Bett, Schlüssel, kostenlose Arbeit und Hilfsbereitschaft

Guten Morgen, früh ins Bett und früh raus, heute winkt die Arbeit. Gestern war ein gemütlicher Tag, außer dem Arztbesuch in der Früh nichts gemacht und nachmittags geschlafen und wild geträumt. Ich träumte, ich wäre zurück im Internat und Leute tanzten auf einen Ball in der Mensa, während ich mal wieder meinen Schlüssel suchte. Keine Ahnung was diese „Nadine verliert ihren Schlüssel“ Träume sollen. Gestern wieder ein Angebot für kostenlose Arbeit bekommen, wenn es um unbezahlte Arbeit geht, habe ich viele Optionen: Ich könnte eine Selbsthilfegruppe leiten, in einer Redaktion mitwirken, eine Schreibgruppe leiten, im Laden meiner Mutter arbeiten oder für meinen jetzigen Arbeitgeber mehr in meiner Freizeit machen. Ich will das aber nicht, auch wenn es gute Sachen sind, zuerst möchte ich meine Kosten selber bezahlen können, dann kommt vielleicht kostenlose Arbeit. Ich finde es traurig, dass so viele ehemalig Kranke nur noch kostenlos arbeiten, als wäre ihre Arbeit nichts wert. Ich finde, da läuft was falsch im System, wenn noch nicht mal eine Ehrenamtspauschale gezahlt wird. Es ist zwar schmeichelhaft gefragt zu werden, aber das Arbeitsamt will andere Resultate von mir sehen. Habe beschlossen, die Bücher von Toni Mahoni zu lesen, aber bisher wurde nichts geliefert. Hänge aber derzeit eh immer noch an meinem Selbsthilfebuch fest, gestern einen Satz gelesen der sitzt: „Hilfe ist die Sonnenseite der Kontrolle.“ So gesehen ist meine Hilfsbereitschaft doch nicht so nett. Na ja Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Auf in den Tag, die Sonne scheint und bald habe ich wieder frei.

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Verbaler Müll

In letzter Zeit werde ich immer wieder attackiert. Scheinbar nette Menschen, öffnen ihren Mund und lassen den ganzen Blödsinn auf mich los, der sich in ihren Gehirnwindungen befindet. Keine Ahnung wie die auf die Idee kommen, dass ich die richtige Adresse für ihren verbalen Müll bin. So hört ich, dass den Grünen ja eh niemanden mehr glaubt, weil sie alte Körnerfresser sind. Eine alte Dame beschwerte sich, dass auf ihrer Kreuzfahrt nur Schlitzaugen gearbeitet hätten, Single-Männer mit 29 sicher schwul sind und das man an HartzIV-Empfänger nicht vermietet. Heute wurde mir gesagt, dass das Arbeitsamt meine 53 Euro Anspruch im Monat brauchen würde, um kriminelle Flüchtlinge zu unterstützen und sie es deswegen so eilig hätten mich loszuwerden. Schönen Dank auch, wie kommen diese Personen nur darauf, dass ich ihre Ansichten teile? Also wenn sie davon ausgehen, dann war das eine indirekte Beleidigung. Ich habe nichts gesagt und kann bei soviel Mist nur den Kopf schütteln. Verbaler Müll.

