Schlaf, Bewerbung, Turnschuhe, freier Tag, Blumen und blutig

Guten Morgen, die Sonne scheint und ich hatte 8 Stunden Schlaf in Etappen. Da ist doch mal was. Meine ehemalige Ausbilderin meint, ich soll mich bewerben, auch wenn ich noch nicht das OK von meiner Chefin habe. Gut, Bewerbungen kann man zurücknehmen. Werde mich nach dem Kaffee ans Schreiben machen, aber erstmal aufwachen. Gestern über DPD geärgert, hier hat niemand geklingelt und ich hatte gestern wirklich kein Bedürfnis nach Baumschulenweg zu fahren, um mein Paket abzuholen. Aber es war wichtig, es waren meine neuen schwarzen Turnschuhe, meine alten Turnschuhe hatten ein Loch und sahen ziemlich fertig aus. Beim Anprobieren der neuen Schuhe gleich gemerkt, dass das besondere Schuhe für mich sind, das war schon als Teenager so, das mir bestimmte Turnschuhe Erdung gegeben haben. Sehr schön kein Loch mehr im Schuh und Erdung. Ich freue mich auf den freien Tag morgen, ich werde wohl den Griechen sehen und keinen der anderen Kerle. Heute Spätdienst, eine Beratung wartet und dann noch ganz viel Spaß^^ mit Excel, der Tag wird also schnell vorbeigehen. Meine gelben Margeriten im Wohnzimmer blühen immer noch, sehr schön. Auf den Balkon habe ich Kapuzinerkresse gesät und bin gespannt, ob ich bald wunderbar blühende Kresse habe. Außerdem habe ich gestern Tomatenpflanzen gekauft, die muss ich aber noch pflanzen. Alles gut derzeit außer meine ramponierte linke Hand, mit dem Brotmesser ein Brötchen aufschneiden, ist eine Disziplin, an der ich blutig gescheitert bin. Aber besser darin scheitern, als an anderen Dingen. Auf in den Tag, es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Aprilwetter, Arzttermin, Bolognese, Motivation, Talfahrt und Discokugel

Morgen, zurück zum Aprilwetter. Da hat die Sprechstundenhilfe mir heute schon einen sehr späten Termin innerhalb der Öffnungszeiten gegeben und es ist mir trotzdem zu früh. Draußen ist es dunkel und grau und ich schaue verkniffen in den Tag. Keine Lust für einen 10-20 Minuten Termin über eine Stunde durch die Stadt zu fahren. Aber gut, danach darf ich mich wieder hinlegen. Gestern beim Vater war ok, wir haben viel geredet und der Hund hat sehr gehaart. Es gab Bolognese, die auch ganz lecker war. Danach noch Fernsehen und chatten und zuviel Pudding zu hause. Einkaufen müsste ich noch und zu putzen gibt es hier auch genug, aber Motivation gibt es gerade nicht. Angeblich wurde heute versucht ein Paket hier zu zustellen, kann aber nicht sein, ich war hier und keiner hat geklingelt. Gestern schlechte Laune bekommen wegen den beruflichen Dingen, plötzlich kam ich mir wie ein Loser vor und ich dachte, dass ich die Trainerausbildung nicht kriege und vielleicht auch meinen Job verliere. Dabei gibt es dazu keine Anzeichen, keine Ahnung warum ich so negativ drauf bin. Es war wohl die Talfahrt nach der großen Freude. Aktuell weder erfreut noch ängstlich, warten wir ab was passiert, vielleicht ist mir die Aussicht einen guten Job und eine teure Ausbildung kostenlos zu haben doch etwas zu viel Glück, das macht misstrauisch. Ich habe wohl Angst vor der Discokugel. Auf in den Tag, dieser graue Tag wird vorbei gehen und alles wird gut.

