Aussprache, Gutscheine, Fisch und frei

Guten Morgen, lange allein geschlafen, er wollte auf der Couch schlafen. Ich höre auf zu protestieren, wenn er auf der Couch schlafen will, ich schlafe besser ohne ihn. Gestern zum Feierabend noch eine Aussprache mit der Kollegin mit der es geknallt hat. Wir werden Montag mit Supervision weiterreden, aber ich denke wir haben bereits das Schlimmste entschärft, ich erwarte kein Drama am Montag. Komisch heute freizuhaben, es zieht mich fast ins Büro, aber nur fast. Gestern im Gutscheinfieber gewesen, ich habe noch Geburtstagsgeschenke an mich selbst, wie eine Massage und einen Haarschnitt bestellt. Mit ihm möchte ich morgen nigerianisch essen gehen, ich hoffe ihm gefällt es und ich hoffe, ich kann mit den Anbietern verhandeln, dass in meinen Essen kein getrockneter Fisch reinkommt. Der getrocknete Fisch, scheint in Nigeria eine große Sache zu sein, ich stehe trotzdem nicht drauf. Er muss schon bald zu Arbeit, während ich freihabe, blödes Timing. Schon komisch einen freien Tag zu haben, während beide Männer (Vater und Freund) nichts von mir wollen. Der Vater ist in Spanien und mein Freund wird heute 10 Stunden durch die Kälte mit dem Fahrrad Essen liefern. Der Kaffee schmeckt und die letzten Brötchen gehören ihm, ich kann später neue für mich kaufen. Ich bin nicht hungrig und ich muss heute auch keine 10 Stunden Fahrrad fahren. Mal sehen was ich mit dem Tag anstelle, einkaufen muss ich und zu putzen gibt es hier immer was, vielleicht noch kochen, genug Zeit dafür ist da. Die Nachbarkinder heulen und der Vater schreit, was wäre mein Leben ohne Nachbarn. Der Tag grüßt grau und meine Vögel piepsen vor sich hin, mein Leben ist schon ganz ok, ich kenne deutlich schlechtere Zeiten und hoffe diese kommen niemals zurück.

Private Zeit, Termine, Netbook und zusammenleben

Moin, ganz gut allein geschlafen, komischerweise ist morgens, wenn ich allein geschlafen habe, mein Blutdruck viel geringer als, wenn wir das Bett teilen. Kaffee gekocht und ihn geweckt, er sagte was von „your private time“ und ging sofort ins Schlafzimmer, um mich hier mit dem Laptop allein zu lassen. Danke! Heute kaum Termine für mich, aber ich werde schon was zu tun finden. Mein Wochenziel von 10 Beratungen die Woche, habe ich bereits erreicht, in 3 Tagen. Gestern zu spät auf Arbeit gewesen und weil alle Rechner schon besetzt waren, an einem 10 Zoll Netbook arbeiten müssen, eine Zumutung und nicht nur, weil das Netbook erstmal eine halbe Stunde mit Updates beschäftigt war. Ich hoffe wir schaffen zum nächsten Jahr neue Rechner an, wir sind jetzt mehr Leute, da brauchen wir mehr Rechner. Heute letzter Arbeitstag die Woche, weil die nächste Arbeitswoche 6 Tage für mich haben wird. Der November ist kacke, viel zu wenig Licht, ich komme mit Regen und Kälte klar, aber Licht brauche ich schon, kann doch nicht sein, das es um 16 Uhr bereits dunkel wird und um 17 Uhr zappenduster ist. Der Tag ruft, ich bin gespannt was heute passiert, er muss wieder arbeiten und sitzt nicht zu Hause an seinen Hausaufgaben für die Uni. Gestern hat er so gekocht, dass sogar ich es mochte, ich glaube wir spielen uns als Paar gerade ein, es klappt immer besser mit dem zusammenleben, ungewöhnlich für mich, aber ich denke alles eine Frage der Zeit.

Fusion, spät und Emotionen

Guten Morgen, heute früh angestrengte Diskussionen zu einer möglichen Fusion von IBM und Oracle auf Englisch, ich finde diese Idee nicht so erfolgsversprechend, er schon. Jetzt zu spät dran, aber ich denke nicht so schlimm, denn ich habe keine vorort Beratung um 11, sondern nur eine lockere Verabredung zwischen 11 und 12 zu telefonieren. Komisch ohne Vater in der Stadt, er ist weit weg und braucht heute Abend keine Pizza. Gestern wieder sehr emotionale Diskussionen auf Arbeit, ich hoffe wir schaukeln das alles noch zu ruhigeren Gefielden. Die Zähne sind in Ordnung, der Blutdruck zu hoch, ich glaube die Arbeit regt mich derzeit zu sehr auf. Sitze im Bus auf dem Weg zur Arbeit, mal sehen was der Tag so bringt.

