Früh, Tag 4, Countdown, Geld und Wedding

Heute endlich mal früh genug aufgestanden, die Nacht war ruhig und kurz, aber ich scheine auch mit 6 Stunden Schlaf zu funktionieren. Tag 4 der Schulung, ich habe viel über das BGG, AGG, BTHG und SGB gehört und kenne ich mich trotzdem noch nicht aus. Der Countdown für meine alte Blogplattform läuft, heute ist alles vorbei und ich stehe allein auf der großen WordPresswiese, wild entschlossen weiter zu bloggen, aber irgendwie dabei etwas nackt. Ich weiß mein neues Wohnzimmer hier ist viel größer und luxuriöser, aber ich bin es halt nicht gewöhnt. Das Geld ist endlich da und ich bin kurzfristig eine reiche Frau mit einem dicken Plus auf dem Konto. Heute vielleicht mal nicht wie Penner zum Kurs gehen, mich gibt es auch in hübsch, das sollten die anderen noch wissen. Auf in den Wedding und nicht heulen, vielleicht wird WordPress ja irgendwann doch mehr für mich als der zweite Preis.

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Verpennt, Uhrzeit, Mikrowellenkaffee und Paket

Verpennt! Aber wer möchte und kann bei der Hitze schon um 22 Uhr schlafen? Ich nicht und so lag ich erst nach Mitternacht im Bett und habe meinen Wecker um 6:30 einfach abgeschaltet. Das ist nicht meine Uhrzeit, das wird nie meine Uhrzeit! Ich finde Termine vor 12 10 sollten verboten werden. Jetzt nur Mikrowellenkaffee und ab unter die Dusche. Gestern viel gelernt und früher zu Hause gewesen als gedacht. Vergeblich auf ein Paket gewartet, das leider gekühlt ist und bei den jetzigen Temperaturen sicher schlecht wird. Gestern raus gefunden, woher ich eine andere Teilnehmerin aus dem Kurs kenne, aus dem Laden meiner Mutter. Die Welt ist klein und ich bin verdammt spät dran.

Früh, Scherben, Lieblingshose, Wedding und spät

Moin, mir ist es etwas zu früh, besonders nach dieser Nacht, in der ich ständig wach lag. Der erste Schulungstag war ok, aber ich weiß noch nicht wie ich heute durchstehen soll. Mein Glück gestern lag darin, dass ich gestern in eine Scherbe rein getreten bin und einen blutigen Fuß hatte der, bis heute weh tut. Gestern ist meine Lieblingshose am Bein gerissen, keine Ahnung was ich anziehen soll, heute soll es heiß werden. Keinen Bock auf den Ritt nach Wedding, auch wenn die Verbindung von hier aus gut ist. Die Gedanken an den Lottogewinn sind verflogen, so ein Glückspilz wie ich gewinnt doch nie. Gestern als ruhige und positive Person tituliert worden, ja das ist wohl die neue Nadine, die alte Nadine war anders. Auf in den Tag, heute heißt es früh und dafür auch spät.

Nichts, Spuren, Bad, Träume, Shoppinglaune und Schulung

Was ist gestern passiert? Nicht viel, ich habe geputzt, gekocht, geschlafen und abgesehen vom Internet mit Niemanden geredet. Aktuell koche ich, um Erinnerungen auszulöschen, ich trinke die Reste seines Weins, koche die Kartoffeln, die er gekauft hat, mache Tomatensoße, die eigentlich für unsere Pizzaabende gedacht war, es gilt immer noch Spuren auszulöschen. Zum Glück bin ich nicht so albern alles wegzuwerfen, was mit ihm zu tun hat, statt dessen gibt es die Priorität alles zu verkochen, was mit ihm zu tun hat. So gab es vorgestern Bratkartoffeln mit Brokkoli und Möhre und gestern Spaghetti Bolognese. Das Bad habe ich gestern auch endlich geputzt, denn wenn er eines nicht kann, dann ist es zielgenau pinkeln. Seltsame Sachen geträumt heute Nacht, aber alles wieder vergessen, ich kann mich nur daran erinnern, dass ich Panik hatte das meine Monatsmarke abgelaufen ist. Bin derzeit in Shoppinglaune, gefährlich, wenn man eigentlich kein Geld hat, aber ich will neue Dinge und nicht nur, weil ich für den Sommer nichts zum Anziehen habe. Heute erster Tag der Schulung, aber zum Glück beginnt es heute erst um 15 Uhr, das heißt für mich ausschlafen, frühstücken und gemütlich in den Tag starten. Heute früh erstmal mal mein Lieblingsglas fallen gelassen und danach Scherben aufgekehrt, ich hoffe, es bringt Glück, das Glas werde ich vermissen, es hat mich fast 10 Jahre begleitet. Auf in den Tag, die Woche wird anstrengend, aber ich werde es wohl überleben.

