Früher, Verschlüsselung, Tabaktasche und Sicherheit

Früher ins Bett und noch früher wach, eine Horde von Kindern rannte heute früh durch den Hausflur und weckte mich durch ihr Gebrabbel. Weiter gepennt, aber nicht  mehr lange und vor dem Wecker wach gewesen. Gestern ein ruhiger Tag, an dem ich mich auf Arbeit mit der Verschlüsselung von Mails und Daten beschäftigt habe.  Ich denke,  ich habe eine Lösung gefunden, aber leider noch nicht ganz verstanden wie sie funktioniert. Seltsam, dass sie nicht mehr auf meinen Festnetzanschluss anruft, niemand ruft dort an, außer selten mein Vater und Callcenter. Habe seit gestern, eine neue, schön bunte, handgemachte Tabaktasche. Die alte hatte ich noch von der alten Arbeit. Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk an mich selber. Heute früh zur Arbeit, aber auch relativ früh gehen und abends dann kochen für den Vater. Ich vermisse Twoday, seltsam von der alten Blogheimat verstoßen zu sein. Über ein Jahrzehnt war ich treu, egal was passierte. Die beste Freundin hatte laut Arzt, zwei Virusinfektionen nacheinander, aber es ist Besserung in Sicht. Ruhig ist es auf allen meinen Kommunikationskanälen, aber eigentlich gut, ich muss mal zur Ruhe kommen. Gestern geweint, irgendwie kommen die Tränen erst jetzt wo ich endlich mal zu Ruhe komme. 5 Monate ist sie jetzt weg und für mich ist das Thema noch lange nicht abgeschlossen. Meine Wohnung wird immer gemütlicher, diese Wohnung, die ich spontan scheiße fand und sie aber unbedingt haben wollte. Danke Mama für das sichere zu Hause, auch wenn die Details mir nicht gefallen.  Die Sicherheit meiner Wohnung ist ein Grundstein meiner Gesundheit und nicht nur das, meiner Existenz in Berlin. Ich trage Sachen aus ihren Laden, seltsam, wenn man teure Neuware sogar zum Schlafen trägt. Auf in den Tag, mal sehen, ob ich heute die Verschlüsselung kapiere.

4 Gedanken zu „Früher, Verschlüsselung, Tabaktasche und Sicherheit

  1. Gut, wenn du weinen kannst, das reinigt die Seele. Es ist sicher nicht ungewöhnlich, das die Tränen erst kommen, wenn man zur Ruhe kommt. Vorher ist man damit beschäftigt, sich „zusammenzunehmen“, also den Tod zu verdrängen, weil so viele Dinge erledigt werden müssen, die einen etwas klareren Kopf bedürfen.

    Schön, das du ein Zuhause hast, indem du dich mitlerweile wohlfühlst.

    Zwei Virusinfektionen? Da hat es deine Freundin aber richtig erwischt. Ich hoffe, sie erholt sich bald.
    Liebe Grüße

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