Sonnenschein und Müdigkeit

Früh, da hilft es auch nicht, dass die Sonne wunderbar scheint. Aber selbst schuld, keine Ahnung warum ich einen Arzttermin um 10:20 in einen anderen Bezirk akzeptiert habe. Diese Woche ist das hart für mich, aber der Termin ist wichtig, denn ich muss Absprachen treffen. Gestern Nacht nicht einschlafen können, weil es mir zu warm war und jetzt habe ich den Salat. Die Vertretung gestern war ok, ziemlich ruhig, aber es gab genug zu quasseln, wie immer, wenn ich in Kreuzberg bin. Abends dann nur Erbsensuppe aus der Dose, ich fange schon mal an zu sparen, diesen Monat sieht es übel aus. Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist es das Oma versprochen hat 50 Euro zu überweisen, diesen Monat brauche ich jeden Euro. Meine Glücksgefühle für den neuen Job sind verflogen, die vielen unbezahlten Arbeitsstunden letzten Monat und die Gehaltskürzung in diesen Monat haben den Zauber verfliegen lassen. Schade eigentlich, ich war so glücklich. Gestern heraus gefunden, dass ich jetzt doch von 2 Ämtern Geld bekomme, schade eigentlich, so ist jetzt alles so kompliziert. Meine Lage ist also nicht gerade eitel Sonnenschein, auch wenn Sommer ist. Auch ist immer noch unklar, ob ich eine Sperrzeit beim Arbeitsamt erwarten kann. Die Kämpferin ist müde und pleite, aber es wird schon alles weiter gehen.

Vertretung, unbekannter Anruf, Facebook-Hack und Vorrundenaus

Gestern war ok, Großeinkauf und danach nach Kreuzberg den Hund ausführen. Heute habe ich mich verpflichtet zu vertreten, passt mir eigentlich nicht, aber die Hartnäckigkeit und das Gejammer meiner Mutter haben gesiegt. Der Zahnarzt hat für morgen abgesagt, passt schon, ich habe eh kein Geld. Einen unbekannten Anruf erhalten gestern, aber keine Ahnung wer das war, im Zweifelsfall wohl das Arbeitsamt oder Jobcenter, die rufen fast immer mit unbekannter Nummer an. Immer noch sauer auf meinen Arbeitgeber, ich vermute das wird dauern, bis das verfliegt. Warte auf Post von den Ämtern, aber bisher Leere im Kasten. Ein Bekannter wurde auf Facebook gehackt, so erhielt ich gestern wieder eine Nachricht mit einem angeblichen Video, dass eine zu installierende Datei mitschickt. Dieses Mal nicht so dämlich gewesen drauf zu klicken. Keine Ahnung wer hinter der Masche steckt, aber Ziel scheint wohl zu sein die Gewalt über möglichst viele Facebook-Accounts zu haben. Das Vorrundenaus der Deutschen gestern wohl wollend wahr genommen, das heißt Friede für mich die nächsten Wochen und keine ständigen Ausnahmezustände, in denen hier geknallt wird wie im Krieg. Keine Ahnung wie es weiter gehen soll, so ohne Geld und mit zwei Ämtern am Arsch, einfach weiter machen.

Arbeitstermin, Gehaltskürzung, Pickel und Laternen

Nachdem mein Arbeitstermin gestern abgesagt wurde, hieß es heute ausschlafen. Ich hatte mir den Wecker eigentliche um 11:30 gestellt, aber auch dieser wurde ignoriert. Wunderbar solange schlafen zu können, auch wenn ich kein Frühstück da habe. Immerhin Kaffee gibt es, man muss Prioritäten setzen. Heute dringend einkaufen, nichts da, ich musste gestern Abend schon ohne Süßigkeiten auskommen und heute gibt es kein Frühstück und nichts zu Mittag, wenn ich nicht noch einen Supermarkt besuche. Gestern die Arbeit war ruhig, auch wenn ich mich ordentlich aufgeregt habe, denn weil letzten Monat ne Woche krank war, wurde mir diesen Monat das Gehalt gekürzt. Da jetzt bei der Krankenkasse anzufragen, ob sie mir rückwirkend Krankengeld zahlen wird wohl zu spät sein. Klar auch mein Versäumnis, aber ich finde jemand hätte mich vorwarnen sollen. Jetzt ist alles zu spät und ich muss wieder einen Monat jeden Cent umdrehen. Die Bude ist derzeit sauber, nur Wäsche will abgehängt und weggeräumt werden. Sie und er melden sich nicht, aber mein Leben geht ohne sie weiter, aktuell geht es pickelig weiter, keine Ahnung warum mein Gesicht sprießt. Aus irgendeinen Grund leuchten die Laternen vor meinem Fenster, obwohl Tag ist, da hat wohl jemand vergessen den Aus-Knopf zu betätigen. Heute nur einkaufen und Hunderunde, irgendwie wirkt die Aufregung der letzten Wochen nach.