Schicht, Beratungen, Lob und Vorurteile

Guten Morgen, heute sind wir beide Schicht-gleich, aber er hat netterweise schon das Haus verlassen, obwohl er sogar eine halbe Stunde nach mir auf Arbeit sein muss. Gestern ein sehr beschäftigter Tag, ich habe 5 Beratungen gemacht und die ganze Zeit gut zu tun. Dass ich allein war, war kein Problem, denn alle unbekannten Ratsuchenden waren weiblich und nett. Ich hoffe, ich konnte nachhaltig helfen. Heute Frühdienst wegen einer Supervision, ich frage mich, ob wir über unsere Probleme reden werden oder doch nur Fälle durchkauen. Die Brötchen sind im Ofen, der Kaffee schmeckt und für den Moment habe ich keine Schulden bei meiner Bank, denn das Gehalt ist auch gekommen. Schönes Gefühl die schwarzen Zahlen wiederzusehen. Gestern ein großes Lob bekommen, die Geschäftsführerin eines Unternehmens, wo ich eine Präsentation/Schulung gemacht habe, hat sich bei meinem ehemaligen Chef überschwänglich für die Schulung bedankt. Irgendwas richtig gemacht und ich scheine wieder auf meinen alten Level für Präsentationen zu sein, das Level, dass ich vor meiner Krankheit hatte.  Schöne Sache, besonders nachdem meine Kolleginnen beide diese Präsentation nicht machen wollten. Dass er das Geld so schnell und vollständig zurückgezahlt hat, arbeitet noch in mir, ich hatte zwischendurch Angst, dass er das Geld nimmt und wegrennt und ich die gearschte bin. Aber alle diese Ängste waren unbegründet und vielleicht Vorurteile. Jetzt muss ich mein Bild von ihm korrigieren und schäme mich für mein Misstrauen. Die Zeit rennt, ich muss den Bus kriegen, auf in den Tag.

Arbeit, Telefon-Marathon-Tag, Geld und Weihnachtsgeschenke

Guten Morgen, so richtig gut finde ich den Morgen nicht, aber egal, aufgestanden und auf in die Arbeitswoche. Heute allein Dienst, hoffentlich geht das gut, denn ich habe Beratungen mit Unbekannten. Gestern ein Telefon-Marathon-Tag mit der besten Freundin, knapp 5 Stunden haben wir telefoniert und als ich dann doch noch zum Supermarkt bin, war es bereits dunkel. Er hatte gestern Uni und Arbeit und war fast 18 Stunden aus dem Haus. Vodafone hatte gestern und gerade auch Ausfälle, bin ich froh, wenn ich im Dezember nicht mehr ihr Kunde bin. Heute auch ein langer Tag für mich, 8 Stunden werde ich heute arbeiten, viel für mich und für ihn wohl eher eine kurze Schicht. Er ist bereits weg und ich schaue allein in den Tag, das Gehalt ist immer noch nicht da, aber er hat mir gestern Geld überwiesen, dass ich ihm geliehen hatte. Ich habe jeden Cent zurückerhalten, deutlich schneller als vereinbart, das finde ich sehr erleichternd und baut weiteres Vertrauen in mir auf. Er hat einen neuen Arbeitgeber und befindet sich im Training, ich hoffe die rücken noch einen richtigen Vertrag für ihn raus. Meine Zähne tun nicht mehr weh, ich muss nur aufpassen wegen dem Provisorium im Weisheitszahn, aber gestern traute ich mich das erste Mal nach Wochen, auch auf der rechten Seite zu kauen. Angefangen mich mit Weihnachtsgeschenken zu beschäftigen, er hat gestern schon sein Nikolausgeschenk erhalten, weil ich mich über die Rückzahlung so gefreut habe und nicht weiß, ob er an Nikolaus noch hier wohnen wird. Mal sehen wie der Tag so wird, mein Büro erwartet mich.