Arbeit, Großeinkauf, Tomaten, Lotto, Zufriedenheit und Aggressionen

Gestern nur ein paar Stunden gearbeitet, es war ruhig und so fummelte ich etwas an den Rechnern und schrieb etwas zum Antragsverfahren Arbeit. Danach Großeinkauf, der teuer wurde, aber dank Treuepunkte zahlte ich nicht knapp 40, sondern 30 Euro. Mein Wanderrucksack war danach bis oben hin voll und verdammt schwer und trotzdem fehlen hier noch immer Dinge. Die Sonne scheint und Balkonien erblüht, meine Tomatenpflanzen sind jetzt schon doppelt so hoch wie vor einer Woche. Er meldet sich nicht, aber ich melde mich auch nicht, bin immer noch sauer wegen dem verkackten Abschied. Gestern lange wach gewesen, es war fast 3, als ich endlich in mein Bett ging, aber trotzdem war ich heute um 8 wach. Interessant an der Frage: „Was würdest du mit 90 Millionen machen?“ ist, was man im Leben beibehalten würde und was man ändern würde. Erstaunlicherweise würde ich meinen Job behalten wollen, nur meine Wohnung schließt nicht so gut ab, da würde ich einiges ändern. Damit zeigt diese Überlegung doch sehr genau mit was ich in meinen Leben zufrieden und unzufrieden bin. Aber ich weiß ich jammere auf hohen Niveau, es gibt mindestens tausende Menschen in der Stadt, die meine Wohnung zu meinen Preis, gerne nehmen würden. In Gedanken habe ich mir aber schon eine schöne Altbauwohnung in einen anderen Bezirk gekauft. Die Nachbarn schreien wieder ihre Kinder an, keine Ahnung, ob ich mich je daran gewöhne, ich habe nichts gegen Krach, aber was gegen Aggressionen, besonders gegen Kinder. Keine Ahnung was ich heute anstelle, der Tag gehört mir, aber ich bin faul.

Veranstaltung, Erleichterung, Lotto, Arbeit, Vorräte und abwarten

Den Tag gestern gut überlebt, obwohl die Veranstaltung auf Arbeit dann sogar fast 9 Stunden gedauert hat. Zu Essen gab es, auf Arbeitgeberkosten. Abends war ich dann sogar noch recht munter. Gestern die große Erleichterung, mein neuer Arbeitgeber hat bereits das Geld überwiesen, womit der strenge Sparkurs ab sofort beendet ist. Also natürlich heißt es weiter sparen, aber wenn ich heute in den Supermarkt gehe, dann kaufe ich alles, was ich brauche und muss dabei nicht rechnen. Ansonsten war ich gestern so dumm, ein Lottolos zu kaufen, Geldverschwendung ich weiß, aber ein bisschen hoffen darf man ja. Die Gedanken was ich mit ein paar Millionen machen würde, ist halt doch sehr angenehm.
Heute ein paar Stunden arbeiten und danach noch einen Großeinkauf machen, denn ich habe viele meiner Vorräte aufgebraucht. Der besten Freundin geht es weiterhin schlecht, ihr Rücken soll fixiert werden und sie hat starke Schmerzen. Hilfsangebote hat sie allerdings ausgeschlagen. Bei mir heißt es jetzt abwarten was die Behörden entscheiden, ich denke in nächster Zeit werde ich viel Post erhalten. Die Sonne scheint, Berlin zeigt sich von seiner netten Seite, das sollte man genießen, die Dunkelheit kommt schnell genug zurück.

Früh, Ausdauer, Papierkriegerin, 8-Stunden-Tag und Budget

Guten Morgen, ich hoffe, das wird nicht zur Regel, heute früh zur Arbeit und dafür extra lang bleiben. Morgen auch zur Arbeit und ab Montag dann Schulung. Ich hoffe meine Ausdauer verlässt mich nicht. Gestern erfolgreich in Friedrichshain meinen Berlinpass verlängert und anschließend in Adlershof meinen Arbeitslosenantrag endlich abgegeben. Die Dame vom Amt war erstaunt, das alles vollständig war und auch alle notwendigen Kopien schon gemacht waren, ich kann nur sagen ich bin das Jobcenter gewöhnt, das trainiert einen als Papierkriegerin. Danach noch in Kreuzberg Vertretung für ein paar Stunden und nur eine kleine Hunderunde. Ein voller Tag, auf den ich gern Kilometergeld erhalten hätte. Ich hoffe, heute wird es nicht so anstrengend, denn 8-Stunden-Tage bin ich nicht mehr gewöhnt. Mal schauen was aus dem Tag wird, ich hoffe, es gibt was zu essen, denn ein Budget für Mittagessen habe ich heute eigentlich nicht.