Verfolgt und Döner

Ich fühle mich verfolgt. So richtig real. Überall wo ich gehe ist ein Hund. Besonders in der Wohnung ist es etwas nervig, verlasse ich einen Raum, kommt er hinterher, überall hin, jederzeit. Allein auf der Toilette sein, eine Durchsetzungsfrage, erwischt werden, wie man das 5 mal in der Küche steht, nervige Selbsterkenntnis. Na ja nicht mehr lange, dann bin ich hoffentlich wieder unbeobachtet.

Dann wurde ein Wunsch von mir erfüllt: Ein Dönerladen in meiner Gegend. Na ja nicht ganz, es ist eigentlich ein Asia-Imbiss der jetzt auch Döner verkauft. Obwohl ich darauf gewartet habe und Döner liebe, machte der Spieß in den kleinen heruntergekommenen Wagen keinen vertrauenerweckenden Eindruck auf mich. Auch stelle ich als ehemalige Kreuzbergerin und Neuköllnerin Kompetenzfragen, weiß die kleine asiatische Frau wirklich wie man Döner zubereitet? Ich könnte einfach probieren, dann wüsste ich Bescheid, aber irgendwie habe ich Schiss noch mehr als einen schlechten Döner zu erwischen.

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2 Gedanken zu „Verfolgt und Döner

  1. Es gibt zwar die Redewendung „Was mich nicht umbringt, macht mich nur härter.“, aber ob man den Wahrheitsgehalt gerade mit einem Dönerspieß überprüfen muss? 😉
    Ich würde auch die Finger davon lassen.
    Grüßli 🙂

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