Erwachen, Habanero, Kater und Handtaschen

Guten Morgen, wunderbares erwachen bei Sonnenschein, mit Blick ins Grüne und mit Vogelgezwitscher. So gefällt mir das. Kurze Überlegung, ob heute doch Homeoffice, aber nein ich glaube ich will ins Büro. Der Vater hat gestern das alte Bett abgeholt, ein Schritt weiter ins neue zu Hause. Die Pizza gestern mit Habanero belegt, das war nicht nur mir, sondern auch dem Vater etwas zu scharf. Schlafen im neuen Bett ist wunderbar, ich schlafe jetzt sehr hoch, was man aber vielleicht als altersgerechtes Schlafen titulieren kann. Heute einige Termine langweilig wird das heute nicht. Die beste Freundin hat einen neuen Kratzbaum für den Kater, der Kater, denn ich vor vielen Jahren schwerkrank aus einer versieften, polnischen Privatwohnung geholt habe. Illegaler Tierhandel ist in Berlin ganz groß, gerne mit kranken polnischen Tieren. Der Kater musste damals danach sofort in die Notaufnahme und sehr teure Behandlungen folgten. Beim Tierkauf spart man so nicht, aber man kann tierisches Leben retten, bestärkt aber gleichzeitig die Billig-Händler weiterzumachen. Der Topper hat endlich aufgehört Eigengeruch zu verströmen, doch kein Fehlkauf, damit steht einer positiven Ebay Bewertung nichts mehr entgegen. Jetzt muss ich nur noch das alte Lattenrost loswerden, ich hoffe es findet sich jemand. Der Vater wird am Pfingstwochenende verreisen, freier Sonntag und freie Fahrt für mich, endlich die Bude zu Ende zu streichen. Ich und meine neue Bude, immer noch seltsam, aber erfreulich, all die Jahre hätte ich es hier soviel schöner haben können. Brötchen warten, der Kaffee ist ok und endlich alle, Jacobs kommt mir nicht mehr ins Haus. Alles wird gut, immer noch seltsam ohne sie zu leben, mein ganzes Leben dachte ich, ich lebe nur für sie, jetzt bin ich noch immer da, nach ihr. Zwei weitere Taschen von ihr stehen in meinem Wohnzimmer, wie kann man nur soviel Kram sammeln, sie muss Pläne gehabt haben, was sie z.B. mit geschätzt 50 Handtaschen vorhatte. Ich brauche dann vorerst keine Handtaschen mehr. Der Blutdruck ist erhöht, aber noch keine bedrohliche Katastrophe. Weitermachen, Leben ist Bewegung und ich kann mich bewegen, also sollte ich das auch machen.

 

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