Internetanbieter, Bohneneintopf, Pakettag und Nummer 1

Moin, geweckt worden von einem nervigen Anruf von Check24, aber nicht ran gegangen. Ich weiß noch nicht mit dem neuen Internetanbieter und hatte mich nur umgesehen, nur eines ist klar, Vodafone wird es nicht. Ob ich nach all den Jahren allerdings wieder Telekom Kunde werden möchte, ist auch unklar. Gestern beim Vater gewesen, gut gefrühstückt und dann einen großen Topf scharfen Bohneneintopf gemacht. Ausgiebig den derzeit stark haarenden Hund gestreichelt. Ich sah danach aus, als hätte mein T-Shirt eine Enthaarung nötig. Heute frei, aber Pakettag, ich muss ein Paket abholen, ein Paket im Empfang nehmen und zwei Pakete wegbringen. Ansonsten aber nichts und das ist gut so. Die Woche wird anstrengend, morgen z.B. von 10 bis 19 Uhr, da kommt Freude auf. Geld ist noch nicht da, aber bis Ende der Woche sollte es soweit sein. Grau grüßt der Tag, die Straße rauscht, getrocknete Wäsche will weggeräumt werden und der Kaffee schmeckt. Die beste Freundin schreibt viel, aber erstmal aufwachen und bloggen. Ist schon seltsam, das meine Mutter mich zu Lebzeiten voll gequatscht hat, was mit ihren Dingen nach ihrem Tod passieren soll, während mein Vater oder Bruder davon nichts wissen. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass sie mir viel mehr anvertraut hat, als den Rest der Familie. Wie wir im Trauerkreis feststellen durften, wusste ich so einiges, was die anderen nicht wussten. Ist schon seltsam jetzt zu wissen, dass ich ihre Vertrauensperson Nummer 1 war und nicht ihr Mann. Aber das ich die Nummer 1 war und nicht ihr Mann, wusste auch mein Stiefvater, mir war es nur nicht so klar. Aber sie war ja auch meine Nummer 1, keine Ahnung, ob es je wieder einen Menschen geben wird der meine Nummer 1 und ich seine Nummer 1 sein werde.

8 Gedanken zu „Internetanbieter, Bohneneintopf, Pakettag und Nummer 1

  1. Mir ist schon klar, dass sich „Nr. 1” im Kontext explizit auf Ihre Mutter bezieht. Aber (und das meine ich nicht als egozentrische Sichtweise) – die „Nr. 1” sollten immer Sie selbst sein. Und ich finde es ist eine ganz große Leistung, was Sie nach all dem gemacht/erreicht haben.

    • Gesund wäre es wohl, sich selbst zur Nr.1 zu machen, aber so wurde ich nicht erzogen, ich wurde nur geboren, um für meine Mutter da zu sein. Danke, ich könnte jetzt auch Rentnerin sein, wollte ich aber nicht.

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