Früh, Freundin, Flirten, Wahrheit und Stolpersteine

Moin, früher wach als nötig, aber immerhin 8 Stunden geschlafen. Gestern bereits gegen 1 pennen gewesen, weil ich so müde war. Mit der besten Freundin Mails geschrieben, aber mit keinem Kerl, die können warten und nächste Woche schon, bin ich kein Premium-Mitglied mehr auf der Flirt-Plattform. Ich scheine ein neues Talent zu haben, beliebt sein bei Leuten, die ich nicht leiden kann. Das war vor der Krankheit nicht so, da musste ich immer jederzeit jeden die Wahrheit ins Gesicht schleudern. Das war nicht so gut für mich, besonders beruflich, immer mit der Wahrheit zu wedeln. Fragt man mich, kriegt man immer noch die Wahrheit, aber fragt keiner, bin ich einfach so nett wie es mir möglich ist. Bin ich jetzt ein Schleimer? Oder einfach nur schlauer? Gestern war die Arbeit ruhig, keine Beratungen für mich, aber dafür genug andere Sachen zu tun, ich musste sogar länger bleiben, um noch Dinge zu erledigen. Danach dann einkaufen und abends Badewanne, geputzt habe ich hier gar nichts, macht aber nichts, kein Besuch in Sicht. Ein BVG-Abo abgeschlossen ab Juni, immerhin zahle ich mit Abo nur 63 Euro statt 81 Euro im Monat, bin gespannt wie die Busfahrer reagieren, wenn ich nicht mehr mit meinem Sozialticket winke. Meine berufliche Zukunft bleibt spannend, ich würde wirklich gern Trainerin werden. Aber erst muss meine Chefin zustimmen und dann muss ich mich erfolgreich bewerben, beides noch Stolpersteine. Obwohl in Bewerbungen schreiben bin ich eigentlich gut und ich sammel schon Argumente, warum ich geeignet bin. Make-up in China bestellt, ich komme in das Alter, wo Make-up die Attraktivität steigert, nichts mehr mit strahlender Porzellanhaut, ohne Schminke. Gleich zum Vater, dass Wetter ist mies und ich bin nicht sehr motiviert, aber das Hunde-Kuschelmonster wartet auf mich.

Schlaf, Auserwählte, Ausbilderin, Bolognese und Arbeit

Morgen, ob das gut ist, für den Moment unentschlossen, ich muss endlich wieder 8 Stunden am Stück schlafen, diese Woche seit Dienstag nicht der Fall. Aber gestern Abend das Gespräch mit der Ausbilderin hat mich noch Stunden danach aufgeregt gemacht. Finanziell wäre die Ausbildung zur Ausbilderin kein Problem, denn sie tragen die Kosten, zeitlich denke ich auch, das wäre möglich, ist nur die Frage, was meine Chefin dazu sagt. Meine Ausbilderin ist freundschaftlich verbunden mit meiner Chefin, sie werden am Montag telefonieren. Ich möchte schon, aber natürlich bleibt meine Arbeit jetzt die Priorität. Wenn das jetzt klappt weiß ich auch nicht, wie viel Glück kann man haben? Klar habe ich auch was getan dafür die Auserwählte zu sein, aber es war auch Glück, denn ich wurde meiner Ausbilderin durch eine Mail von mir in Erinnerung gerufen, als sie gerade nach Bewerberinnen gesucht hat. Schauen wir mal, ob das klappt, ich würde sehr gerne Ende 2020 als Beraterin und Ausbilderin da stehen. Wen interessieren da noch Kerle, die brauche ich derzeit nicht. Der Sonnenschein macht heute Pause, ich muss mir noch überlegen, was ich morgen für den Vater koche. Bisher keine Idee, außer vielleicht Bolognese. Heute nur kurz arbeiten, diese Woche bin ich wirklich nicht in Topform, gut, wenn die Arbeitswoche heute Mittag endet. Vielleicht auch gut, dass ich heute kein Date habe, das wäre zu viel Aufregung. Ich komme doch eh nicht klar mit den Kerlen und die anscheinend auch nicht. Lassen wir das Kerle-Thema und bleiben wir gespannt, ob ich Ausbilderin werden kann. Auf zur Arbeit!

