Morgen, Silvester, Kaffee-Debakel und Frust

Hm, keine Ahnung wie ich diesen Morgen finde, aufwachen und von ihm eine Nachricht mit einem Silvester-Gruß, danke Arschloch, ich will dich heute auch nicht sehen. Dann Kaffee kochen und an den Couchtisch setzten, Kaffee umwerfen und das ganze Sofa, den Tisch und meine Klamotten mit Kaffee durchnässen. Wunderbar, die einzige Person, die es zu interessieren scheint, was ich heute Nacht mache, ist meine Mutter. Na gut neben meiner Mutter gibt es noch einen verflossenen Liebhaber, aber den möchte ich wirklich nicht sehen. Sonntag, keine Ahnung was ich heute machen werde, außer das Kaffee-Debakel zu entfernen. Gestern erst alles sauber gemacht, heute wieder. Gut dann muss ich mich heute auch nicht sonderlich hübsch machen oder stundenlang meinen Kleiderschrank bemühen, Bargeld brauche ich wahrscheinlich auch keins. 2017 war für mich zwar ganz gut, aber warum muss es dann so beschissen enden? Eigentlich wäre einschließen und alleine bleibe eine Konsequenz, die ich ziehen müsste, aber um Mitternacht allein sein tut dann doch weh.

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Lange Nacht, Päckchen, gefüllte Paprika, Berufsleben und Restjahr

Was für eine Nacht! Fast bis um 4 Uhr morgens gequatscht, es gab kurze Unterbrechungen, aber es waren sicher 6-7 Stunden Gespräch. Dementsprechend im Arsch bin ich jetzt, Tag- und Schlafrhythmus jetzt völlig durcheinander. Die beste Freundin kriegt den Job doch nicht und warum, weshalb und wieso musste ausgiebig besprochen werden. Heute steht nichts auf dem Programm, nur ein Päckchen erwarte ich noch, muss noch rumfragen wegen Silvester, aber irgendwie denke ich mittlerweile, dass ich auch zu Hause bleiben kann. Mal sehen wie es ausgeht. Gestern noch gekocht, wurde mal wieder Zeit, es gab gefüllte Paprika und weil es wieder zu viel ist, gibt es das heute oder morgen nochmal. Wird Zeit, dass der Supermarkt wieder öffnet und die Baustelle endlich fertig ist, ich hoffe doch schwer auf nächstes Jahr. Aktuell keine Lust auf eine Rückkehr zum Berufsleben, aber ich wollte es ja so, also muss ich da auch durch. Die Chance Frührentnerin mit Behindertenpass zu sein habe ich vertan, also muss ich jetzt versuchen bei den Gesunden wieder mitzuschwimmen. Heute nur noch putzen, man soll den Dreck ja nicht ins neue Jahr mitnehmen. Auf in den Tag, das Restjahr noch irgendwie ausnutzen.

Schlafen, fleißig, (Rein)fall, Baustelle und Treptow

Es geht noch länger, mit dem schlafen, heute etwas über 12 Stunden. Bin ich ein faules Stück, aber es ist irgendwie auch herrlich ohne Wecker einfach solange zu schlafen bis es wirklich nicht mehr geht. Gestern noch fleißig zu Hause gewesen und dann noch einkaufen gewesen. Leider ein Reinfall, denn ich habe 4 Tage abgelaufene Milch zum vollen Preis gekauft und habe mich auf den Rückweg auf die Schnauze gelegt. Eine große Schürfwunde am rechten Knie erzählt nun davon. Außerdem ein paar Stunden mit der besten Freundin telefoniert, ist immer optimal, wenn noch was im Haushalt zu tun ist, mit ihr am Telefon erledige ich viel mehr Arbeiten als ohne Telefonat. Ein Plan für heute muss noch gefunden werden, ich muss Milch kaufen und Tabak, vielleicht noch während es hell ist. Heute mal keine Baustellengeräusche, endlich, ist schon kacke, wenn man mal freihat und mehr zu Hause ist und dann 8 Stunden am Tag Lärm in der Bude ist. Langsam werde ich warm mit Treptow, fühle mich nicht mehr wie am Arsch der Welt, die Supermarkt Situation ist zwar unzureichend, aber mit Bus und S-Bahn ist man schnell woanders, meist unter einer halben Stunde. Bin gespannt was die Hausverwaltung mit den ganzen leer stehenden Läden vorhat, sie werden derzeit alle saniert. Ich hoffe ja immer noch auf einen Tabakladen oder Spätkauf an meiner Ecke. Was ich auch gut finden würde wäre ein anständiger Döner. Auf in den Tag, zum Ende hin fühlt sich mein Urlaub wie Urlaub an.

