Allein, Kurzreise, Fortbildung, Pizza und Nachbarskinder

Guten Morgen. Ich bin allein! Mein Morgen und auch heute Nacht darf ich allein schlafen. Habe ich solche entspannten Morgen vermisst. Keiner da, kein Gequatsche und freier unbeobachteter Zugang zum Computer. Er hat heute eine Kurzreise zum Cousin angetreten und komischerweise habe ich selber geträumt, ich würde reisen. Mein Traum war ziemlich wirr, ich war reisefertig, aber wollte unbedingt noch mal nach Hause Dinge wegräumen, dann wurde ich wach. Zu früh wach, aber egal, ich genieße die Ruhe. Das heißt jetzt nicht, dass ich ihn nicht lieb habe, aber morgens allein sein und nachts mal mit voller Bettbreite pennen, ist halt auch was. Gestern die Fortbildung war interessant, aber habe mich über einen Politiker aufgeregt, der selber feststellte, es gibt Personalmangel, aber auf die Frage, ob man denn mehr bezahlen würde, um neues Personal zu gewinnen, in Luftblasen antwortete. Gestern wunderbar zu spät gekommen, aber das war nicht so schlimm, denn der Veranstalter hatte zwar um 9 geladen, aber der offizielle Programmbeginn war erst 9:30, also war ich trotz 10 Minuten Verspätung noch pünktlich genug. Heute Pizza mit dem Vater, ich finde es etwas schade, dass ich meinen freien Abend mit dem Vater verbringen werde. Aber gut, man kann nicht alles haben. Die Internetverbindung fällt ständig aus, ärgerlich, wird Zeit, dass ich den Scheißladen Vodafone verlasse. Der Kaffee schmeckt und die Nachbarn schreien mal wieder ihre Kinder an. Das mit dem ständigen Anschreien der Nachbarskinder, findet auch er nicht so witzig, schön, dass ich damit nicht allein bin. Heute Arbeit, zwei Termine warten und danach Pizzakram kaufen und auf zum Vater. Ich begreife erst jetzt, in welchen Luxus ich all die Jahre gelebt habe, allein zu leben ist halt doch ein Luxus, hier und da zwar sehr öde, aber es ist die maximale Freiheit zu tun oder zu lassen was man auch immer möchte. Auf in den Tag, es ist kalt und ich habe meine Winterjacke rausgeholt, gestern Nacht waren es Null Grad, das fühlt sich nach Winter an.

Früh, Fortbildung und unterbesetzt

Früher Morgen, heute Fortbildung und wenig Schlaf. Er ist sogar vor mir aufgestanden, dabei muss er erst um 11 arbeiten und nicht wie ich um 9. Die Nacht war zu kurz und ich vermisse Schlaf. Sitze wieder bloggend im Bus und hoffe, ich komme trotz verpassten Bus und Stau noch pünktlich an. Gestern ausgiebig mit der besten Freundin telefoniert, wenn wir reden werden es immer Stunden. Kein Frühstück, aber eine Banane dabei. Schauen wir mal wie der Tag wird, alles besser als Büro heute, gestern war die Hölle im Büro los und wir sind wieder unterbesetzt. Fahre Bus, fahre schneller.

Bus, einkaufen, Zahnschmerzen und schwarz

Guten Morgen, bloggen im Bus, weil er denkt morgens mit mir aufstehen ist eine Sache über die ich mich freue. Ist aber nicht so, morgens habe ich gern ungestörte Ruhe. Gestern nicht viel passiert nur einkaufen gewesen, gekocht und geschlafen. Jetzt auf dem Weg zur Arbeit, es wird ein langer Tag mit Spätschicht. Habe Zahnschmerzen und hoffe nicht zum Arzt zu müssen. Die Sonne scheint, aber es ist kalt, ich vermute der Winter kommt bald. Mal sehen wie heute wird, 2 Terminberatungen und offene Sprechstunde für mich. Heute bin ich die Frau in schwarz, immer gut getarnt durch den Tag.

Kaffee, Datensicherung, Vater, Oma und Hormone

Guten Morgen, freier Tag, aber ich bin schon wach, weil er wach war und auch schon Kaffee gekocht hatte. Blöd, wenn man bis 4 Uhr morgens eine Datensicherung für ihn gemacht hat und deswegen kaum geschlafen hat. Gerade bin ich ärgerlich und krawallig, ich glaube, ich bekomme meine Tage. Aktuell bin ich wütend oder nah am Wasser gebaut, das müssen die Hormone sein. Gestern der Sonntag mit dem Vater war schön, es hat gutgetan wieder ausgiebig mit ihm zu reden. Leider hatte er auch nicht so schöne Nachrichten für mich, meine Oma spricht davon, dass sie nicht mehr mit mir redet. Ihr Wille, ich habe auch keine Ambitionen mit ihr zu sprechen, aber ich finde es trotzdem traurig, so viele genetische Verwandte, die ich kenne, habe ich nicht mehr. Er hat gestern die Bude geputzt, sehr schön, dann verbringe ich heute meinen freien Tag nicht damit die Bude zu putzen, statt dessen habe ich gesehen, dass heute Simpsons Marathon ist, das nenne ich mal ein angemessenes Unterhaltungsprogramm zum heutigen Tag. Mein Gehalt ist endlich da, sehr erleichternd. Ich hatte mich schon gewundert, ob es Probleme gibt. Ich glaube, ich gehe gleich wieder ins Bett, ich habe Unterleibskrämpfe und die Welt kann mich heute mal. Es ist gut, dass ich heute meine Ruhe habe, er hat heute eine 10 Stunden Schicht, dann kann ich heute schön emotional und krawallig sein, ohne jemanden aufzuessen.