Abwechslungsreich, Turnschuhe, Urlaub, Feiertag und vielleicht

Morgen, noch nicht ganz da und wieder zu wenig geschlafen. Ein abwechslungsreicher Tag steht mir bevor. Der Tag beginnt mit einem Besuch eines Kooperationspartners, geht weiter mit Bürodienst und Beratung und abends dann das Treffen mit meiner Ausbilderin. Genug Programm für mich, an einem müden Freitag. Das Geld ist doch schon da und ich habe mir ein neues Paar schwarze Turnschuhe bestellt. Obwohl ich sicher 20-30 Paar Schuhe habe, trage ich in den letzten Jahren immer nur das gleiche Paar schwarze Turnschuhe. Gestern ein sehr ruhiger Tag ohne Beratungen für mich, danach nur einkaufen, Mails schreiben und chatten. Auch heute scheint die Sonne, ich hätte gerne frei, aber wird schon. Vielleicht mache ich heute mal meine Urlaubsplanung, die Projektleiterin verlangt danach und dachte schon, ich reiche meine Pläne nicht ein, weil ich sie nicht ernst nehme, damit hat es aber nichts zu tun, sondern weil ich unfähig bin einen Urlaubsantrag überhaupt und richtigzustellen. Die Hormone haben sich wieder beruhigt, sehr gut, ein Problem weniger. Keine Ahnung was ich anziehen soll, es erscheint warm, aber das kann täuschen, eine Jacke war aber gestern auch zu viel. Ab unter die Dusche und los gelächelt, der Tag wird vorbeigehen und nächsten Mittwoch winkt wieder ein Feiertag. Mit den Kerlen kann ich nur sagen, vielleicht, vielleicht, vielleicht.

Pink und Danke!

Keine Ahnung was los ist, aber nach all den Schwarz der letzten Jahre, erscheint mir mein Leben derzeit immer mehr Pink. Wird aber auch mal Zeit nach der fast durchgehenden Trauer und Behinderung der letzten 6 Jahre. Jetzt darf ich auch mal wieder lachen und auf der Sonnenseite sein. Danke an alle meine Helfer und Förderer, danke dass ihr mir so viel zu traut und an meiner Seite bleibt. 🙂

Schlaf, Ausbilderin, Spandau und Restgeld

Zweite Nacht ohne genug Schlaf. Heute nicht so strahlende Laune, die Zuständigkeit heute auf Arbeit ist noch nicht geklärt, eigentlich wollte ich sie haben, aber gerade bin ich mir nicht so sicher. Gestern überrascht worden, eine meiner ehemaligen Ausbilderinnen hat mich gefragt, ob ich auch Ausbilderin werden möchte. Ich fühle mich geehrt und habe Interesse bekundet, allerdings weiß ich noch nicht, ob ich das zeitlich und finanziell hinkriege. Ich treffe mich morgen mit ihr und hoffe, dass ich danach mehr weiß. Heute zum Glück wenig Programm, nur Arbeit und danach einkaufen, sonst nichts. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und mein Gesicht braucht noch eine Weile, um sich zu entfalten, zum Glück bin ich am morgen unbeobachtet. Der Musiker antwortet seit gestern nicht mehr, er dachte wohl, ich besuche ihn in Spandau, doch ich finde, er kann auch in einen meiner Bezirke kommen. Ein typisches Berliner Problem, Berliner verlassen nicht ihre Bezirke. Er scheint wohl Berliner zu sein, ich aber nach 30 Jahren Berlin auch. Die beste Freundin schweigt, der Grieche auch, aber auch ich habe nicht viel zu sagen, außer ich möchte schlafen. Das Geld ist noch nicht da und wie ich gestern raushörte, wird es wohl bis nächste Woche dauern. Also habe ich mir gestern mein Essensgeld von dem Vater auszahlen lassen, ich schaffe das schon mit dem Restgeld bis nächste Woche. Auf in den Tag, heute Nachmittag wohl schlafen.