Reizvoll, Zweisamkeit, Familie und Weihnachten

Guten Morgen, viel zu früh wach, aber er musste früh raus und weg und obwohl ich erst gegen 2 pennen war, bin ich jetzt auch wach. Irgendwie dachte ich, jetzt Kaffee trinken und alleine bloggen, ist doch eine reizvolle Geschichte. Schaue ich raus, ist das weniger reizvoll, dunkelgrau grüßt der Tag, abgemagerte Bäume stehen herum, die Straße rauscht und einzelne Vögel durchkreuzen das Panorama. Die Familienfeier gestern war ganz nett, wir waren 8 Personen und es gab Raclette. Zu Wort gekommen bin ich wie immer nicht und das liegt nicht daran, dass sie mich die letzten Jahre schweigend kennen. Heute nichts vor und keine Termine, wie wundervoll, ich brauche das, vielleicht ein wenig putzen und zum Supermarkt, aber nur wenn es mir wirklich passt. Vielleicht sollte ich gelassener damit umgehen, wenn wir hier zwar zusammenleben, aber uns trotzdem oft tagelang kaum sehen oder sprechen. Heute und die nächsten Tage wird das wieder so sein, aber wir haben ja gestern Zweisamkeit getankt, ich denke das reicht für die nächsten Tage. Die beste Freundin ist zurück aus dem Urlaub mit ihrem neuen Liebhaber und war verzweifelt, sie hatte zwischendurch einen Gehe-weg-Anfall, und war frustriert über sich selber, weil sie ihn doch eigentlich will. Ich verstehe das derzeit so gut, ich kämpfe auch mit mir, ihn nicht einfach wegzuschicken, weil mir das alles zu schnell geht und zu viel ist. Wir waren beide viele Jahre allein, da kann die Aussicht vielleicht nie mehr allein zu sein, schon einschüchtern. Ich freue mich heute endlich meinen neuen gelben Sofa-Überwurf einzuweihen, ich denke, das wird verdammt gut in meinem Wohnzimmer aussehen. Dieses Jahr lebe ich nach dem Motto: „Ich muss nicht brav sein, ich kaufe mir meine Weihnachtsgeschenke selber.“ Sollte meine Familie in Westdeutschland mich noch beschenken wollen, wird es schwierig Geschenke zu finden. Die Vögel schweigen und ich warte weiterhin auf mein Gehalt, mal sehen, ob ich gleich wieder ins Bett gehe.

Spät, Aussprache und friedliche Langweile

Mahlzeit, heute ein später Blog, denn heute früh war er schon wach und wir hatten endlich Zeit für eine Aussprache und Versöhnung, das hatte Priorität. Jetzt beim Vater und Hund kuscheln und abhängen, später dann Familiefeier. Ich habe vom Vater einen Nivea Adventskalender bekommen, sehr schön, den um Adventskalender hatte sich immer meine Mutter gekümmert, die ist aber nicht mehr. Heute wieder optimistischer was Arbeit und Privatleben angeht. Wird schon alles, auch ohne Lottogewinn. Der eine Zahn ist repariert und die Schmerzen werden täglich weniger, kauen aber weiterhin nur einseitig. Die Woche sehr viele Beratungen gemacht und zufrieden damit. Morgen frei, ohne ihn, aber ich werde nicht putzen müssen, denn das hat er gestern bereits gemacht und gekocht hat er auch noch. Alles besser, aktuell kein Bedarf an mehr Drama, friedliche Langeweile ist auch was.

Schlafrhythmus, Aussprache und Zahn

Guten Morgen, zu früh wach, aber ausreichend geschlafen. Diese Woche hat meinen Schlafrhythmus total auf den Kopf gestellt, obwohl ich gestern länger wach hätte bleiben können, war ich bereits gegen 23 Uhr so müde, dass ich ins Bett bin. Aussprache mit ihm Fehlanzeige, er kam weit nach Mitternacht nach Hause, nur ein wenig Aussprache über ein paar Nachrichten auf dem Handy. Mit der Problemkollegin gestern allein gut zusammengearbeitet, aber es bleibt ein flaues Gefühl. Komische Gefühle sind auch auf ihn bezogen da, er hat eine andere Sicht der Dinge als ich. Der Kaffee schmeckt und ich sitze auf dem Sofa, auf dem er schnarcht und sich weigert ins Schlafzimmer zu gehen. Der eine Zahn wurde gestern Morgen repariert, ich ahnte es schon, aber meine Zahnärztin bestätigte es mir, der zahnärztliche Notdienst aus Neukölln letztes Wochenende hat mich belogen, um meine Krone nicht zu befestigen und mich mit Schmerzen wegzuschicken. Ich hoffe der Zahnhorror halt bald mal ein Ende, jetzt hoffe ich das Provisorium des anderen Zahns hält, bis die neue Krone eingesetzt werden kann. Fast 900 Euro kostet der Spaß, dafür wird mein Weihnachtsbonus nicht reichen. Gestern viel beraten, leider auch eine Mutter die ihr Kind dringend in die Klinik bringen sollte. Ich bin wirklich die letzte die eine Klinikeinweisung empfiehlt, aber wenn Gefahr herrscht, muss es einfach sein. Treptow grüßt grau, ich habe meine 6-Tage-Woche mit Frührhythmus heute Nachmittag geschafft und darf mich dann 2 Tage ausruhen.