Dunkelheit, Vater, Laptop und Tristesse

Grauer Morgen. Dunkelheit grüßt und es sieht nach Regen aus. Aber ich fühle mich heute bisher gesund. Die Nase läuft noch ein bisschen, aber sonst alles gut. Er ist schon länger wach und findet das Wetter gut, mal sehen, ob er seine Meinung noch ändert, wenn es jetzt bis Januar so bleibt. Fast drei Wochen habe ich meinen Vater nicht gesehen, mal sehen wie es heute wird. Ich denke es ist Zeit ihm mitzuteilen, dass er hier wohnt. Meine Vögel schreien ohne Grund und er hat den Laptop für Bewerbungen beschlagnahmt. Gut ich habe ein Smartphone, aber bloggen auf dem Smartphone finde ich immer noch blöd. Wir haben gestern Kuchen gebacken, er war verwundert über die große Menge Butter, sein erster Backversuch gestern. Ich habe keinen Bock auf die dunkle Jahreszeit, mit Sonnenschein habe ich mehr Energie, aber die gibt es wohl dann nächstes Jahr wieder. Mein Geburtstag droht, aber ich werde schon zu tun und Gesellschaft haben. Ich habe ihm schon gesagt, er soll sich frei nehmen. Ich hoffe mein Gehalt ist morgen da, sonst muss ich mal nachfragen. Bonjour Tristesse, der Winter ist da. 😔

Arbeitstag, Blutdruck, Geld und Kühlschrank

Guten Morgen, ich bin noch nicht ganz wach. Gestern war ein toller Arbeitstag, ich hatte richtig viel Spaß und kam gut gelaunt nach Hause. Dort saß dann ein Mann mit verstopfter Nase, der sich auf mich freute. Jetzt liegt er im Bett dieser Mann, denn er hat die Aufgabe bis Montag wieder so fit zu sein, dass er wieder mit dem Fahrrad ausliefern kann. Ich bin über die Samstagsarbeit heute nicht so erfreut, aber wird schon. Leider geht mein Blutdruck mit der zurück gewonnenen Gesundheit wieder hoch, nicht bedrohlich, aber ich sollte darauf schauen. Treptow ist friedlich, die Autos rauschen, die Vögel piepen. Gestern einen Döner gehabt, bei dem ich selber später dachte Mundgeruch, ab ins Bad. Mal sehen wie es heute im Büro wird, die letzten Tage sehr gemütlich von 11 bis 17 Uhr gearbeitet. Mein Geld ist immer noch nicht da, aber der Kühlschrank zeigt Ebbe. Keiner muss verhungern, aber Wunschkonzert bei Nahrungsaufnahme ist hier gerade nicht. Ich hoffe, ich stecke mich jetzt nicht erneut bei ihm an, wenigstens die Woche bis zu meinem Urlaub möchte ich durcharbeiten. Auf in den Tag, das Wochenende wartet.

Egoschläfer, Augenringe, Reste, Brandenburg und AfD

Guten Morgen, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob der Morgen gut ist. Er hat heute Nacht das Bett verlassen und heute früh lautlos die Wohnung. Der Egoschläfer der ich eigentlich bin, findet das gut, das Harmonievieh vermutet aber böses. Gestern auf Arbeit viel telefoniert und geschrieben und reichlich Termine ausgemacht. Es geht wieder los, heute drei Beratungen für mich. Ich sehe immer noch ein wenig nach Dracula aus, keine Ahnung warum schwarze Augenringe jetzt Trend sind. Toll morgens allein zu sein, niemand der irgendwas will und mich vom Bloggen abhält. Gestern nur Reste gegessen, er isst sein Essen nie auf, ich schmeiße Essen eigentlich nie weg. Er will hier heute putzen, finde ich gut, besonders den Boden, macht er viel besser und gründlicher als ich. Ich sehe ein bisschen blauen Himmel, gerne mehr davon. Mal sehen wie die andere Kollegin heute drauf ist. Er wird den neuen Job annehmen, aber ich selber habe Bedenken, ob es eine gute Idee ist, dass ein Afrikaner zur Winterzeit in Brandenburg arbeitet. Klar möchte ich, dass er Geld verdient, aber ich möchte auch, dass er heil und gesund ist. Eine AfD Quote von 30 % ist da nicht so vertrauenerweckend. Auf in den Tag, weitermachen und am Sonntag endlich den Vater sehen und hoffentlich ein Update zu seinem Leben kriegen.