Kino, S-Bahn, Baustelle, Wandern und Papierkram

Gestern gratis im Kino gewesen, dank bald ablaufender Kinogutscheine. Es gab „Jumanji“, kein weltbewegender Film, aber lustig und mit reichlich Aktion. Erstaunlicherweise war mein Weg zur Landsberger Allee deutlich kürzer, als der Weg von Kreuzberg zur Landsberger Allee. Was die S-Bahn angeht, ist Treptow einfach besser angebunden als Kreuzberg. Gestern noch einen zweiten Tag Rinderrouladen, aber jetzt ist mal gut, heute gibt es irgendwas ohne Weihnachten. Für die Baustelle nebenan hat sich doch jemand gefunden, der dort arbeitet, Bohrgeräusche und Gehämmer seit 10 Uhr. Genieße mein frei, trotz dem Lärm. Heute wieder wandern, um einzukaufen, die Vorräte gehen zur Neige. Muss mich um Papierkram kümmern, der sollte noch bis zum nächsten Jahr verschwinden. Immerhin das Gehalt ist schon da, so sieht es auf meinem Konto nicht ganz so finster aus, wenn ich dem Jobcenter sein Geld zurückgebe. Hoffe am WE sehe ich meine beste Freundin, wir wollten essen gehen, eigentlich schon seit Monaten. Mit ihm derzeit Kommunikationsprobleme, keine Ahnung, ob wir da heil wieder rauskommen. Weiterhin bleibt mein Bett mein bester Freund, wenn die Baustelle es zu lässt.

Weihnachtsfest 2, Rinderrouladen, Körperzicken und Kontaktanzeigen

Gestern das Weihnachtsfest 2 ging viel länger als gedacht. Wer denkt denn auch, dass eine Frühstücksverabredung bis 19 Uhr dauert? Zu Hause angekommen dann wenigstens nicht kochen, meine Ma hat mich mit Rinderrouladen, frischen Rotkohl und Knödel versorgt. Heute Morgen dann um 8:30 vom Paketboten geweckt worden, natürlich für die Nachbarin. Danach dann weiter gepennt, heute vielleicht noch ins Kino, aber erst später, erstmal wach werden. Die Baustelle gibt Ruhe, hat sich wohl niemand gefunden, der zwischen den Jahren dort arbeiten will. Mein Körper zickt seit Tagen rum, erst sensible Zähne und seit Weihnachten auch Rückenschmerzen, so ist das halt, wenn man alt wird. Weihnachten ist vorbei, endlich, aber ich habe immer noch keinen Supermarkt in der Nähe, der geöffnet hat. Die beste Freundin hat ab nächsten Jahr einen richtigen Job. Es ist eine riesige Chance für sie endlich Fuß zu fassen. Meine Mutter schickt mir Kontaktanzeigen von einsamen Männern, nein ich möchte ihre Beweggründe nicht kennen und erst recht nicht den Kerl aus der Anzeige. Auf in den Tag, aber erstmal Kaffee.

Harmonie, Essen, Silvester und spontan

Das hat man davon, wenn die Familie nicht harmoniert, am zweiten Weihnachtstag um 9 aufstehen, um zu einem Frühstück zu gehen. Könnte ich gut darauf verzichten, ich habe bereits Weihnachten gefeiert und hätte auch gestern Nacht gerne noch weiter Filme geschaut. Aber Familie verpflichtet. Bin mir jetzt noch nicht mal sicher, ob ich zu dem Essen später will, zudem ich verabredet bin. Was dagegen spricht ist, dass ich pleite bin und das es später sicher schon dunkel ist, wenn es losgehen soll. Ansonsten alles gut, das Steak gestern ist gelungen und war lecker. Zum Glück habe ich noch ein paar Tage frei, aber habe immer noch keinen Silvesterplan. Dummerweise möchte ich Silvester nicht in den Club, sonst hätte ich keine Planungsprobleme. Irgendwie liegt meine Clubzeit schon mehr als ein Jahrzehnt zurück. Na schauen wir mal was aus dem Tag wird, versuche mal spontan zu sein.

Harmonie, Geschenke, Filme, Nachrichten und TV-Empfänger

Gestern einen harmonischen Abend verbracht. Dass mit den Geschenken war nicht so der Hit, aber gut aus dem Alter bin ich raus. War dann um kurz vor eins wieder zu Hause und habe meinen Film geschaut und weil ich dann schon dabei war, noch einen zweiten Film. In der Früh ins Bett gehüpft und jetzt nicht so ganz ausgeschlafen. Viele Nachrichten erhalten und leider auch wieder welche in WhatsApp mit Telefonnummern, die ich nicht kannte. Peinlich wenn man dann nicht weiß was man antworten soll, weil man nicht weiß mit wem man spricht. Hier herrscht Ruhe, heute habe ich nicht vor das Haus zu verlassen, das kann bis morgen warten. Der Kaffee schmeckt und ich bin froh meine eigenen vier Wände zu haben. Eine Nachricht an ihn ging in die Hose, damit muss ich jetzt leben, vielleicht doch lieber die Klappe halten. Der Vodafone TV-Empfänger ist für meinen Geschmack zu laut und streikt oft bei Programmen, die ich sehen will und nicht nur, weil es eine Jugendschutz-PIN gibt, die mir unbekannt ist. Lasst euch heute nicht stressen, es ist Weihnachten, die Zeit von zu viel Essen und reichlich Filmen.