Gähn, Problem, Termin, Schwüle und Gespräch

Gähn, moin, zu wenig geschlafen und sehr müde, aber früher schlafen ging nicht, denn ich war erst gegen 20 Uhr zu Hause und ich wollte noch mit ihm reden. Es gibt da ein Problem bei ihm und je mehr ich recherchiert habe, umso schlimmer wurde es.  Ich glaube ihm, ist dieses Problem noch gar nicht bewusst. Heute extra früh auf Arbeit, auf Wunsch einer Kollegin, denn sie braucht Rat, ich finde darüber hätten wir auch gestern sprechen können und nicht am nächsten Morgen in aller früh einen Termin dafür ausmachen. Aber gut, so ist es, die Frühaufsteher sind gegen mich. Gegessen gestern wieder gefüllte Paprika. Heute sollte meine Wandfarbe ankommen, ich freue mich ein wenig, wenn ich hier endlich mal streiche. Früher war streichen immer eine Aktion, mit der ich eine Wohnung so richtig zu meiner Wohnung gemacht habe. Die Temperatur ist mit 26 Grad etwas heruntergegangen, dieses schwüle, warme Wetter macht mich fertig. Ab unter die Dusche, der Tag wartet und sehe ich ihn bald, muss ich ein ernstes Gespräch mit ihm führen.

Nackt, Urlaub, Paprika, Streichaktion und durchhalten

Guten Morgen, gestern Nacht war es so heiß, dass ich nackt geschlafen habe, ungewöhnlich für mich, aber irgendwie auch befreiend. Heute wieder Arbeit, kommt mir gerade fern vor, sich um die Probleme anderer Leute zu kümmern. Grau ist es, aber trotzdem 27 Grad in der Bude. Regen wäre eine feine Sache, aber in Treptow gibt es seit Tagen keinen Regen. Immerhin hatte ich fast 2 Tage für mich, das hat gutgetan und die Sehnsucht nach dem Urlaub größer gemacht. Ich will mich um mich kümmern und vielleicht auch um ihn, aber ansonsten um niemanden. Gestern einkaufen gewesen und danach gekocht, es gab gefüllte Paprikaschoten in Tomatensoße mit Reis. Das ist eines der Gerichte was ich von ihr übernommen und angepasst habe. Farbe bestellt, denn ich will hier unbedingt streichen, aber keine Farbeimer vom Baumarkt nach Hause schleppen. Früher habe ich allein ganze Wohnungen saniert, jetzt drücke ich mich vor einer Streichaktion. Aber nach 3,5 Jahren ist Streichen überfällig. Brötchen warten auf mich und der Kaffee ist endlich wieder der Richtige. Eine lange Nacht liegt hinter mir, 10 Stunden geschlafen, aber wenn ich solange schlafen kann, dann war es wohl auch nötig. Komische Welt, heute wird zum Morgen nicht geheult, heulen ist heute ein Privileg meiner Kunden. Die würden wohl ziemlich verblüfft gucken, wenn ich mit heule. Durchgehalten, nur noch 5 Tage bis zur großen Freiheit.

Geputzt, Schweinebraten, warm, Netto und Todestag

Guten Morgen, gestern den ganzen Tag geputzt und hier ist immer noch Dreck zu finden. Seitdem ich 30 Stunden die Woche arbeite, putze ich hier nicht mehr richtig und seitdem ich ihn kenne, noch weniger, weil ich meine freie Zeit lieber mit ihm verbringe als mit dem Putzlappen. Der Vater rief morgens überraschend an und erinnerte mich daran, dass wir abends bei seiner Nachbarin zum Essen eingeladen sind. Es gab chinesischen Schweinebraten mit Pfirsich-Tomaten-Salat. Lecker, aber wenig sättigend. Erst gegen Mitternacht wieder zu Hause gewesen und dann noch gechillt. Erst gegen 3 ins Bett, aber es war zu warm zum Schlafen und ich hatte Frauenschmerzen. Heute fühle ich mich matschig und obwohl der Himmel grau ist, habe ich aktuell 28 Grad in der Bude. Keine Pläne heute, außer vielleicht einkaufen, meine Vögel brauchen Futter und Sand und ich Kerzen für die abendliche Beleuchtung. Das sind aber Sachen, für die ich Busfahren muss, denn obwohl ich hier geografisch nicht am Arsch von Berlin wohne, gibt es hier nur einen Netto-Markt in der Nähe. Seltsame Entwicklung, denn in meiner Gegend wohnen viele Menschen, die sicher genau wie ich, auch mal gern woanders einkaufen möchten, als bei Netto. Ich z.B. bin sehr durch Aldi geprägt, doch der nächste Aldi ist in Neukölln oder Kreuzberg. Mein Urlaub winkt mir schon zu, ich freue mich auf die Freizeit, fast 3 Wochen werde ich freihaben, ich muss nur noch diese Woche arbeiten. Ich finde es sehr schade, dass wir in dieser Zeit nicht in Gran Canaria sein werden, denn ich vermisse meine Mutter immer mehr, je näher ihr erster Todestag rückt. Gestern schon den ganzen Tag deutsche Musik gehört, vieles davon war nach ihrem Geschmack. Sie war ein großer Adel Tawil Fan, ich brauche auch jemanden der den Schmerz von mir nimmt:

