Schlafmonster, Reha, linker Arm, Einladungen, Herbst und Lebensdauer

Gruß vom Schlafmonster, heute fast 12 Stunden geschlafen und ich fühle mich schon etwas besser. Geld ist gestern schon angekommen, Erleichterung, die Abbuchungen werden nicht kostenpflichtig platzen. Gestern die Beratung ging viel länger als gedacht, aber einen medizinischen Reha Antrag ausfüllen, dauert nun mal lang. Danach noch einkaufen, ein bisschen kochen und fernsehen. Vor Mitternacht ins Bett und sofort eingeschlafen. Nachbarn und Familie laden zum Essen ein, als würde man als trauernde Person sonst verhungern. Keine Ahnung, ob ich diese Einladungen angenehm oder lästig finde. Immerhin muss ich dann nicht selbst kochen. Meinen linken Arm geht es wieder besser, die Schwellung und die Schmerzen sind weg, nur zwei Einstichstellen erinnern an mein Wespenopfer. Der Himmel ist heute blau und wolkig und mein Thermometer misst 19 Grad. Herbst, auf den Fußgängerwegen befinden sich Eicheln und im Wald findet man Kastanien. Ob mein neues Medikament wirkt weiß ich nicht, das gilt es morgen zu besprechen, ich habe nur bemerkt, dass mir oft schwindelig ist und ich müde bin. Heute Brötchen zum Frühstück, man gönnt sich ja sonst nichts. Es ist schön zu sehen, dass meine beiden Nymphensittiche sich mögen, heute früh kraulte der eine Vogel den anderen. Weitermachen, ohne sie, ich hoffe, mein Leben dauert länger als ihres, ich will nicht in 15 Jahren sterben, aber ich habe ihre Gene. Morgen früh aufstehen, keine Lust, aber die Arbeit ist sonst so toll, da muss ich durch. Große kacke, dass die U1 nicht fährt, das heißt Umwege für mich. Kopf hoch, sie würden wollen, dass wir leben.

6 Gedanken zu „Schlafmonster, Reha, linker Arm, Einladungen, Herbst und Lebensdauer

  1. So ist es, das würde deine (jede) Mutter für ihre Kinder wollen!
    Ich finde es nett (kommt aber auch auf die Personen an), dass du zum Essen eingeladen wirst. Dann kann man mal über etwas anderes reden und das Gedankenkarussel steht mal still 😉

    • Ich hoffe dass ihre Wünsche wahr werden. Vielleicht komme ich da doch mehr nach meiner Oma, die ist jetzt über 70. Bei Menschen die ich nicht gut kenne, habe ich meist nicht viel zu reden, das heißt die anderen reden und ich schweige und denke an alle Verluste.

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