Krankenlager, Twoday, Langeweile und Mutter

Meldung aus dem Krankenlager, alle Atmungskanäle weiterhin verstopft, gestern stundenweise etwas riechen und schmecken können, aber am Abend nicht mehr. Bin immer noch fassungslos das mein virtuelles zu Hause abgerissen wird, gestern ständig nach Twoday geschaut, als würde das was ändern. Langweilig ist es hier am Tag 4 des Hausarrestes, aber wahrscheinlich ein gutes Zeichen, würde ich sterben wäre das sicher nicht langweilig. Gestern doch einen kurzen Ausflug zum Drogeriemarkt gewagt, geschwitzt wie in der Sauna, dabei war mir gar nicht warm. Heute mehr Ruhe, vielleicht gar nicht das Haus verlassen. Brötchen fürs Wochenende gespart, wer nichts schmeckt, kann auch Brot essen. Kontostand besser nicht anschauen, ich fühle mich unwohl bei roten Zahlen. Verstehe meine Mutter nicht, immer wenn ich krank bin und nicht kann macht sie mir eine Szene, als wollte ich sie verlassen, während andere Mütter sich um ihre kranken Kinder kümmern und z. B. Suppe vorbeibringen. Also bin ich allein und esse Dosensuppe und soll dabei noch ein schlechtes Gewissen haben. Auf in den Tag, die Heilung kommt bestimmt, sie erfordert nur Geduld.

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3 Gedanken zu „Krankenlager, Twoday, Langeweile und Mutter

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