Tag 4, Heimarbeit, Kontakte und Pferde

Tag 4 meiner Freizeit, gestern noch durch den Wald gerannt und Kuchen gegessen. Leider ist die Freizeit heute beendet, denn ich habe mir gestern noch Heimarbeit angelacht. Mal sehen wie viele Stunden ich heute dazu brauche. Ich hoffe nicht mehr als 4. Dann kam per Mail noch ein Jobangebot rein, aber ich denke, das wird mir zu viel. Meine alten Kontakte sind halt was wert, besser als Bewerbungen schreiben. Ich wusste schon, warum ich sogar schwer krank nicht meinen Xing-Account gelöscht habe. Irgendwie wusste ich wohl, das meine hunderten Kontakte mir später nochmal helfen werden. Bei den Nachbarn spielen die Kinder ziemlich laut, sollen sie nur. Ich wache erstmal auf und betrachte den wettertechnisch unerfreulichen Tag. Zurück zum Leben, zurück zu alten Pferden, ich scheine wohl wieder im Rennen zu sein.

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Offene Fenster, Sozialleistungen, Sonnenschein und Heizen

Noch schlafe ich bei offenen Fenstern und bisher geht es auch gut, 16 Grad im Schlafzimmer finde ich gut, aber ich habe gehört es soll noch kälter werden. Das Amt hat Ernst gemacht und mein eventuelles Weihnachtsgeld Ende November als Einkommen für November berechnet, womit ich jetzt im November zu wenig Geld habe, dabei ist noch nicht mal klar, ob ich das Geld Ende November bekomme. Mir wurde gesagt, das Weihnachtsgeld eine Sozialleistung ist und kein Einkommen, aber ich vermute, ich bin zu spät für einen Widerspruch. Heute einkaufen, ich brauche noch Dinge für den Urlaub, bzw. meine Vögel brauchen Sand und Futter. Der Tag grüßt freundlich, blauer Himmel und Sonnenschein, der Sturm von gestern längst vergessen. Gestern ausnahmsweise zum Abend ein Zimmer geheizt, von 17 auf 21 Grad, aber ich hoffe ich komme weiterhin ohne heizen aus. Auf in den Tag genieße die Freiheit der freien Tage.

 

Sturm, Uhren, Stille, Insel und Frieden

Angeblich heute Sturmwarnung, aber der Sturm hat sich heute Morgen nur mit einer flatternden Gardine im Schlafzimmer bemerkbar gemacht. Kalte Luft strömte in mein Schlafzimmer und ich habe mich in die Decke gehüllt und weiter gepennt. Erstmal heute Morgen alle Uhren umgestellt, jetzt bin ich dank Zeitumstellung doch früh wach. Heute nichts vor starre auf die kahlen Bäume vor meinem Fenster. Keinen Hunger, Frühstück kann warten. Stille, nichts zu hören, vermisse fast meine lärmenden Nachbarn. Hätte gestern gern was bestellt, aber es macht keinen Sinn eine Woche vor dem Urlaub zu bestellen. Auf der Insel jetzt 26 Grad, ich hoffe es bleibt so, bis ich komme. Kaum einen Brief ans Jobcenter weggeschickt, wartet schon der nächste Brief, den ich schicken muss.
Frieden in Grau.

Laune, Kassenabschluss, Urlaub, Telefonat und Belohnung

Doch nur 8 Stunden geschlafen, der Plan war anders, aber gut, das Wetter ist zwar immer noch beschissen, aber die Laune schon besser. Gestern ist es mir doch tatsächlich geglückt einen richtigen Kassenabschluss zu machen. Keine Probleme, keine Fehler, große Erleichterung und Freude zum Abend. So kann ich meine 4 freien Tage jetzt richtig genießen. Dann nur noch 3 Tage arbeiten und dann Urlaub. So kann es gern weitergehen, auch wenn der Urlaub zu kurz sein wird. Der Kaffee schmeckt, die Vögel zwitschern und heute steht ein Großeinkauf an, erstaunlicherweise ist das Geld schon da. Ich kann mir also auch einen Luxuseinkauf gönnen. Gestern, ein bisschen hin und her zwischen den Klienten, da gab es doch gleich mehrere, die meine Aufmerksamkeit wünschten, aber ich denke ich habe es gut gelöst. Abends dann noch ein knapp 5 Stunden Telefonat mit der besten Freundin, alles gut bei ihr. Bei ihm auch alles gut. Nichts zum kümmern, nur ich. Werde mir irgendwas besonderes zum Essen holen, Belohnung muss sein.

