Scheißtag, Englisch, Gefühle, Zuhörer und Stimmung

Guten Morgen, war das gestern ein Scheißtag. Auf Arbeit Spannung, danach noch einkaufen müssen und dann verkackte Kommunikation mit dem Date. Ich glaube, mein Englisch ist doch zu schlecht, um von barrierefreier Kommunikation zu sprechen. Es gibt zu viele Missverständnisse und komplizierte Dinge auf Englisch zu erklären ist sehr mühsam und ein Wörterbuch brauche ich dazu auch. Für den Moment desillusioniert und die Vorfreude ihn morgen zu sehen fast weg. Aber vielleicht sprechen da auch Frust und Angst aus mir. Ich habe Angst meinen Beruf bald nicht mehr machen zu können und irgendwie tötet diese Angst gerade andere Gefühle und Hoffnungen. Mir ist danach mich in meiner Wohnung zu verkriechen und zu warten bis alles vorbei ist. Ich will nicht zurück zum Jobcenter, aber alle anderen Perspektiven Geld zu verdienen, werden wohl noch Monate dauern. Abwarten, vielleicht wird ja doch noch alles gut, aber es liegt nicht in meiner Hand. Heute zum Vater, vielleicht kann ich bei ihm meinen Gedankenknoten lösen, er ist eigentlich ein vertrauenswürdiger und guter Zuhörer. Der Kaffee schmeckt, die Sonne scheint und ich darf die „Lecke mich am Arsch Stimmung“ nicht überhand nehmen lassen.

Die schweigend Leidene

Ich bin ein Harmonievieh, es muss schon viel passieren, damit ich mal was sage. Lässt irgendein Arschloch an mir seinen Frust aus, werde ich wahrscheinlich erstmal nichts sagen. Ich denke über die Situation nach und suche nach einem Auslöser bei mir. Manchmal finde ich was, aber oft auch nicht. Ist mir die Person wichtig, suche ich irgendwann das Gespräch und spreche an, welche Behandlung ich mir wünsche und was gar nicht geht. Doch die meisten Menschen sind mir nicht wichtig genug, um eine Konfrontation zu suchen. Wenn das Fass voll ist, ist es voll und dann wende ich mich wortlos ab. Der andere rafft das dann meist nicht, denn für ihn ist nichts passiert und er kennt keine Gründe für mein Schweigen und/oder Verschwinden. Ich erwarte an dieser Stelle Selbstreflexion, einmal über die Zeit vor der Funkstille nachzudenken. Kommt dann eine Entschuldigung, werde ich sie wahrscheinlich annehmen, aber vergessen werde ich nie. Kommt dann nichts, dann war es das, ich brauche keine Kontakte um jeden Preis. Vielleicht sollte ich aufhören die schweigend Leidene zu sein.

Keine Lust, warten, abhaken, Kleid und Geld

Wieder zu wenig geschlafen, aber so ist es halt, ich wollte mit ihm reden. Keine Lust auf meinen Dienst und auch nicht so recht auf die Kollegin. Gestern mein Termin in Pankow lief gut, aber nicht meinetwegen, ich hätte es fast versaut. Die Antwort auf meine Vortragsbewerbung ist freundlich aber hinhaltend. Warten wir ab. Nächste Woche volles Programm, ich vermute, ich werde Unterstunden los. Die Beratung gestern war sehr dramatisch, so mit schreien und heulen, aber kommt vor. Gestern also ein stressiger und nicht so erfolgreicher Tag. Abhaken, wenigstens was gelernt. Keine Ahnung was ich morgen kochen soll, sich ständig was ausdenken ist anstrengend. Neues Kleid bekommen, nach einer Hermes Beschwerde, unter Sendungsstatus stand Zustellung im Briefkasten, aber in meinen Briefkasten war nichts. 2 Stunden später klingelte es und ein Hermesbote brachte mir mein Kleid. Keine Ahnung, ob ich dieses Kleid jemals draußen trage. Das Geld an das Jobcenter ist raus, das heißt diesen Monat wieder nach dem Geld schauen, aber auch Freiheit, ich will keine Briefe mehr von denen. Die GEZ hat sich bisher nicht gemeldet, dabei wollen die Geld. Auf in den Tag, ich freue mich auf den Feierabend.

