen, das ist beschlossene Sache. Ich hoffe, er kommt frühestens am Nachmittag. Gestern wieder Haare gefärbt, jetzt bin ich wieder braun, nachdem ich jetzt auf dem Kopf feuerrot was mir nicht gefallen hat. Ich habe wohl doch Grenzen, die Zusammenleb-Grenze ist jetzt erreicht, besonders wenn er sich teure Sachen kauft und gleichzeitig keine Miete bezahlt. Ich bin nicht seine Mami. Warten wir ab was der Tag bringt, erstmal Kaffee und Frühstück.

Allein!

Allein endlich allein! Irgendwie ist mir nach der Woche und fast 3 Tagen penetrante Anwesenheit sehr nach Ruhe. Ich will allein sein und mich nicht unterhalten, Musik hören und Rücksicht nehmen. Fast 1 Monat schläft er jetzt bei mir und ich muss sagen: „Meine Wohnung ist dafür zu klein.“ Er wollte heute einfach nicht gehen, wollte nicht da raus in den Regen und auch nicht in sein lautes Studio. Aber ich habe Klartext gesprochen: „Ich möchte allein sein.“ Er antwortet nur er weiß und brauchte dann trotzdem noch Stunden um endlich das Haus zu verlassen. Ich frage mich, ob ich noch verliebt bin nach all der Zeit des Zusammenlebens. Ich frage mich, was er empfindet, nachdem er mich jetzt regelmäßig ungeschminkt in Schlabberklamotten erlebt hat.

Ist diese Liebe jetzt vorbei? Gab es je eine Liebe oder habe nur ich so empfunden? Ich werde ihn nicht raus schmeißen, aber ich will mehr Freiraum. Mehr Gesellschaft tut mir schon gut, aber jeden Tag muss ich das wirklich nicht haben. Auch mag ich sein Chaos nicht, überall liegen seine Sachen rum, aber ich rühre sie nicht an. Was machen? Ich habe ihm geraten sich bei der Obdachlosenhilfe beim Sozialamt zu melden, aber ich vermute, dass kann dauern. Die Zimmersuche gestaltet sich auch schwierig denn es gibt kaum Zimmer unter 400 Euro und selbst wenn, dann hat er nicht die erforderlichen Unterlagen. Ich genieße dann mal meine freie Zeit, auch wenn ich ein schlechtes Gewissen habe ihn heute weg geschickt zu haben, aber ich brauche das, für mich, nicht gegen ihn.