Schlafen, einkaufen, putzen und selbständiger Eremit

Guten Morgen, wach gewesen gegen 8, aber wieder hingelegt. Es ist Sonntag, was will man da um 8 machen? Für mich ist die einzige valide Antwort: Schlafen! Gestern auf Arbeit war es sehr ruhig und so bin ich auch früher gegangen, ich wusste, ich muss noch einkaufen und ich wusste, die chaotische Wohnung wartet. Der Kühlschrank ist wieder voll und die Vorräte aufgestockt, dafür habe ich in zwei Supermärkten mehr Geld gelassen, als ich gestern verdient habe. Aufgeräumt habe ich einen Teil der Bude, der Rest muss heute passieren, ganz oben auf der Liste: Bad putzen, Vogelkäfige reinigen und Boden wischen. Seltsam heute allein zu sein, ich hatte das nicht geplant, aber deswegen ist es trotzdem ein Geschenk. Er findet es seltsam, dass ich auch mal gern allein bin, ich bin kein Mensch, der Gesellschaft um jeden Preis will. Ich komme gut alleine klar und kann das auch genießen. Vielleicht bin ich deswegen ein schrulliger Eremit, vielleicht aber auch nur eine selbstständige Frau, die Niemanden braucht, um in guter Gesellschaft zu sein. Gegessen habe ich gestern Lasagne und Schokolade, für mich ein leckerer Abend. Den Vögeln geht es gut, aber sie schweigen, der Kaffee schmeckt und die Sonne scheint. Seltsam meine kleine Welt, aber ich bin derzeit glücklich, so wie es ist.

Müde, Ebbe, Pizza und frei

Moin, moin, müde bin ich, aber trotzdem wach, ich habe keine Lust heute bis in den späten Nachmittag auf Arbeit zu bleiben, denn da ich die letzten Tage unterwegs war, sieht es hier chaotisch aus und im Kühlschrank herrscht Ebbe. Immerhin Kaffee und Milch sind da, die Reste vom Brot werden auch reichen, mit meiner letzten Scheibe Käse. Gestern eine Pizza essen gewesen, in netter Gesellschaft. Ungewöhnlich für mich während der Arbeitswoche Verabredungen zu haben. Ich gebe zu, dass wenn Ratsuchende von Tötungsabsichten sprechen, ich das nicht beruhigend finde. Jetzt allein zu sein ist seltsam, ich vermisse ihn, aber gleichzeitig bin ich froh, dass er mich zum Beispiel gerade nicht sieht, ich bin so müde und verpeilt. Der Sonnenschein scheint diese Woche ein Abo zu haben, gut soll er doch. Zwei freie Tage winken, da der Vater abgesagt hat, 2 Tage ohne Termine. Kann ich gut gebrauchen, Geld ist auch da, schön, wenn das Konto im Plus ist. Halt am Kaffee gesucht und auf in den Tag.

Schöner Abend, allein und zusammen

Guten Morgen, die Sonne scheint, er schläft und ich hatte einen schönen Abend. Erst etwas trinken gewesen und dann hat er für mich gekocht. Heute allein arbeiten, aber das ist ok, etwas Ruhe für mich, nachdem ich mich gestern über die Kollegin geärgert habe und das auch gesagt habe. Alles gut, mein Leben ist schön und gestern nochmal drüber gesprochen, wir sind zusammen, trotz Bedenken auf beiden Seiten. Warten wir ab was passiert. Der Vater rief gestern an, um zu fragen, wo seine Pizza ist, er hatte vergessen, dass ich abgesagt hatte. Zu früh wach, aber so komme ich noch zum bloggen, alles schick und der Kaffee schmeckt.

Müde, verpeilt, Vortrag und Sehnsucht

Guten Morgen, bin ich müde und verpeilt. Das hat man davon, wenn man bis 1 mit ihm quatscht und um 7:30 der Wecker geht. Nicht mein Tag dabei sehe ich ihn heute. Ich weiß aktuell nur nicht, wie ich es schaffen soll mich für ihn hübsch zu machen und gleichzeitig pünktlich auf Arbeit zu sein. Aufgeräumt ist hier auch nichts, peinlich, aber da muss er durch. Gestern war ok, nur eine Beratung und die war dafür fast privat, weil der Betreuer nicht erschien. Heute ein Vortrag, ich hoffe, das klappt alles wie gewollt.  Warm ist es und sonnig, seltsames Leben, da behaupte, ich die ganze Zeit ich suche eine Beziehung und Liebe und dann gibt es eine Chance und ich mache mir fast in die Hose. Was denn nun? Spaß beim Sehnen? Auf in den Tag, Dusche, Stullen geschmiert und auf nach Neukölln.