Grausam, Pankow, Vortrag, Date und Diskussionen

Moin, grausame Woche, so oft früh aufstehen. Ich hasse es, denn schlafen vor Mitternacht ist derzeit nicht drin, aufstehen vor 8 muss aber sein. Aber ich habe versprochen, um 9:45 in Pankow zu sein. Gestern der Tag war ok, viel im Team zu klären, eine Beratung und abends dann Pizza. Ich habe mich auf einen bezahlten Vortrag beworben, mal sehen, ob ich den Zuschlag bekomme, ich fühle mich aber geehrt, dass meine Kollegen meinten, ich solle den Vortrag machen. Leider nur kurz mit dem Date gechattet, er hat erst gegen 23:30 frei, ich muss um die Zeit aber eigentlich schon schlafen. Aber wir haben uns vorgenommen uns am Montag zu sehen. Mal sehen, ob heute meine Anwesenheit in Pankow was bringt, ich habe Argumente im Gepäck und lasse mich überraschen. Manchmal ist es doch ganz gut, eine große dicke Frau zu sein, mit mir diskutiert man weniger, als mit einer kleinen dünnen Frau. Kaffee, alles Kaffee, duschen und dann auf im Zug nach Pankow.

Frühdienst, Geld, Oma, Datensicherung und Bewerberin

Guten Morgen, wieder früh Dienst, aber heute schon besser. Früher schlafen gewesen und sofort schlafen können. Aktuell kühle 26 Grad hier. Gestern nach der Arbeit aber fertig gewesen und einen Mittagsschlaf gemacht. Das Geld ist da und es ist genug Geld da, um dem Jobcenter den gesamten Restbetrag zu überweisen. Heute Pizza Abend mit dem Vater, gestern schon alles dazu eingekauft. Immer noch Funkstille mit meiner Oma, aber ihre Forderungen nach Dingen meiner Mutter will ich nicht entsprechen. Ich verstehe immer noch nicht, warum ihr Dinge wichtiger sind als ihre Enkeltochter. Aber gut auch vorher hätte sie keinen Preis als gute Oma gewonnen. Heute kommt eine Bewerberin zu uns, die ich vermittelt habe, ich habe keine Zweifel bei ihr, mal sehen was die Kolleginnen meinen. Wäsche waschen ist derzeit meine Lieblingsbeschäftigung im Haushalt, bei der Hitze ist es wunderbar, wenn frische Wäsche duftet und den Raum abkühlt. Die neue Datensicherung ist nicht nur kompliziert für mich, auch unser Datenschutzbeauftragte hat damit Probleme, da komme ich mir gleich nicht mehr so dämlich vor. Mal sehen, ob ich die Datensicherung heute begreife. Heute eine Überraschungs-Beratung, ich habe keine Vorab-Infos, also konnte ich mich auch nicht vorbereiten. Auf in den Tag, wird schon alles wir müssen uns nur alle zusammenreißen.

Schaflos, keine Zeit, Supervision und früher Vogel

Müde, sehr müde. Das kommt davon, wenn man erst nicht schlafen will und danach wegen Hitze nicht schlafen kann. Ich bin im Arsch, denn ich werde früh im Büro erwartet. Verschwitzt und zerknautscht schaue ich in den Tag und mir bleibt nur wenig Zeit bis zum Aufbruch. Gestern war ok und ging schnell vorbei, ich muss sagen, dass der Klunkerkranich ein schöner Ort ist. Dahin möchte ich auch mal privat gehen. Gestern spät nach Hause gekommen und trotzdem noch gekocht. Paprika mit Hackfleisch und Reis. Um Mitternacht noch mit dem Date gechattet, doch heute früh Supervision. Ich mag nicht und die Sehnsucht nach Regen ist gegeben, wenigstens nachts ein paar Grad weniger. Wie meine Tasse mir heute sagt: Der frühe Vogel kann mich mal.

Sonnenschein, Kleidträgerin, Lahmacun, Montag und Termin

Moin, strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, heute soll es warm werden, zum Glück werde ich den Großteil meines Tages im kühlen Büro verbringen. Temperaturen über 30 Grad finde ich in der Stadt unanständig. Da es wohl noch ne Weile so bleiben wird, gestern ein Kleid bestellt, bei solchen Temperaturen gebe ich irgendwann auf und aus der geheimen Kleidträgerin wird eine öffentliche Kleidträgerin. Aktuell trage ich auch Kleid, aber zur Arbeit werde ich wohl eine Hose anziehen. Ich liebe den Dienstagmorgen, ausschlafen, viel Zeit zur morgendlichen Orientierung und Frühstück mit Brötchen. Gestern ein wenig spektakulärer Tag, morgens der Handwerker, dann Frühstück, einkaufen, ein bisschen aufräumen, Mittagsschlaf und ein Abend mit Lahmacun und Netflix. Der ganze Montag war etwas irreal, weil ich nachts kaum geschlafen hatte, aber mir geht es gut, denn die schönen Stunden mit dem Date wirken nach. Heute ein externer Termin, ich bin gespannt wie es wird, da es aber ein toller Ort mit netten Menschen ist, freue ich mich auf den Termin. Der Kaffee schmeckt und die Brötchen warten, auf in den Tag.