Entlastendes Gespräch, Studienkredite, Regen und Urlaub

Guten Morgen, heute schon besser. Gestern gab es endlich wieder Beratungen für mich und eine Kollegin hat mir ein entlastendes Gespräch angeboten, was ich auch ausgiebig genutzt habe. Jetzt geht es mir wieder besser, die Aggressionen sind zum heutigen Morgen verschwunden. Auch freue ich mich auf den Feiertag morgen, endlich Ruhe und vielleicht eine Kartoffelsuppe kochen. Gestern doch wieder den Corona-Nachrichten gelauscht, alles, was gerade so besprochen wird, hört sich nach einer langsamen Rückkehr zur Normalität an. Ich glaube es noch nicht richtig, aber auch meine persönlichen Pläne sind zurück zur Normalität, nächste Woche werde ich wieder tageweise im Büro sein. Da werde ich wohl allein sein, ist mir aber egal, ich brauche mehr Struktur und Auslauf. Immer noch komisch die Studienkredite bezahlt zu haben, ich bin davor Jahrzehnte weggelaufen, hatte immer wieder Ärger mit denen und musste sooft alle meinen finanziellen Verhältnissen offenlegen. Das ist jetzt vorbei. Ich werde nicht mehr gejagt und ich muss niemanden mehr meine gesamten Unterlagen schicken, noch Bußgelder erwarten, wenn ich es nicht tue. Das ist alles so eine große Erleichterung, aber für den Moment fühle ich kein Glück, sondern bin ernst und müde. Wieder Kackwetter heute, aber die Natur freut es, wir brauchten dringend Regen und gestern hat es ordentlich geregnet und ich denke, heute geht es weiter. Zu Essen gibt es hier reichlich, aber ich habe keine Lust mehr zu kochen und zu backen, ist ja eh niemand da, der es mit mir teilt. Der Kaffee schmeckt und auch heute wird vorbeigehen, heute leider kein Grund das Haus zu verlassen, außer vielleicht Müll wegbringen. Ich freue mich auf meinen Urlaub im Mai, ich brauche dringend eine Auszeit und will hier endlich räumen und streichen. Ich bin nämlich die einzige Kollegin, die bereits seit März, ohne Unterbrechung, im Homeoffice ist und dabei keine Gesellschaft hat. Grau grüßt der Tag und ich höre wieder die Kinder der Nachbarn, alles wird gut, einfach weitermachen.

20 Gedanken zu „Entlastendes Gespräch, Studienkredite, Regen und Urlaub

  1. Also mich stört der Friseurentzug sowieso nicht. Ich gehe, nein ging, höchstens einmal im Monat zum Friseur. Oder am Tag eines Konzerts. Da habe ich eine sehr gute Friseuse, die mich richtig gut aufmascherlt. Aber mein Ziel ist es sowieso, eine lange Mähne wie z.B. Franz Liszt zu bekommen. Auch wenn sie jetzt noch lange nicht so lang sind, bin ich schon ganz zufrieden. Und keiner fragt: „Wann gehst Du wieder zum Friseur?“

    • Mich auch nicht, ich gehe 1-2 mal im Jahr zum Friseur und war erst vor 2 Monaten. Also ich finde lange Haare bei Männern nicht immer attraktiv, aber wenn deine Frau und Familie es gut finden, dann ist ja gut.

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