Allein, Beratung, Vortrag, Zeugnis und Wärme

Guten Morgen, heute alles schön, so allein zu schlafen und allein aufzuwachen. Ich wünsche mir gerade keine Gesellschaft und auch keine Gespräche, erst recht nicht jemanden der jetzt unter der Dusche steht, während ich noch Kaffee trinke und rauche. Gestern war ganz gut, zum Abend hin noch viel beraten. Angeblich ist ein Gespräch mit mir besser als ambulante psychiatrische Pflege. Gestern per Mail die Zusage bekommen, dass ich einen bezahlten Vortrag machen darf und mein alter Chef schreibt, dass jetzt nach über einem Jahr, mein Arbeitszeugnis fertig ist. Ich bin gespannt, was in diesem Zeugnis stehen wird, aber ich werde mich beschweren, sollte ich irgendeine schlechte Bewertung bekommen. Ich freue mich über die Zusage für den Vortrag, das könnte ein neues berufliches Standbein werden, falls ich nicht mehr beraten darf oder kann. Spät wurde es gestern, erst nach 20 Uhr das Büro verlassen und damit auch erst gegen 21 Uhr zu Hause gewesen. Heute ist mein Ziel gegen 11 da zu sein und später habe ich auch eine Beratung, lustigerweise ist der Ratsuchende ein Freund eines Freundes von mir. Es ist warm seit gestern, aktuell 26 Grad im Schatten, definitiv Sandalen Wetter. Ich mag es, wenn ich keine Socken brauche. Praller Sonnenschein wartet, aber in unserem Büro ist es immer deutlich kühler, auf in den Tag, mein Leben ist schon ganz in Ordnung.

Schlaf, Sorgen, Kampf, freundlich und Trainerausbildung

Guten Morgen, lange geschlafen und irgendwie ist es jetzt seltsam ohne ihn aufzustehen. Nach einem Gespräch gestern Nacht, habe ich den Eindruck, dass ich mir mehr Sorgen wegen seiner Krankenkasse mache, als er es selbst tut. Heute Arbeit in der Spätschicht, mit anderer Kollegin, mal sehen wie es wird. Diese Woche bisher keine Termine, ich vermute, es wird ruhig. Die beste Freundin versucht ihre Mutter zu retten, eine schwierige Sache, die auch sehr nervenaufreibend ist. Ich hätte für meine Mutter genauso gekämpft. Beide unserer alleinerziehenden Mütter waren Kämpferinnen für uns, jetzt wird weiter gekämpft, aber nun Tochter für Mutter. Die Sonne scheint und es ist warm, ist die Frage, ob heute ein Leinenhosen- und Sandalen-Tag ist. Brötchen warten im Tiefkühler und der Kaffee ist immer noch zu stark. Komische Welt, aber alles wirkt freundlich, die Vögel piepsen und die beste Freundin schreibt viel. Ich frage mich, ob ich mein Gehalt diese oder nächste Woche kriege, diese Woche wäre mir lieber. Ich warte immer noch auf eine Antwort wegen der Trainerausbildung, ich wüsste gern, ob ich im Dezember nach München muss. Auf in den Tag und nicht soviel nachgedacht.

Krankenkasse, Bürokratie und Luxusleben

Mahlzeit, mein freier Tag begann turbulent, denn er hat ein Problem mit der Krankenkasse und die verschiedenen Sachbearbeiter erzählten nicht richtige und verwirrende Sachen. Zum Glück löste sich dieser Knoten noch auf, aber es wird so oder so eine finanziell belastende Geschichte für ihn. Tut mir irgendwie leid, dass ich jetzt die Person bin, die ihm erklärt, wie die scheiß Bürokratie in Deutschland läuft. Jetzt ist er weg, arbeiten und ich muss mich erstmal entspannen und mein Frühstück nachholen. Der Haushalt sieht wirr aus und ich muss unbedingt aufräumen. Gestern mit dem Vater war ganz schön und unser Essen lecker, der Hund hat sich nicht sehr gefreut mich zu sehen, wollte dann aber später doch kuscheln. Keine Ahnung was ich mit dem Tag anstelle, aktuell erstmal Frühstück und Wäsche waschen. Vielleicht ganz gut, dass wir uns die nächsten Tage nicht sehen, ich muss mich erholen. Liege im Kleid herum und die Dusche ruft, heute ist wohl der Tag, wo ich dankbar bin, dass meine Lebensverhältnisse nicht so schwierig sind und ich in Sicherheit lebe. Mein Leben ist im Gegensatz zu seinem ein Luxusleben. Irgendwie erinnert mich das alles an meinen Ex, wo ich auch ständig die Bürokratie Helferin war. Gut mittlerweile bin ich auch beruflich eine Bürokratie Helferin, seine Probleme sind also nicht wirklich eine Herausforderung für mich, aber irgendwie habe ich jetzt schlechte Laune, weil er ein Problem hat, dass nicht so leicht zu lösen ist. Auf in den Tag, mir geht es gut.