Unrealistisch, Ruhe, Job und Team grau

Guten Morgen, unrealistisch wach zu sein und zur Arbeit zu müssen. Ich fühle mich schon besser und auch der Appetit ist zurück, aber hört man mich husten, weiß man, dass sich gesunde Menschen nicht so anhören. Er hat mich geweckt, dabei hätte ich noch mehr als eine halbe Stunde schlafen können. So war er nach mir im Bett und trotzdem vor mir wach und das mit frischem Infekt bei ihm. Immerhin jetzt Ruhe für mich, er hat das Haus verlassen, alles, was ich tun konnte, ist ihm einen Schal aufzuquatschen. Mein Codein ist fast alle, mal sehen was meine Lunge ohne macht. Vorfreude sieht gerade anders aus. Wer so lange weg war, hat natürlich keine Termine, aber all die verpassten Termine der letzten Woche, sollten meine nächste Woche gut füllen. Der Kaffee schmeckt und mein Blutdruck ist seit Tagen unauffällig, gestern Abend sogar zu niedrig. Er hat gestern eine Jobzusage bekommen, ist nur fraglich, ob er diesen Job auch will. Das Gehalt ist noch nicht da, ungewöhnlich, normalerweise ist es eine Woche vorher da. Wir werden mittlerweile immer mehr ein gutes Team, seltsam, da beschließt einfach jemand Teil meines Lebens zu werden und es scheint zu klappen. Grau grüßt der Tag und es ist frisch, ab unter die Dusche, meine Monatsmarke wurden diesen Monat zu wenig genutzt.

Krankenschein, Husten, Arbeit, Vater und Serie

Letzter Tag auf Krankenschein für mich, zweiter Tag auf Krankenschein für ihn. Gestern Nacht hörte sich sein Husten bedrohlich an und auch die Fieberschübe danach waren nicht ohne. Kommt mir bekannt vor, hatte ich alles letzte Woche. Mir geht es besser, aber ihm halt nicht, ich bin froh, wenn ich morgen wieder auf Arbeit darf. Der Vater hat den Pizzaabend morgen wieder abgesagt, ich vermute, er trifft eine andere Frau. Nur konsequent, wenn die Tochter nicht bei ihm einziehen will und auch nicht die Aufgaben der verstorbenen Ehefrau übernommen hat. Ich fühle mich heute schon besser, aber ich habe Durchfall und Husten, aber kein Fieber mehr. Heute Nacht hat er auf dem Sofa gepennt, komische Sache und ich fühle mich schuldig, weil ich es gar nicht so schlecht fand. Die Bude sieht akzeptabel aus und es ist eingekauft, heute gibt es keinen Anlass das Haus zu verlassen. Ich bin derzeit im Serienfieber, ich schaue „Handmaid´s Tale“ soviel ich kann. Er mag die Serie nicht, also schaue ich, wenn er weg ist oder schläft. Ich hoffe, er kommt bald wieder auf die Beine, laut Arztattest haben wir die identische Krankheit, nicht so überraschend. Ich gewöhne mich langsam daran, hier nicht mehr allein zu sein, es ist schön jederzeit jemanden zum Umarmen zu haben. Vielleicht gehe ich gleich wieder ins Bett, ich brauche meine Kraft für morgen und die folgenden Arbeitstage.

Zweimal krank, gammlig, lachen und Alltag

Einmal krank, zweifach krank, war ja nur eine Frage der Zeit, dass er sich ansteckt, wenn er die kranke Frau ständig umarmt und küsst. Er hat jetzt Schnupfen und Husten und seine erste Begegnung mit einem Papiertaschentuch hinter sich. Ich fühle mich mittelprächtig, schlafe immer noch locker 10 Stunden plus und sehe scheiße aus. Peinlich seinen Liebsten so aussehend und riechend entgegenzutreten. Morgen hat er ein interessantes Bewerbungsgespräch, ich drücke ihm die Daumen. Gestern den ganzen Tag gammlig zusammen auf dem Sofa verbracht, reicht aber jetzt mal, bin froh, dass er das Haus verlassen hat und ich allein sein darf. Das Wetter sieht freundlich aus, heute früh um 8:50 geweckt worden von einem Paketboten, ein riesiges Paket für gerade mal 3 Gläser. Ich finde das immer wieder ärgerlich, wenn man eine Kleinigkeit bestellt und dann riesige Pakete erhält. Mission heute, Müll wegbringen und zu Netto, mehr nicht. Er geht mir hier und da mal auf den Sack, aber lachen wie zusammen ist alles wieder gut. Ich denke, es ist Zeit, dass ich wieder arbeiten gehe, den ganzen Tag (zusammen) zu Hause zu sein ist ätzend. Aber ich huste immer noch übel, was zu meinem rauchenden Suchtverhalten gar nicht passt, verstehe, wenn er die Augen verdreht, wenn ich rauche und dann heftig anfange zu husten. Ich weiß auch ohne ihn, dass mein Verhalten ziemlich dumm ist. Ab unter die Dusche und bald zurück in meinen Alltag.