Putzen, Nichts, Einschreiben, Urlaub, Kontoauszug und Stromverbrauch

Gestern ist nicht viel passiert, nur putzen: Wäsche waschen, staubsaugen, Bad putzen, Boden wischen und Sofa neu beziehen. Doch kurz das Haus verlassen für Rauchwaren und damit den einzigen Kiosk hier in der Gegend endlich einen Besuch abgestattet. Heute könnte ich weitermachen mit dem Nichts, aber heute heißt es arbeiten. Erstaunt gewesen, dass ein Einschreiben, innerhalb Berlins, 7 Tage in der Zustellung brauchte. Ich glaube, es wäre schneller gewesen das persönlich vorbeizubringen. Die Mutter stresst wegen den Urlaubsplänen, ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich weiterhin mit meinen Eltern verreisen will, aber Alternativen habe ich gerade auch keine. Der Himmel grüßt grau durch dreckige Fenster, es wird Zeit sie zu putzen, aber das letzte Mal hat es einen Tag danach geregnet und alle Mühe war futsch. Nichts geträumt, schon seit Tagen, ist mir aber recht so. Der Kontoauszug ist derzeit nicht gerade erfreulich, aber es sind nur noch ein paar Tage bis zum Geld, ich hoffe ich habe nächsten Monat keine Mehrausgaben in Höhe von fast 200 Euro. Der Stromwechsel gestaltet sich doch nicht so sparsam wie gedacht, denn der neue Stromanbieter geht von einem höheren Verbrauch aus, als ich ihn habe und hat dementsprechend die Raten festgelegt. Mal sehen, ob ich dagegen noch protestieren kann, ich habe nicht gewechselt, um nur 4 Euro im Monat zu sparen. Ich habe nun mal einen Stromverbrauch von nur 50 % eines üblichen Singles in der Stadt, keine Ahnung warum mir das der Stromanbieter nicht glaubt und mich trotz geringen Jahresverbrauchs so hoch einstuft. Die Tage der Ruhe haben gutgetan, die Aufregung der letzten Woche ist verflogen. Entspannt in den Tag, es wird schon alles irgendwie werden.

Pakete, Eintopf, Hund, Wetter und Nasszelle

Guten Morgen, lange geschlafen, allerdings mit Unterbrechungen, denn der Hermes Bote klingelte bei mir und weckte mich. Leider kein Paket für mich, sondern für eine Frau die viel bestellt, aber niemals zu Hause ist. Ich habe mittlerweile für sie mindestens 5 Päckchen angenommen und heute beschlossen Schluss mit lustig. Ich nehme Pakete für die Nachbarn an in der Hoffnung, dass sie auch meine Pakete annehmen, nicht weil mir langweilig ist. Aufgemacht habe ich nur, weil ich selber ein Paket erwarte, aber ich vermute, dass darf ich mir dann wieder bei der Poststelle abholen. Gestern der Tag war ruhig und faul, nur das Bett bezogen und eine Wäsche gewaschen und später ausgiebig gekocht. Es gab meinen Eintopf aus Stangenbohnen, Kartoffeln, Hackfleischbällchen, Tomate und Paprika. Dieses Mal ist der Eintopf gelungen und ich denke, ich werde kein Problem damit haben, dass drei Tage zu essen. Abends dann noch eine Hunderunde im Wald, der Hund ist immer noch ein haariges Wunder. Heute habe ich mir vorgenommen das Haus nicht zu verlassen, nur putzen und ausruhen. Das Wetter ist heute etwas erfreulicher, immer noch kühl, aber man sieht blauen Himmel zwischen den Wolken. Die Dusche eines Freundes ist kaputt, vielleicht kommt er vorbei, um meine Nasszelle zu benutzen. Auf in den Tag, heute nicht stressen lassen.