Streit, Aussprache, Rücksicht und Zahnarzt

Morgen irgendwie die Zeit sich zu streiten. Gestern Streit auf Arbeit, nachts dann mehr Streit mit ihm. Liegt das nur an mir oder auch an den anderen? Prinzipiell geht es derzeit darum gut behandelt zu werden, doch auf Arbeit klappt das nur bedingt und er meinte gestern auch Null Rücksicht auf mich nehmen zu müssen. Ist das so schwer einer Person, die sich ständig für dich den Arsch aufreißt etwas Aufmerksamkeit und Respekt entgegenzubringen? Ich bin derzeit irgendwas zwischen verzweifelt und wütend. Ich habe es verdient gut behandelt zu werden, da diskutiere ich nicht. Auf Arbeit gab es eine Aussprache, aber so richtig gelöst ist das Problem nicht, eher vertagt. Er hat sich gestern eine Abreibung abgeholt und auf dem Sofa gepennt. Bin zu früh wach und habe ihn geweckt, wenn er meint, er kann mich nachts wach halten, ohne Zeit mit mir zu verbringen, kann er auch um 7 wieder aufstehen. Keine Rücksicht nehmen, kann ich auch. Wenn ich allein klarkommen muss mit meinen Problemen, dann will ich auch allein sein. Früh wach wegen dem Zahnarzt, ich hoffe, heute hört ein Teil meines Leidens auf. Später allein arbeiten mit der Problemkollegin, die Schauspielerin ist gefragt. Immerhin eine gute Nachricht gibt es, ich habe laut Gehaltsabrechnung meinen vollen Weihnachtsbonus erhalten, jetzt warte ich auf die Überweisung. Dunkel ist es und ruhig, ich bin müde für undankbare Leute da zu sein, es sei denn ich werde dafür bezahlt. Beim Vater gestern nur kurz gewesen, er war viel zu spät und ich wollte dann schnell nach Hause, weil mein Handy einen Systemneustart gemacht hat und ich meine PIN nicht mehr kannte. Feststellen dürfen, dass ich mittlerweile eine Smartphone Junky bin, eine Stunde ohne Smartphone zu sein, gab mir das Gefühl nackt zu sein. War ich erleichtert, als ich zu Hause die PIN gefunden habe und mich wieder einloggen konnte. Derzeit auf Krawall gebürstet: Ach sie suchen Streit? Warten wir ab was der Tag so bringt, ich kann derzeit auf die Arschlöcher der Welt verzichten.

Nichts gut, Streit, Schlaf und Vater

Moin, gut finde ich gerade nichts. Gestern hat es auf Arbeit ordentlich geknallt, rum Geschreie und Geheule, ausgelöst durch eine Nichtigkeit, aber irgendwann ist auch mein Fass voll. Keine Ahnung wie es weitergehen soll, heute hoffentlich eine moderierte Aussprache, auch wenn mein Dickkopf da jetzt gar nicht mehr hin will, will der Dickkopf noch weniger zum Arbeitsamt. Der Tag war damit gelaufen, abends dann Halsschmerzen bekommen, nein ich will jetzt keine neue Grippe, ich hatte dieses Jahr doch schon eine. Zu Hause dann in die Badewanne und ab ins Bett, viel zu früh, aber ich wollte den Tag vergessen. Er kam dann irgendwann nach Mitternacht besorgt nach Hause, ich hatte ihm nicht mitgeteilt, dass ich früh schlafen gehe und wollte das dann schlafend auch nicht ausdiskutieren. So kann man auch eine Wohnung nutzen, ich stehe auf und gehe zur Arbeit, wenn er schläft und kommt er dann von der Arbeit nach Hause schlafe ich. Morgen endlich der Zahnarzt Termin, die Schmerzen im rechten Kiefer hören langsam auf, vielleicht kann ich dann morgen nach dem Termin irgendwann wieder normal essen. Heute Abend zum Vater, mal sehen wie das wird. Ich möchte ihn gern sehen und mit ihm reden, aber gleichzeitig ist mir das zu viel heute nach der Arbeit noch zu ihm zu fahren und spät zu Hause zu sein, besonders wenn ich morgen um 9:30 in Charlottenburg sein muss. Keine Ahnung wie ich mich verhalte, wenn ich sie heute sehe, keine Ahnung wie es weiter geht.