Durchhalten, Podest, Papierkrieg, Zukunft und Tag

Der Tag gestern hat mir ganz gutgetan, ein bisschen Spaß auf Arbeit und abends noch entspannende Gespräche. Auf die Arbeit heute freue ich mich heute nicht so, aber auf den Feierabend und das lange Wochenende. Wird schon alles werden, durchhalten ist angesagt. Ich fühle immer weniger für ihn, ich habe das Podest für ihn abgeschafft, aber noch sind die Gefühle nicht ganz verschwunden. Versuche nicht ganz so ätzend drauf zu sein wie ich mich fühle. Heute unbedingt zur Post vor der Arbeit, der Papierkrieg lässt grüßen. Die Zukunft sehe ich derzeit nicht so strahlend, vielleicht liegt es nur am Wetter oder an meiner Kraftlosigkeit. Immerhin habe ich aufgehört soviel zu essen, die letzten Tage hatte ich keinen Appetit. Einkaufen müsste ich dringend, fast nichts mehr da, nur Stullen und Dosensuppen. Dann setze ich mal ein falsches Lächeln auf und begrüße den Tag, auf das er schnell vorbeigeht.

Verliererin, Post, Durchhalten, Arbeit und Urlaub

Gestern mit einem echt schlechten Gefühl die Arbeit verlassen. Wieder an der Kasse gescheitert. Ich will das aber drauf haben und nicht schon jetzt aufgeben. Der Fehler ist wieder zusammen mit einer Kollegin entstanden, aber Fakt ist, ich bin die Letzte im Laden gewesen. So macht das keinen Spaß, ich finde, wenn man neue Technik einführt, dann sollten auch alle geschult werden. So ist es jetzt ein dauerndes Versuch und Fehler. Heute andere Arbeit, aber keine Ahnung wie das wird. Ich muss die Verliererin von gestern erstmal loswerden. Heute Abend vielleicht noch ein Treffen, seine Post landet jetzt bei mir. Tapfer durch die Woche, so erfreulich ist das alles nicht. Fühle mich derzeit nicht wohl mit meiner Tätigkeit, aber es heißt wohl durchhalten. Ein grauer Tag grüßt durch die Fenster, ich will zu Hause bleiben und mich selbst bemitleiden, ist aber nicht. Ich hoffe, das geht nicht so weiter, sonst habe ich gar keine Lust mehr zu arbeiten. Meine Probezeit läuft bald ab, mal sehen, ob sie mich loswerden wollen. Ich brauche Urlaub, ganz dringend, doch ich muss noch über eine Woche warten.

Handtasche, Laune, Urlaub, Brief und Supervision

Seltsame Nacht, habe geträumt ich hätte meine Handtasche verloren, mit allen drin: Schlüssel, Handy, Geldbörse, Monatsticket und den ganzen anderen Kram. War panisch und versuchte mich im Traum an Telefonnummern zu erinnern, aber ich hatte keine parat, seitdem ich ein Handy habe kenne ich keine Telefonnummern mehr auswendig. Nur die Adressen sind mir noch bekannt, aber wie diese Abfahren ohne Geld und Monatsticket? Irgendwann aufgewacht und erleichtert gewesen, dass ich weiß wo meine Handtasche ist. Irgendwie sehne ich mich diese Woche nur nach dem nächsten Wochenende. Ist mir gerade alles etwas viel, freue mich auf den Feiertag nächste Woche. Gestern auf Arbeit irgendwie die Laune völlig verloren, ich will Urlaub und zwar jetzt. Werde aber wohl noch diese und nächste Woche aushalten müssen. Immerhin habe ich jetzt am Morgen meine Ruhe und kann faulenzen. Muss noch dringend einen Brief wegbringen, das sollte ich vor der Arbeit schaffen. Die Beerdigung letzte Woche wurde auch von den Kollegen traumatisch beurteilt, es soll eine Supervision geben und ich bin eingeladen. Bin mir nur nicht sicher, ob ich zu diesem Termin im Urlaub bin.